Tabakkollegium Fricktal

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2011

Adventszusammenkunft vom 16. Dezember 2011

Eine schöne gedeckte Tafel in unserer Pfeifenratsstube versetzt uns in eine Vorweihnachtsstimmung.

Aber, kaum sitzt jeder an seinem angestammten Platz, wird auch schon aufs heftigste diskutiert, ja sogar disputiert. Die Bundesratswahlen vom 14. Dezember lag allen auf dem Magen. Und das vor dem ebenfalls schweraufliegenden Fondue. Aber dafür gibt es immerhin Kirsch. Bei den politischen Themen mussten wir uns mit dem feinen Brouilly „begnügen“.

Armin läutet den kurzen offiziellen Teil ein. Er bedankt sich bei Paul für die weihnachtliche Einladung für diesen Abend. Das Kollegium applaudiert kräftig. Dann teilt er uns mit, dass Tabakkollege G. K. ihm seinen Austritt aus dem Tabakkollegium Fricktal mitgeteilt hat. Das istschade, gibt es doch immer weniger Mitglieder von dieser geniesserischen Zunft. Neue Mitglieder sind immer herzlich willkommen! Und damit ist Armin auch schon am Ende.

Die Wirtin Branca Geiger serviert uns den Apero und alle stossen auf die vor uns liegende Weihnachtszeit an. Augenblicklich nimmt die Diskussion wieder ordentlich Fahrt auf. Diskutiertwird nicht nur über die Bundesratswahl die einen weiteren Mitte-Links Rutsch erhalten hat. Einig sind sich alle darin, dass die Konkordanz gemäss der aktuellen Zauberformel seit 2003 (2 SVP – 2 FDP – 2 SP – 1 CVP – Vertreter) nicht mehr besteht. Die Ansage von Caspar Baader nach dem 4. Wahldurchgang, die SVP greift nun jeden Sitz an, wird als falsch und stur angesehen. Wie auch immer: Von der wählerstärksten Partei kann konstruktive und lösungsorientierte Parlamentsarbeit erwartet werden. Die Aufgaben in den nächsten Jahren sind gewaltig.

Trotz aller Kritik unterstützen alle Werners Aussage: Es ist Christoph Blocher Verdienst, dass die Schweiz (noch) nicht in der EU ist. Hoffen wir, dass es auch so bleibt!

Das Fondue war wieder einmal ganz ausgezeichnet und mit dem dazu servierten doppelten Kirsch auch leichter verdaulich. Und weiter wird eifrig politisiert.

Auch die Basler Zeitung nimmt einen weiten Raum ein. Das Verhalten der involvierten Personen, insbesondere das von Moritz Suter, wird kontrovers beurteilt. Grund: Beim Verkauf der BaZ vor einem Jahr wurden die neuen Besitzverhältnisse nicht offen gelegt.

Nicht alle waren der Meinung, dass, weil es sich hier um die vierte Gewalt resp. publikative Gewalt handelt, sich die Handelnden mangelnder Transparenz schuldig gemacht haben. Einige Kollegen wiederum sehen das eher als eine gerechtfertigte unternehmerische Entscheidung, nicht alles nach Aussen bekannt zu geben. Unverständlich ist allerdings, warum sich der Basler Daigg so vornehm zuhält. Offensichtlich will kein Basler das finanzielle Risiko eingehen. Noch weniger zu versehen ist die Opposition inBasel gegen Blochers und Tetamanttis erneuten Kauf und den damit verbundenen Versuch, die BaZ resp. die hochverschuldete Druckerei vor dem Konkurs zu retten. Es ist für die Mitarbeitenden zu hoffen, das Filipo Leutenegger als Sanierer Erfolg hat. Offensichtlich sind den Linksparteien in Basel die Arbeitsplätze ihrer Wähler nicht so wichtig.

Zitat zum Thema BaZ von Christoph Blocher in der NZZ vom 17.12. 2011: „Ich habe mich schon etwas schlitzohrig verhalten“.

Nach diesen „kontroversen“ Diskussionen und mit immer noch heissen Köpfen verabschiedeten wir uns in die wohlverdienten Weihnachtsferien. Ganz besonderen Dank gebührt Paul, der uns wieder mit Selbstgebackenem erfreut hat.

Pfeifenratssitzung vom 25. November 2011

Eine grosse Tafel an der Eingangstür zum Restaurant Sonneberg macht darauf aufmerksam „Sorry! Wir sind heute ausgebucht“. Zum Glück haben wir unsere Pfeifenratsstube!

Da Armin nichts Wichtiges zu berichten hatte hielt er nach der Begrüssung eine Vorschau auf den bevorstehenden Fondueplausch im Rahmen unserer traditionellen Adventsfeier die mit einem zünftigen Apéro beginnt. Und schon ist der offizielle Teil beendet.

