Tabakkollegium Fricktal

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2013

 

Pfeifenratssitzung vom 25. Januar 2013

Armin hatte die Sitzung eingeläutet und einige Entschuldigungen mitgeteilt. Leider waren wir wieder nur 6 Rauchende, hatten es aber trotzdem sehr gemütlich.

Da es die 1. Sitzung im neuen Jahr war, mussten wir unsere kleine Traktandenliste „abarbeiten“.

 

Armin bedankte sich auch beim Briefschreiber Paul für seine Arbeit während des ganzen Jahres und überreichte ihm ein nettes Präsent. Für Buchschreiber Dieter wird er das an der Februarsitzung nachholen.

Somit wurde der offizielle Teil rasch abgeschlossen und wir konnten uns ganz dem gemütlichen Teil widmen. Da im Restaurant „Metzgete“ serviert wurde, genossen wir Tabakkollegen die grosse À la carte Auswahl. Werner erzählte von seiner Erlebnisreise nach Burma und wenn man so zuhörte, ja, er hat schon sehr vieles in dieser Welt gesehen und es war auch wiederum sehr spannend.

So wurde noch über dies und jenes diskutiert, auch wie wir in unserer guten Schweiz immer mehr an das Sozialwesen bezahlen müssen usw. Aber eben, unsere Class Politique und diejenigen, welche eigentlich (……..) auch an unsere Nachkommen denken sollten, die irgendwann einmal die Zeche zahlen müssen! An der Abstimmung vom 3. März ist zweimal NEIN angesagt (Empfehlung des Buchschreibers).

Und so wurde rege diskutiert, zugehört und plötzlich war es fast 24.00 Uhr und mit guten Wochenend-Wünschen traten wir den Heimweg an.

 

Pfeifenratssitzung vom 22. Februar 2013

Wieder war es eine kleine Runde die sich in der Pfeifenratsstube eingefunden hat. Sogar Armin und mit ihm das obligate Glöcklein mit der er jeweils die Sitzung eröffnet resp. beendet, fehlten für einmal. Hoffen wir für ihn und uns, dass er das nächste mal wieder wie gewohnt die Pfeifenratssitzung eröffnen kann.

Selbstverständlich wurden trotz der fehlenden Tabakkollegen eifrig bis heftig über die diversen aktuellen politischen Themen diskutiert. Eins der wichtigsten Themen war natürlich die Volksinitiative «gegen die Abzockerei» (von 2006) und die „Unterstützung“ durch die vorgesehene 72-Millionen-Abfindung für den Novartis Chef Daniel Vasella. Das ist die beste Reklame für die Befürworter der Initiative! Wir waren uns einig darin, das beide – Initiative wie auch Abfindung – für die Schweizer Wirtschaft schädlich sind. Und unverständlich ist auch, warum die Politik lange sechs Jahre für einen Gegenvorschlag benötigte der auch nicht „das gelbe vom Ei“ ist. Für eine freie Marktwirtschaft und ein kleines Land wie die Schweiz ist diese Form der Reglementierung von Links schädlich und gefährdet den Wohlstand des ganzen Volkes.

Auch bezüglich der Vorlage Bundesbeschluss über die Familienpolitik waren sich alle einig. Sie wird die Sozialabgaben in die Höhe treiben die dann wiederum höhere Steuern nach sich ziehen wird. Aber damit ist dann den Familien nicht wirklich geholfen.

Wenn auch wichtig, wurde über diese Vorlage Bundesgesetz über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz, RPG) aus irgendeinem Grund nicht diskutiert. Aber auch hier wie bei den beiden anderen Abstimmungen ist ein NEIN angesagt.

Aber natürlich gab es noch andere Themen über die debattiert und sich ausgetauscht wurde. Aber früher als gewohnt wurde die Pfeifenratssitzung für heute beendet und mit guten Wochenend-Wünschen traten wir den Heimweg an.

