Tabakkollegium Fricktal

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2014

Adventsfeier vom 12. Dezember 2014

Plop! Plop! Plop!

Der Richterhammer war wieder ein durchschlagender Erfolg! Und ich habe nach gut gemeinten Ratschlägen der Tabakkollegen, wie der Hammer „richtig“ geschlagen werden muss, dennoch die notwendige Aufmerksamkeit.

Ich begrüsse Lilo, die Partnerin von unserem leider viel zu früh verstorbenen Obmann Armin und die anwesenden Tabakkollegen zum diesjährigen Adventsfeier, die ja auch gleichzeitig unseren Jahresabschluss und somit die letzte Pfeifenratssitzung 2014 darstellt. Ganz herzlich möchte ich mich im Namen des gesamten Kollegiums bei Lilo für das sehr schöne und informative Buch „Von der Leidenschaft des Pfeiferauchens“ bedanken. Das Buch erhält einen festen Platz über der Pfeifenvitrine in unserer Pfeifenratsstube.

Auch heuer hat Paul uns eine schöne weihnachtliche Einladung geschickt. Ganz herzlichen Dank dafür! Den Apéro spendiert die Kasse des Tabakkollegiums.

Auf einen Punkt, den wir an der letzten Pfeifenratssitzung ausgiebig diskutiert haben, bin nochmals kurz eingegangen: Der Abstimmungs-Sonntag vom 30. November hat wie prognostiziert, für die meisten von uns dreimal NEIN ergeben. Die Höhe des Neins hat denn doch überrascht.
 
Aber jetzt wollen wir uns nicht mehr mit den unerfreulichen Dingen des politischen Alltags beschäftigen, sondern den Abend an der schön aufgedeckten Tafel und dem sicher auch diesmal wieder ausgezeichnetem Fondue erfreuen. Wie ich an der letzten Sitzung angekündigt habe, möchte ich Euch wieder mit einer Weihnachtsgeschichte „erfreuen“. Die Geschichte beschreibt Weihnachten bei einer Familie in den 50-ger Jahren. Aber beginnen möchte ich zur Einstimmung mit einem tiefsinnigen Gedicht oder einer Bitte an den Nikolaus.
 
Im Januar besprechen wir wieder das neue Jahresprogramm und Paul wird uns seinen „Rechenschaftsbericht zur Decharge“ vorlegen.

Und hiermit möchte ich den offiziellen Teil des Abends beschliessen. Ich wünsche allen eine schöne und besinnliche Advents- und Weihnachtszeit und natürlich einen guten und standfesten Rutsch ins neue Jahr.... und jetzt schon e guete für das Fondue, das uns die Sunneberg-Chuchi gleich servieren wird.
 
Es war ein sehr schöner Abend mit Gedicht und Weihnachtsgeschichte und vielen tiefsinnigen und auch emotionalen Gesprächen. Ganz wie es zur Jahreszeit gehört. Weit nach Mitternacht machten sich auch die letzten Tabakkollegen auf den Heimweg.


Pfeifenratssitzung vom 29. November 2014

Heute kommt zum ersten Mal der Richterhammer zum Einsatz. Ich hoffe, dass ich mir damit die notwendige Aufmerksamkeit verschaffe. Plop! Plop! Plop! Mit dem Big Ben habe ich das ja an der letzten Pfeifenrats-Sitzung nicht geschafft. Aber jetzt: Ein durchschlagender Erfolg! Und nach dem erster Gelächter „lost“ jeder auf den Obmann.

Ich begrüsse die Anwesenden Tabakkollegen zu unserer heutigen Pfeifenrats-Sitzung im Restaurant Sonnenberg. Zu aller erst möchte ich mich bei Werner für seine Inthonisierungs-Bemühungen, bei Branka und Marcel für den Apéro und bei allen Kollegen bedanken. Speziell für die extra für mich fabrizierte Stabelle mit der Datums-, Namens- und Pfeifengravur. Sehr gefreut und berührt hat mich, dass alle Tabakkollegen gemäss Werners „Order“ Tenue gerecht erschienen sind. Es war ein gelungener Anlass.