Mit folgendem Spruch von Ernst Reinhardt schliesst Armin:
Nicht nur die Fortschritte, auch die Rückfälle geschehen immer rasanter.

Nach Salat, Suppe, Kotelett und Pommes frites mit Kräuterbutter wurde sehr lebhaft diskutiert. Links, Rechts und die politische Mitte und die Schweiz weite Bauwut waren die vorherrschenden Themen. Die überteure Krankenkasse liegt allen schwer auf dem Budget-Magen. Die Euro-Krise, die schwache politische Führung und dann der Zulauf der nicht produktiven Ausländer in die schon jetzt überfüllte Schweiz.

Diverse Ratschläge konnte ratsuchenden Tabakkollegen erteilt werden. Nicht nur die grosse Politik beschäftigt die Tabakkollegen. Man nimmt auch Anteil an die grossen und kleinen Sorgen die uns beschäftigen. Mit dem Gefühl, heute mal wieder alles gesagt zu haben, verabschiedeten wir uns ins wohlverdiente Wochenende.

Pfeifenratssitzung vom 28. Oktober 2011

Das Kollegiums-Reisli 2011 liegt auch schon wieder einen Monat hinter uns. Dies lässt Armin, nachdem er sich mit seinen obligaten Glöcklein Gehör verschafft hat, an uns vorbei ziehen. Er dankt nochmals dem Organisator Hans für den ereignisreichen und doch gemütlichen Tag und Paul für seine Fahrkünste.

Nach der Rückschau begibt sich Armin anschliessend auf die Vorschau. Er erinnert daran, dass mit der bevorstehenden Adventszeit auch wieder im Dezember unsere Weihnachtsfeier stattfindet. Sein Wunsch ist, dass sich alle bis zur nächsten Sitzung Gedanken über eine feierliche Ausgestaltung machen. Jeder Beitrag ist willkommen.
Über Gott und die Welt wollten wir diskutieren, sind dann aber doch wieder bei der SVP und Co., den unerquicklichen tagepolitischen Themen - aber bei einer vorzüglichen Metzgete - hängen geblieben. Trotzdem machten sich alle zu vorgerückter Stunde zufrieden auf den Heimweg.

AUSFLUG DES TABAKKOLLEGIUMS FRICKTAL VOM 17. SEPTEMBER 2011
(Auszug aus Werner Meiers Reisebericht.)

Am Bettag-Samstag findet für die Tabakkollegen der jährlicher Ausflug statt.
Allzu weit konnte es diesmal nicht gehen, war doch der Start erst auf morgens um 9h angesagt. Organisiert durch Kollege Hans, mit dem Hinweis – Euro sind erforderlich – muss als Reiseziel Deutschland angenommen werden. So war es auch. Der Besuch des Vogelparks Steinen war angesagt. Früher schon, vor Jahrzehnten, war dieser Vogelpark eine Sensation und das Ziel des Gründers war, eine Vielzahl an exotischen Vögeln, wie Finken, Amadinen, dazu Klein- und Grossittiche den Besuchern zu präsentieren. Als Attraktion haben nun die Betreiber die Falknerei in ihr Programm aufgenommen. Faszination Greifvögel ist das Hauptthema und sowie auch eine hervorragende Schau. So präsentierte uns die Falknerin, neben Rot- und Braunmilan, Falken, Storch und Geier auch einen Weisskopf-Seeadler.

Unsere Tabakpfeifen und der würzige Duft des Tabaks hat den anderen Besuchern klar gemacht, dass unser königblaues Gilet nicht ein Jodlerchörli repräsentiert.
Anschliessend führt die Fahrt durchs Kleine Wiesenthal, nach Bürchau zum Hotel Sonnhalde. Ein Apero erwartete uns und anschliessend ein hervorragendes 6-Gang Menü. Ausgezeichnet getafelt, durften sich die Kollegen der rauchenden Zunft dem hingeben, was das irdische Leben erträglicher macht: Den Genüssen des Tabaks und dem köstlichen Roten aus dem Kaiserstuhl. Mit einem angenehmen Schlusstrunk in Hans’s Schwiizerhüüsli konnte das Tabakkollegium auf einen erlebnisreichen Samstag zurückblicken.
Danke Hans für die Organisation und Paul für die unfallfreie Fahrt. Und selbstverständlich auch der Wirtin und dem sehr freundlichen Personal der Sonnhalde.

  Beitrag in fricktal24.ch 

 

Pfeifenratssitzung vom 26. August 2011

Die erste Pfeifenratssitzung nach der Sommerpause. Endlich kann das gemeinsame stopfen der Tabakpfeifen und das Politisieren wieder stattfinden. Leider diesmal nur in einer kleineren „Besetzung“. Es waren nur sechs Pfeifenratskollegen anwesend. Aber das ist bzw. war wohl der Ferienzeit geschuldet.