 

 

Pfeifenratssitzung vom 22. März 2013

Auch heute war es wieder nur eine kleine Runde die sich in der Pfeifenratsstube versammelt hat. Armin und mit ihm das obligate Glöcklein waren wieder dabei was natürlich die anwesenden Tabakkollegen ausserordentlich gefreut hat. Und somit hat er wieder wie gewohnt die Pfeifenratssitzung mit einem Glockenschlag eröffnet.

Wir beschliessen, dass wir die nächste Pfeifenratssitzung im Rest. Sonnenberg abhalten und für einmal auf den kulturellen Anlass verzichten.

Während der anschliessenden Diskussion konnte der grösste Feind der Schweizer Unternehmer klar identifiziert werden: Es ist der Beamtenstand mit seiner ausgeprägten nach links gerichteter Regulierungswut. Es ist zu hoffen, dass die bürgerlichen Parteien über ihren Schatten springen und gemeinsam dem Linksdrall Einheit gebieten. Wir hoffen, dass Werner mit seinem Scharfschützenabzeichen nicht doch noch nach Bern reisen muss!!

Aber neben der Politik gab es auch noch andere Themen: Pferde, übergewichtige Katzen und sprachlich verdorbene Papageien trieb an diesem Abend das Tabakkollegium auch noch um. Wir wünschen Werner und seinem „Charlson“ das auch die nächsten Rennen gewonnen werden.  

Und natürlich kamen wir auch auf den neuen Papst zu sprechen. Wir waren uns einig, dass er menschlich Züge hat und die Menschen für sich einnehmen kann. Aber die Erwartungen an ihn sind hoch. Sie zu erfüllen ist die grosse Herausforderung.

Im Namen des Tabakkollegiums hat Armin dem Buchschreiber mit einer Flasche guten Whiskys Dank für seine „Schreiberei“ ausgesprochen. Liebe Kollegen, herzliche Dank dafür.

Nach dem ausgiebigen diskutieren und einem guten z’Nachtessen aus der Sonnenberg-Küche wurde die Pfeifenratssitzung mit guten Wochenend-Wünschen beendet und wir verabschiedeten uns.

 

Pfeifenratssitzung vom 26. April 2013

Fast vollzählig waren wir in der Pfeifenratsstube versammelt. Armin hat wieder wie gewohnt die Pfeifenratssitzung mit einem Glockenschlag eröffnet und die anwesenden Tabakkollegen begrüsst.

Armin erläutert nochmals warum wir für diesmal auf den kulturellen Anlass verzichtet haben und hofft schon jetzt, dass wir einen schönen Jahresausflug hin bekommen. Die Organisatoren vermitteln immerhin schon mal Zuversicht. Da bis jetzt alle Ausflüge von Erfolg gekrönt waren, wird es sicher auch diesmal so sein.

Die Tabakkollegen haben einstimmig entscheiden, dass Paul die Einladungen zukünftig zeitgemäss als PDF-Dokument per E-Mail verschickt.

Beim Lesen des Berichts von der März-Sitzung hat Werner (wegen seinem Scharfschützenabzeichen) folgenden Kommentar handschriftlich angefügt:

Dieter, hast mich gebührend erwähnt. Danke! Werner

Und ganz nebenbei offenbart uns Werner seinen schon lange gehegten Wunsch, einmal in einer Ritterrüstung gen Bern zu galoppieren. Wir wünschen ihm dabei gutes Gelingen!              

Neugierig waren wir natürlich auf Beat’s Reisebericht. Nach seiner 4-wöch-igen Reise durch Neuseeland konnte er uns über Keas, Kiwis und Maoris mit rollenden Augen und langen rausgestreckten und gerollten Zungen berichten. Auch haben wir erfahren, dass in Neuseeland der Norden unten und der Süden oben ist. Und der eine und andere Lammschlegel hat sich auf seinen Teller verirrt, Kartoffeln gross wie ein Baseball hat er bei einem Freund ausgemacht und vieles mehr haben wir von seiner Reise erfahren.

Voller Euphorie und Begeisterung wurde über Modellflugzeuge und –helikopter, und Flugkünste die mit ihnen im Flugfeld seit 1969 im Gebiet «Grossgrüt» im Osten von Rheinfelden vollführt werden, diskutiert. Wahre Flugkünstler sind darunter.