Lilo (Witwe unseres verstorbenen Obmanns Armin) kommt sehr gerne zu unserem Fondue-Plausch im Dezember. Sie hat ganz spontan zugesagt. Dass wir sie abholen, habe ich ihr versprochen. Franz hat zugesagt, dass es das übernehmen wird.

Vielleicht sollten wir nochmals über die Zahlungsmodalitäten unterhalten. Ich finde den letzten Beschluss, jeder zahlt für das was er an Getränken konsumiert hat selbst, keine gute Lösung. Nach kurzer Diskussion haben sich die Tabakkollegen dafür entschieden, dass es bei dieser Lösung bleiben soll.

Wie auch in den vergangenen Jahren habe ich wieder eine lustige (oder zwei) Weihnachtsschichten gefunden die ich gerne vortragen möchte. Somit schliesse ich den ersten Teil des Abends. Diskussionsthemen im Hinblick auf die nächste Abstimmung gibt es ja genügend.

Die Sunneberg-Chuchi hat wieder all ihre Kochkünste bewiesen: Die von den meisten bestellte Fricktal-Wildsau mit Rotkraut und Spätzli schmeckte allen vorzüglich.

Zwischen den einen und anderen Bissen erklärt Werner uns noch, wie er zu seinem Hundehalterbrevet, immerhin kantonal, gekommen ist. Und nicht nur das bringt ihn auf die Palme, denn: Wer ein Aquarium will, soll eine Prüfung ablegen! Gelesen hat er es im 20minuten. Fast gleichzeitig lädt die Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich (EKAH) zur Pressekonferenz am 1. Dezember. Das Thema: «Ethischer Umgang mit Fischen». Sieben Millionen Zierfische leben in Schweizer Aquarien. Tierschützer fordern nun, dass Zierfisch-Halter einen Sachkundenachweis erbringen sollen. Gibt es wirklich keine anderen Probleme? Aber man muss sich um jeden Preis wichtig machen!!

Nachdem die Serviette beiseite gelegt, die Tabakpfeife gestopft und genussvoll der erste Zug gemacht ist, geht es auch schon mit der Diskussion los oder besser gesagt: Werner hält einen Monolog über die Zukunft und die verspricht aus seiner Sicht nichts Gutes. Wir Tabakkollegen nicken und geben ihm Recht. Leider ist sich die Classe Politique links der Mitte einiger als die der bürgerlichen und mit der SVP wird meistens nur gestritten und keine Einigung erzielt. So gestaltet die Linke die soziale Hängematte immer komfortabler. Und die Zeche zahlen immer die, die es erst noch verdienen müssen.

Aber auch der Abstimmungs-Sonntag am 30. November wurde natürlich auf alle Für und Wider abgeklopft. Heute, 29. November, kann ich sagen: Noch einmal schlafen und dann wissen wir’s. Dreimal NEIN hat heute schon mal die Mehrheit bei uns erreicht. Aber schaun mer mal (wie der Bayer sagt).

Mit diesen Gedanken im Kopf und der Vorfreude im Bauch auf den Fondue-Plausch, haben wir uns ins Wochenende verabschiedet.

Mit diesen schwierigen Themen im Kopf machten wir uns auf den Heimweg.


Pfeifenratssitzung vom 31. Oktober 2014

Da es diesmal einen ganz besonderen Anlass gibt, müssen wir unser Gilet mit hellem Hemd tragen. Ich bitte darum. Sehr wichtig! Das war die Aufforderung von Pauls Einladung. Und wie nicht anders zu erwarten war, sind die Tabakkollegen vollzählig und mit den entsprechendem Tenü erschienen. Mit dem „Gerücht“, es gibt ja im Schwarzbubenland einen Bundesrat, wurde ich auf die falsche Fährte geschickt. Ich konnte ja nicht wissen, dass Werner „etwas“ organisiert hat. Aber der Reihe nach!

Vor unserem offiziellen Teil hat uns Wirtin Branca mitgeteilt, dass sie uns aus einem speziellen Anlass zu einem Apéro im Weinkeller erwartet. Also versammelten wir uns, um einen mit Korken gefüllten stehenden Fass auf dem eine Glasplatte liegt, worauf der Imbiss mit Weisswein angerichtet war.