Obmann Armin dankt dem Brief- und Buchschreiber Paul und Dieter sowie den beiden Organisatoren Franz und Paul die das Fischknusperli-Essen am Rhein perfekt gestaltet haben.

Anschliessend gibt er ein paar Informationen zu dem bevorstehenden Jahresausflug bekannt der am 17. September 2011 durchgeführt wird. Diesmal ist Hans der Organisator. Also lassen wir uns überraschen wohin die Reise geht. Auf jeden Fall gehören Euros, die ID und dem Wetter entsprechende Kleidung ins Reisegepäck.

Für die anschliessende Diskussion standen ausreichende Themen zur Verfügung. Libyen und die Konflikte in der arabischen Welt, die Euro-Krise und die daraus entstandene Frankenstärke. Die Schweizer Class-Politique fürchtet sich vor dem Rechtsrahmen der WTO. Aber nicht der teure Schweizer Franken ist das Problem, sondern der billige Eu-ro. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Die Euro-Länder und USA haben mit ihren extrem hohen Staatsschulden Euro und Dollar wettbewerbsverzerrend verbilligt. Das sollte die Schweiz bei der WTO anklagen. Fehlt den Politikern und Juristen dazu der Mut oder mangelt es ihnen an gesunden Menschenverstand das zu tun? Im Weitern finden es alle äusserst interessant, dass die Grossverteiler jetzt auf den zunehmenden Druck der Konsumenten doch viele Preise reduzieren können. Und absolut stossend ist das Abschöpfen der höheren Schweizer Kaufkraft durch deutsche Firmen.

Weitere Themen wurden besprochen: Das übersteigerte Selbstwertgefühl der Politiker und andere selbsternannte Eliten à la Strauss-Kahn und über das Dauerthema Fluglärm. Hier lautet die Frage: Ist der Lärm den die Flugzeuge, die über Dörfer und Städte Süddeutschland Zürich anfliegen, morgens um 06.00 Uhr schlafraubender und unerträglicher als die Güterzüge – für die kein Fahrverbot besteht – die aber Nacht für Nacht im zeitweise 15 Minuten Takt mitten durch die Schweizer Dörfer und Städte rattern und Schweizern den Schlaf rauben?

Über das milliardenschwere Hilfspaket des Bundesrates das nicht einmal die Schweizer Wirtschaft so richtig will. Und einmal mehr das unsägliche Konzept der Grünabfuhr der Gemeinde Möhlin. Nachdem das von den Wetterfröschen angekündigte heftige Unwetter glücklicherweise ausgeblieben ist, machten sich alle zufrieden auf den Heimweg.

Fischknusperli-Essen vom 24. Juni 2011



Unser traditionelles Fischknusperli-Essen hat heuer im Clublokal des Wassersport-Club Möhlin (WSCM) statt gefunden. Als „Hausherr“ hat Paul alles bestens organisiert. Wir konnten an einem fein gedeckten Tisch platz nehmen. Auch an die Tischdekoration hat Paul gedacht. Den Apéro konnten wir bei schönstem Sonnenschein direkt am Wasser geniessen.

Und einmal mehr hat Franz mit seinen grossartigen Kochkünsten voll und ganz überzeugt. Die Fischkunsperli waren gut gewürzt und wunderbar knusprig. Petrus hat die Runde mit einem wunderbarenSonnenuntergang unterstützt, so dass das Tabakkollegium einen rundum schönen Abend verbringen konnte.

Armin hat den beiden schaffigen Tabakkollegen Franz und Paul ein kleines Präsent für ihre tolle Organisation und deren Umsetzung überreicht. Die Tabakkollegen dankten mit einem kräftigen Applaus.

Diskutiert wurde lebhaft über den überraschenden Atomausstieg. Themen waren in diesem Zusammenhang das Wie und die Kosten die der Energieumbau kosten wird. Darüber wird aber erst nach den Nationalratswahlen debattiert.

Beat hat einen kleinen Diskurs über das richtige Pfeifenstopfen gemacht, so dass jetzt alle die Tabakpfeifen richtig stopfen können. Bei einem kleinen Streitgespräch über die Vor- bzw. Nachteile zwischen Meerschaum- (auch genannt die "Weisse Göttin") und Bruyèrepfeifen waren sich fast alle einig, dass Meerschaumpfeifen sehr angenehm zu rauchen sind. Das Ergebnis ist ein trockener, kühler Rauch mit intensivem Aroma, vorausgesetzt die Pfeife wird aus einem reinem türk. Block- Meerschaum in Handarbeit hergestellt. Beat hat trotzdem aus seiner Begeisterung für Bruyèreholz-Pfeifen keinen Hehl gemacht.

http://www.meerschaum-pfeifen.com/

 

 

 

Pfeifenratssitzung vom 27. Mai 2011

Das Tabakkollegium hat Zuwachs bekommen. Mit Sepp Aebischer‘s Aufnahme zählt das Kollegium jetzt 12 Mitglieder. Die Aufnahme fand im Weinkeller unseres Stamm-Restaurants Sonnenberg in Möhlin bei einem zünftigen Apéro statt.