Leider gibt es auch Gegenwind für die Modellfluggruppe Fricktal:                                Der Flugbetrieb auf ihrem Flugplatz in Rheinfelden soll zwar nicht eingestellt, aber deutlich eingeschränkt werden (Vogelschützer lassen grüssen). Der Verein wehrt sich dagegen. Ein Vergleich des Kantons wurde nicht angenommen. (Freitag, 05. Apr. 2013)

Mit vielen neuen Erkenntnissen und einem Schnippo-Teller aus der Sonnenberg-Küche auf den Rippen machten wir uns auf den Heimweg ins verdiente Wochenende.

 

Pfeifenratssitzung vom 28. Juni 2013

Fischessen am schönen Rhein und erst noch fast vollzählig.

Langsam trudeln die Tabakkollegen im Clubhaus des Wasser-Sport-Vereins Möhlin ein. Franz und Paul sind die Organisatoren des heutigen Abends und sind schon fleissig an der Arbeit. Unterdessen schaut Petrus wohlwollend von Oben herab. Wieder einmal haben wir mit dem Wetter Glück und geniessen den Abend an diesem idyllischen Fleckchen Erde. Franz hat wie immer schon seine legendären Zander-Fisch-Chnusperli vorbereitet und die Fritteuse ist heiss. Aber erst einmal erfreuen wir uns mit den letzten Sonnenstrahlen direkt am hochstehenden Rheinwasser an den Apéro.

Die Tabakkollegen zünden sich eine Pfeife an und stossen mit einem Glas „Weissen“ an. Rege wird über Dies und Das diskutiert bis Dieter seine neuste Tabakpfeife stopft und sie anzündet. Alle staunen und sind der Meinung er raucht sie falsch herum. Aber nichts da, so muss es sein! Walter hat mit kundigem Auge sofort erkannt: Das ist eine Apéro-Pfeife!

Bevor eine zweite Pfeife gestopft werden kann, bittet unser „Fischeur“ Franz zu Tisch. Und schon haben wir herrliche Fisch-Chnusperli auf dem Teller und es ist augenblicklich Ruhe eingekehrt. Als die kulinarischen Gelüste gestillt waren gingen wir wieder nach draussen und genossen die schöne Abendstimmung.

Hans hat klar zum Ausdruck gebracht, dass er aus beruflichen Zeitgründen nicht immer dabei sein kann. Sein Fernbleiben hin und wieder hat nichts mit dem Tabakkollegium zu tun. Er fühlt sich wohl dabei und kommt gerne.

Paul und Werner möchten gerne je einen Gastraucher für einen der nächsten Sitzungstermine einladen. Werner hat den Bestattungsunternehmer Biaggi von Gipf-Oberfrick im Auge. Nicht nur als Pfeifenraucher sondern auch als Referent zum Thema Sterben. Schliesslich stehe ich, Werner, rein altersbedingt in der vordersten Reihe. Ein interessantes Thema ist es bei unserer immer älter werdenden Gesellschaft allemal.  

Zum Abschluss des schönen Abends hat Obmann Armin sich im Namen des gesamten Tabakkollegiums bei Franz und Paul mit einem kleinen Präsent bedankt. Armin wünscht allen eine schöne Sommerzeit und freut sich, wieder alle an der Augustsitzung resp. an dem traditionellen Ausflug am 14. September zu sehen.

Mit einem zünftigen Applaus wurde der gemütliche Abend beendet.

 

Pfeifenratssitzung vom 30. August 2013

Mit seinem obligaten Glöcklein läutet Armin das Ende der tabakkollegialen Sommerpause ein und begrüsst das fast vollzählige Kollegium. Er eröffnet den offiziellen Teil mit einem Spruch von Ernst Reinhardt:

  • Zeitdruck ist gut, um Handlungen auszulösen, aber schlecht, um sie auszuführen.          