Ab jetzt übernimmt Ehrenratsmitglied Werner das Zepter! Er geht nochmals auf die Wahl des neuen Obmanns ein, die ja schliesslich einstimmig erfolgt ist. Was mich den Verdacht äussern lies, dass das sicher im Vorfeld abgesprochen war. So schnell wie die einstimmige Zustimmung erfolgte. Das wurde von den Tabakkollegen mit schmunzeln quittiert. Werner meldet sich wieder zu Wort: Wir, die Tabakkollegen müssen doch den neuen Obmann noch offiziell „Inthronisieren“. Aus diesem Grund haben wir uns hier versammelt. Gerührt bedanke ich mich und versichere, dass ich das Tabakkollegium in Armins Sinn weiterführen werde. Werner, ganz herzliche Dank für Deine Initiative und die aufwendigen Bemühungen.

Branca gratuliert mir und wünscht sich, dass das Tabakkollegium ihr und ihrem Mann auch die nächsten zwanzig Jahre treu bleibt. Der Apéro ist von ihnen spendiert. Gerne bleiben wir „em Sunneberg“ treu. Nachdem wir den Apéro genossen hatten, begaben wir uns wieder in die Pfeifenratsstube.

Mit diesen schwierigen Themen im Kopf machten wir uns auf den Heimweg.


jahresausflug vom 20. September 2014

Für den diesjährigen Ausflug hat Tabakkollege Dieter die Organisation übernommen und das Motto gewählt: Wir bleiben im Kanton und besuchen die Habsburger.

Früh am Morgen (um sieben Uhr fünfzehn) starteten die Tabakkollegen von ihrem Treffpunkt bei der Post in Möhlin aus in Richtung Frick, wo sie den ersten Halt für ein z’Morge einlegten. Die Zeit reichte auch noch für das paffen einer ersten Pfeife des Tages. Zufrieden und frisch gestärkt konnten sie sich wieder ihrem routinierten Chauffeur Paul anvertrauen. Jetzt wurde gewerweisst wohin der Organisator Dieter seine Kollegen entführen wird. Es war wie jedes Jahr ein kleines Geheimnis und so wurde es für die Gruppe auch diesmal eine Fahrt ins Blaue. Dieter verrät nur soviel: Es geht an einen geschichtsträchtigen Ort der bereits im späten 12. Jahrhundert gewissen Herren als Wohn- und Herrschaftsort diente.

Erst nach Frick gab Organisator Dieter einen weiteren Hinweis: Es geht an eines der bedeutendsten Wasserschlösser der Schweiz und befindet sich auf zwei Inseln. Bald einmal wissen die Kollegen, wohin die Reise geht: Es kann nur das Hallwyler Schloss sein ruft es. Und Recht hatten sie. Folgendes hat der Dieter aus der Geschichte des Schlosses und dem See recherchiert (die moderne IT-Technik hat es ihm erleichtert):

Das Schloss Hallwyl ist eines der bedeutendsten Wasserschlösser der Schweiz und befindet sich auf zwei Inseln im Aabach, nahe dem nördlichen Ende des Hallwilersees auf dem Gebiet der Gemeinde Seengen. Die Herren von Hallwyl sind ein Adels- geschlecht und sie waren seit dem 13. Jahrhundert Ministerialen der Habsburger. Seit 1925 ist das Schloss öffentlich zugänglich und seit 1994 im Besitz des Kantons Aargau und ist Teil des Museums Aargau. Und genau dies Schloss mit seiner Geschichte haben die Freunde der Pfeiferauchenden Zunft besichtigt. Die sehr engagierte und anschauliche Führung war sehr interessant und bot den Tabakkollegen einige neue Erkenntnisse. Voraus ging der Führung ein ausgiebiger Apéro im Schlossrestaurant. Bei dieser Gelegenheit gedachten sie ihrem kürzlich verstorbenen Obmann Armin Frey.