Nach einem geistigen Exkurs in die Geschichte des Tabaks – vorgetragen von unserem Obmann Armin Frey – und begleitet von einem guten Tropfen Weisswein wurde jetzt zur Tat geschritten. Noch-Gastraucher Sepp Aebischer wurde mit dem blauen Gilet – das Erkennungszeichen des Tabakkollegiums – „eingekleidet“ und ist fortan ein Pfeifenratsmitglied.

Wie gewohnt wurde das Essen in der Pfeifenratsstube serviert. Das Osso bucco alla Milanese und der Wein waren hervorragend und hat zu Diskussionen über die diversen tagespolitischen Probleme angeregt.

 

 

 

PFEIFENRATSSITZUNG VOM 29. APRIL 2011

 

R I C H I  B R Ä U - die kleinste Brauerei in Rheinfelden.

 

Am 27. Mai fand die Besichtigung der Brauerei und eine anschließende zünftige Degustation von verschiedenen Bieren statt – Helles, Amber, helles und dunkles Weizen. Ein Mitarbeiter der Brauerei hat uns Tabakkollegen in die Geheimnisse des Bierbrauens "eingeweiht". Jetzt wissen wir es ganz genau: Vor dem Genuss steht die Arbeit.

 

Da wir im Restaurant Rössli in Rheinfelden wider Erwarten nicht rauchen konnten fand das anschließende Nachtessen wie gewohnt in der Pfeifenratsstube im Restaurant Sonnenberg in Möhlin statt.

 

Wie immer wurden diverse politische Themen diskutiert, u.a. über die Zuwanderung und Migration. Einig waren sich alle darin, dass die Personenfreizügigkeit und das Recht auf Familiennachzug ein grosses Problem darstellen und die Sozialkassen über alle Massen beanspruchen.

 

Klicken Sie hier für den Zeitungsbeitrag in fricktal24.ch

PFEIFENRATSSITZUNG VOM 18. MÄRZ 2011

Der traditionelle, kulturelle Anlass 2011am 29. April statt. Besichtigt wird die Brauerei Richie Bräu in Rheinfelden. Im Anschluss daran wird uns ein Apéro serviert. Wir treffen uns um 17.30 h auf dem Storchenparkplatz und werden gemeinsam in die Kuttelgasse marschieren. Der Anlass wird ca. 1½ Stunden dauern. Das anschliessende Nachtessen wird im Restaurant Rössli in der Brodlaube 11 eingenommen.

Das Tabakkollegium hat einstimmig beschlossen, dass Sepp Aebischer an der Pfeifenratssitzung vom Mai als neues Mitglied aufgenommen werden soll. Die offizielle Aufnahme und das Einkleiden finden im Restaurant Sonnenberg statt. Branca Geiger wird im Weinkeller einen würdigen Rahmen dafür schaffen. Anschliesend wird ein Apéro serviert. Das Nachtessen findet wie gewohnt in der Pfeifenratsstube statt.

PFEIFENRATSSITZUNG VOM 11. FEBRUAR 2011

Das Jahresprogramm 2011 wurde erstellt und die Jahresrechnung 2010 einstimmig genehmigt. Wegen der Homepage waren die Ausgaben 2010 leicht höher als die Einnahmen. Im Weiteren wurde die Frage gestellt, ob es Sinn macht „Vermögen“ anzuhäufen. Für einen kleinen Stock waren aber doch alle. Die Mehrheit möchte es bei dem aktuellen Jahresbeitrag von Fr. 150 belassen.

Hans stellt sich zur Verfügung, den April-Anlass zu organisieren. Er möchte eine kleine regionale Brauerei besichtigen. Dieter wird ihn dabei unterstützen.

Bis zur nächsten Pfeifenratssitzung wollen sich alle Gedanken wegen dem Jahresausflug machen.

Als letzter Punkt wurde abschliessend über das Gilet gesprochen. Es waren alle der Meinung, dass das aktuelle Gilet beibehalten werden soll.

Termine

Jahresausflug 2019: 
Samstag 7. September

Treffpunkt: 07.30 Uhr, Post-Parkplatz Möhlin


Jahresprogramm

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