Es folgt eine Rückschau auf das Fischessen im Juni am Rhein und auf die ereignisreiche Sommerzeit. Bei der Vorschau geht es um den Jahresausflug des Tabakkollegiums. Wohin die Reise geht wissen nur Paul und Franz. Sie sind einmal mehr die Organisatoren. Wir alle lassen uns gerne überraschen und freuen uns auf einen schönen Tag. Armin beschliesst auch schon den offiziellen Teil, wiederum mit einem Spruch der diesmal der Feder von Karlheinz Deschner entspringt:

  • Seltsam, dass die Lügen mit ihren kurzen Beinen so viele Rennen gewinnen.

Und schon legt Werner los um uns von dem Grund seiner Verspätung zu berichten. Er war mit seinem Ross als Kavallerist am Eröffnungsumzug des eidgenössischen Schwingerfestes in Burgdorf dabei. Werners Begeisterung über den grossartigen Anlass und seinem Ross kannte (fast) keine Grenzen. Für die nebenstehende Plakette arbeiten sehr viele Helfer und geben ihr Bestes.

Aber es gab auch nach dem vorzüglichen Essen aus der Sunneberg Chuchi viele zu diskutierende Themen. Es ging insbesondere um den in Europa überhand nehmenden Islam, um den Kavalleristen Steinbrück und Syrien. Unter dem Titel „Gefahr von China“ mit seiner vom Staat subventionierten Industrie und der damit verlorenen Arbeitsplätzen in Europa, wie zum Beispiel in der Solarindustrie, wurde eifrig diskutiert. Aber auch hausgemachte Probleme wie die Reglementierungswut der Schweizer Behörden und die Abstimmungen vom 22. September wurden nicht ausgeklammert. Sollte die Armee wirklich einmal abgeschafft werden, müssen wir uns keine Sorgen machen: Werner wird mit seinem Ross, Karabiner und Scharfschützenabzeichen die Armee ersetzen.

Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) und ihr konzeptloser Angriff auf die Wehrpflicht ist nichts anderes als Zwängerei mit dem Ziel, letztendlich doch die Armee abzuschaffen. Vergessen wir nicht: In der Armee lernen junge Menschen neben Disziplin und Kameradschaft auch noch andere Werte. Die ist umso wichtiger, weil das nicht mehr für jeden Erzieher wichtig zu sein scheint.

Die gewerkschaftliche Ablehnung der Liberalisierung der Öffnungszeiten von Tankstellenshops versteht das Kollegium nicht. 24 Shops haben eine Bewilligung und dürfen rund um die Uhr Personal beschäftigen. Also sollten sie auch alle Produkte ihres Sortiments verkaufen können. Die Anpassung betrifft nur Tankstellenshops an Hauptreise-Verkehrswegen. Andere Öffnungszeiten im Detailhandel werden damit nicht geregelt. Sagen die Befürworter! Also glauben wir das für einmal.

Bei der Abstimmung zur Revision Epidemien-Gesetzes und bei der kantonalen (Aargau) Medikamentenabgabe scheiden sich die Geister. Einige Tabakkollegen wissen noch nicht, wie sie abstimmen.

Paul hat noch eine Meldung in eigener Sache. Wie jedes Jahr gibt es wieder das traditionelle Hirschessen im Clubhaus des Wasser-Sport-Vereins Möhlin. Und zwar am 5. / 6. September.

Dies und vieles mehr liess den Abend wie im Flug vergehen und kurz vor Mitternacht traten denn auch die Ersten den Heimweg an.

 

Pfeifenratssitzung vom 26. Oktober 2013

Armin begrüsst das Kollegium und besonders den Gastraucher Achim Schneevoigt, bedankt sich beim Brief- und Buchschreiber für die spitze Feder und läutet mit seinem obligaten Glöcklein den offiziellen Teil mit einem Spruch von Ernst Reinhardt ein:

  • Zur Trauer über den Tod eines Mitmenschen kommt stets das Bedauern über das, was man mit ihm nicht gelebt hat.        

Sodann beginnt er mit einer Rückschau auf den Jahresausflug im September der uns ins heimatliche Fricktal führte. Eindrücklich waren die vielen neuen Erkenntnisse zum Thema Eisenerzabbau in Herznach. Die Grubenbahn führte uns am Schluss der Führung an den Ausgangspunkt zurück, wo ein ausgezeichneter Apéro serviert wurde. Nicht wenig gestaunt hat das Kollegium über das Innere des ehemaligen Erzsilos. Darin verbirgt sich die extravagante Wohnung des Besitzer-Paares sowie ein Restaurant und B&D-Zimmer.

Anschliessend chauffierte uns Paul zum Golfplatz Frick, wo wir uns an die gedeckte Tafel setzen konnten, um nach der theoretischen Kost jetzt die kulinarische zu verinnerlichen. Auch hat sich Petrus von seiner positiven Seite gezeigt. Armin erwähnt anerkennend die extra grosse Tabakpfeife mit der Franz ins Guinessbuch kommen möchte. Aber das ist wohl eher eine Zeitungsente, oder besser gesagt, eine Rauchente. Aber wie dem auch sei: Eine derartige Pfeife herzustellen, erfordert einiges Können und zollt unseren Respekt.

Armin verliert auch ein paar kritische Sätze bezüglich des Verhaltens von Jürg Buchmann vom Rebgut Wygarte. Das gesamte Kollegium pflichtete ihm bei, als er das Vorgehen und den „überrissenen“ Preis für die Degustation und den gereichten Imbiss monierte. Aber nichts destotrotz: Es war ein schöner und informativer Tag, den wir dank den beiden Organisatoren Franz und Paul geniessen konnten.

Dieter und Achim erklären den Tabakkollegen unter welchen „Umständen“ sie sich kennengelernt haben. Achim stellt sich und seinen beruflichen Werdegang vor. Armin schliesst den offiziellen Teil, nachdem es unter der Rubrik „Diverses“ keine Votanten gab, mit einem Spruch von G. W. Prager:

  • Nie war man nüchterner, als wenn einem reiner Wein eingeschenkt wurde.

Inzwischen wurde das von der formidablen Sunneberg Chuchi ausgezeichnete Nachtessen und reiner Wein serviert und genossen, sodass wir frisch gestärkt in die Diskussionsrunde eintreten konnten. Hauptpunkte waren natürlich die diversen kommenden Abstimmungsvorlagen, die dem Steuerzahler teuer zu stehen kommen werden.

Das sind die aktuellen Initiativen und Abstimmungen die uns bevorstehen: 1:12, AHV Plus, Bankgeheimnis Bedingungsloses Grundeinkommen, Ecopop, Einheitskasse, Erbschaftssteuer, Goldinitiative, Mindestlohn, Schluss mit Steuerprivilegien für Millionäre. Und weitere werden folgen.

Die Initianten setzen damit die Arbeitsplätze ihrer Kinder und Enkelkinder aus Spiel. Befriedigt haben sie damit lediglich ihre Ideologie. Und geholfen ist damit niemanden. Speziell gestossen haben wir uns an der Erpressung der BR D. Leuthard mit der Androhung, dass bei einer Ablehnung der Erhöhung der Autobahn-Vignetten, der Benzinpreis um 6 Rappen pro Liter erhöht wird. Dass wird keinen Stau auf den Strassen und Autobahnen vermeiden helfen. Das füllt nur die Bundeskasse.

Gastraucher Achim möchte gerne wieder kommen. Es hat ihm sehr gut gefallen. Es sei aber am Tabakkollegium, zu sagen, ob er weiter dabei sein kann. Alle nicken zustimmend. Über einen eventuellen Beitritt als Voll-Mitglied soll zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden.

Mit dem positiven Ausblick auf einen neuen Tabakkollegen, traten wir gemeinsam den Heimweg an.

 

 

 

 

 

 

 

 

Pfeifenratssitzung vom 29. November 2013

Nachdem Armin die anwesenden Tabakkollegen begrüsst hat – speziell macht er darauf aufmerksam, dass heute kein Ehrenratsmitglied anwesend ist, läutet mit Glöcklein den offiziellen Teil mit einem Spruch von Joachim Ringelnatz ein:

  • Die besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr haben schon manchen um die Besinnung gebracht.       

In gewohnter Weise bedankt Armin sich bei den beiden „Schreiberlingen“ für die Einladung und den Bericht der letzten Sitzung. Er macht auch auf aktualisierte Bilderseite auf der Homepage aufmerksam. Ohne weitere Themen leitet er auf die Vorschau über. Am 13. Dezember findet der traditionelle Fondueplausch statt. Dieter und Sepp werden einen kleinen Beitrag, passend zur besinnlichen Jahreszeit, vortragen. Heute Abend wird Dieter einen Artikel über das Image der Pfeifenraucher aus der Schweizerischen Tabakzeitung vorlesen. Auch Franz möchte uns etwas über seine Jugenderlebnisse mitteilen. Mit seinen 79 Jahren hat er sicher einiges zu berichten! Also lassen wir uns überraschen.

Der offizielle Teil endet mit einer Erkenntnis von Gustav Knuth:

  • Wenn die Pflicht ruft, gibt es viele Schwerhörige.

Wieder einmal hat sich die Sunneberger Küchenbrigade mit den hervorragenden Kottelets und Pommes frites selbst übertroffen. Alle legen ihre noch brennende Tabakpfeife (Beat seine seit zwei Stunden brennende Radice-Pfeife schweren Herzens) zur Seite und geniessen das Mahl.

Erneut „glöcklet“ es und Armin kündigt die Imagefrage des Pfeifenrauchers an.

  • Das Image eines Pfeifenrauchers kann man ganz klar beschreiben: Wer genüsslich an der Pfeife zieht, beweist Charakter und Gelassenheit und zeichnet sich als Genussmensch aus. Zählen wir ebenfalls zu den stilvollen Pfeifenrauchern?

 

Den vollständigen Artikel werde ich im Dezember-Bericht integrieren und ihn (falls die Bewilligung des Verlags erteilt wird) auch Hans zur Veröffentlichung in friktal24 schicken. Mit einem zweiten kleinen Beitrag versucht Dieter den Tabakkollegen die Sorgen zu nehmen. Aber lest selbst.

  • Man soll sich keine Sorgen machen im Leben, entweder man ist gesund oder krank. Wenn man gesund ist muss man sich keine Sorgen machen, dann ist alles gut. Wenn man krank ist, wird man entweder wieder gesund oder man stirbt. Wenn man gesund wird muss man sich keine Sorgen machen, dann ist alles gut. Wenn man stirbt, kommt man entweder in den Himmel oder in die Hölle. Wenn man in den Himmel kommt, dann muss man sich keine Sorgen machen, dann ist alles gut. Wenn man in die Hölle kommt, ist man so beschäftig mit dem Händeschütteln von all seinen       Freunden, so dass man keine Zeit hat, sich Sorgen zu machen – wozu sich also Sorgen machen? (Autor unbekannt)

 

Franz beginnt jetzt mit seinem Bericht der weit in die Vergangenheit zurück reicht. Er ist in der Steiermark geboren. Es beginnt mit der Nazizeit vor dem Krieg, geht über in die Kriegsjahre und dann erzählt er über die Nachkriegsjahre. Die Erlebnisse lassen ihn bis heute nicht los. Er zeigt uns den „Ahnenpass“ seiner Familie. Wollte man in der Zeit überleben, war das fragwürdige Dokument überlebenswichtig. Betroffen lauschen die Tabakkollegen seinen weiteren Ausführungen. Leider muss festgehalten werden, das sich kein Volk seiner politischen Führung, und ist sie noch so niederträchtig, entziehen kann. Gemeinsam stellen wir fest, dass, wenn man die aktuellen Nachrichten verfolgt, die Menschheit nichts aus der Vergangenheit gelernt hat. Das Verhalten der Juden gegenüber der Welt, insbesondere Palästinas gegenüber, zeigt das überdeutlich. Grade sie, die Juden, sollten es wissen. Sie haben am meisten gelitten unter der Naziherrschaft. Hans trifft den Nagel auf den Kopf: Wir sind trotzt aller Intelligenz Jäger und Sammler geblieben.

Aber es gab noch andere zu diskutierende Themen. Die Resultate der letzten Abstimmung, dreimal NEIN, (immerhin) wurden positiv gesehen. Leider sind die politischen Parteien nur noch damit beschäftigt, ihre jeweilige Ideologie durch zusetzen. Die vielen Initiativen beweisen das, die direkte Demokratie wird zum eigenen Nutzen missbraucht. Der Souverän und das Land sind noch Mittel zum Zweck. So wird die Zukunft der nachfolgenden Generationen verspielt. Populismus hat den Vorrang!

Auch die Grosse Koalition in Berlin und die steinbrücksche Kavallerie wurde thematisiert. Die Kavallerie-Drohung verursacht immer noch grossen Ärger. Ich, der Buchschreiber empfehle beim nächsten Angriff der Kavallerie, kurzfristig die Schweizer Garde vom Vatikan an die Deutsche Grenze zu verlegen. Die werden dann mit ihren Hellebarden Steinbrück und seine Mannen in den Schwarzwald zurück treiben. Und schon hat die Schweiz die Lacher auf ihrer Seite.

Trotzdem oder grade deswegen schreitet der Abend schnell voran und es wird langsam Zeit an den Aufbruch zu denken. Ich wünsche Euch allen eine gute Zeit ohne Sorgen!

 

 

Adventszusammenkunft vom 13. Dezember 2013

Armin begrüsst die anwesenden Tabakkollegen und erklärt, dass wir, bevor die Sunneberg Chuchi für unser Fondue aktiv werden soll, uns gemeinsam bei Branca und Marcel Geiger bei der Vorgängerin Frau Sophie Geigen bedanken wollen. War sie es doch, die dem Tabakkollegium am 2. März 1990 erstmals die heutige Pfeifenratsstube zur Verfügung gestellt hat. Leider kann sie wegen ihrer angeschlagenen Gesundheit nicht mehr persönlich den Dank entgegen nehmen. Gemeinsam stossen wir mit einem feinen Tessiner Merlot den Paul gespendet hat an. Und die Sunneberg Chuchi stiftet ein passendes Apéro-Plättli dazu. Armin philosophiert   über die ersten Sitzungen in der „neuen“ Pfeifenratsstube und überreicht Branca ein weihnachtliches Gesteck mit einer schönen Karte das sie Sophie in unserem Namen als kleines Dankeschön überbringen wird. Erfreut über die Geste zieht sich Marcel in sein Reich zurück und kurze Zeit später wird das ausgezeichnete Fondue aufgetragen.

Eifrig wird über die unterschiedliche “Qualität“ in den drei Caquelons diskutiert, am Schluss waren alle drei fast leer. Nur Hans hat seines bis auf den Boden sauber zurück in die Küche gegeben. Ein doppelter Kirsch unterstützte dann die nachfolgende Verdauung.  

Einmal mehr hat Werner uns mit einem Reisebericht, diesmal über China, den Abend mit seinen Erlebnissen angereichert. Aber ein wenig staunen wir doch, dass er sich als gestandener SVP-ler ins kommunistische China wagt. Wir sind gespannt wohin ihn die Reise das nächste mal führt.

Dieter sorgt mit seinem Beitrag über einen Schreiner aus Nazareth und einer unmündigen Mutter für etwas Sinnlichkeit aber auch für Schmunzeln bei den Tabakkollegen.

Sepp lässt einen Zauber aus der Ferne lächeln..... Und er kennt auch einen Vers über die Weihnachtszeit.

Viel zu schnell ist der Abend voran geschritten und es wird langsam Zeit an den Heimweg zu denken. Ich wünsche Euch allen eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit und freue mich schon jetzt auf die Januarsitzung!

Termine

Jahresausflug 2019: 
Samstag 7. September

Treffpunkt: 07.30 Uhr, Post-Parkplatz Möhlin


Jahresprogramm

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