Und auch die Gegend um den See selber bietet viel Geschichtliches und Gemeinsamkeiten mit Kaiseraugst, dem alten römischen Augusta Raurica. Bei Seengen befand sich eine Siedlung der Römer. Um 1300 hatte der See verschiedene Namen: Halwiler se, lacus de Seingen (nach Seengen), Escherse (nach Aesch). Dann aber setzte sich der Name der Vögte, der Herren von Hallwyl, durch. Erst 1859 wurde der Hallwilersee zu einem öffentlich zugänglichen Gewässer. 1883 erfolgte die Eröffnung der Seetalbahn entlang des westlichen Ufers, 1888 nahm der Ausflugsverkehr mit Schiffen den Betrieb auf.

Nach diesem Ausflug in die Geschichte des Kantons Aargau begaben sich die Tabakkollegen zum Mittagessen in das Restaurant Schifflände in Birrwil. Nach dem vorzüglichen Essen, das bei gutem Wetter auf der Terrasse eingenommen werden konnte, wurden erneut die Pfeifen gestopft und mit aller notwendigen Ruhe genussvoll geraucht. Aber so eine Ruhe währt bekanntlich nicht ewig und die Pfeifen sind bald einmal erloschen. Und da während der Sommersaison diverse Kursschiffe der Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee interessante Touren anbieten, begab sich die fröhliche Runde mit der MS Brestenberg auf „grosse“ Fahrt. Sie führte von Birrwil über Mosen und Meisterschwanden wieder zurück zum Ausgangspunkt Birrwil. Petrus war den Tabakkollegen immer nach wohlgesonnen und so hat sich der eine oder andere nochmals eine Tabakpfeife gestopft. Natürlich auf dem Sonnendeck wie es für rücksichtsvolle Pfeifenraucher selbstverständlich ist. Nach dem „ausschiffen“ in Birrwil begab sich das Kollegium in Richtung Parkplatz und nahm den Heimweg unter die Räder. Die Tabakkollegen bedankten sich im Bus mit einem sitzenden Applaus bei ihrem Chauffeur und Tabakkollegen Paul. Ein ganz herzliches Dankeschön!

Einige unentwegte trafen sich noch in ihrem Stammlokal für einen oder zwei Schlummerbecher, bevor auch sie sich endgültig auf den Heimweg machten.


 

Pfeifenratssitzung vom 29. August 2014

Armins letzte Worte aus der Danksagung.

  Das Leben ist eine Reise, die heimwärts führt.

Wenn ihr diese Zeilen vor euch habt, bin ich nicht mehr unter euch, niemand weiss, ob wir uns danach wiedersehen werden. Deshalb sage ich allen, die mir im Leben Gutes erwiesen und Freude bereitet haben, sowie allen, mit denen ich gemütliche Stunden verbringen durfte und denjenigen, die mich in meiner Krankheitszeit liebevoll begleiteten, ein herzlichstes Danke.

Euer Armin



Über folgende Themen wurde diskutiert und entschieden:

Im weiteren wurde, von Theo angeregt, im abgekürzten Verfahren der neue Obmann gewählt werden. Und er empfahl auch gleich einen Kandidaten. Hans hätte sich das Procedere einer geheimen „Papstwahl“ gewünscht. Aber mit Theo’s Vorlage waren sinnigerweise alle sofort einverstanden und so wurde Buchschreiber Dieter zum neuen Obmann gewählt. Ob Absprachen, wie sie bei den Bundesratswahlen üblich sind, zu dem Ergebnis geführt haben, bleibt den Historikern und ihren Nachforschungen vorbehalten. Dieter hat die Wahl angenommen und es am nächsten Tag, wieder mit klaren Kopf und Gedanken, in einem E-Mail kommentiert:

· Zuerst einmal möchte ich mich für Euer Vertrauen, dass Ihr mir mit der einstimmigen Wahl zum neuen Obmann entgegen gebracht habt, bedanken. Ich werde alles tun, damit das Tabakkollegium gemäss der jahrelangen Tradition, welche Armin mit Eurer Unterstützung seit 1986 verfolgt hat, weiter zu führen. Wobei auch ich nicht auf das eine oder andere Ritual der Tradition zur Liebe verzichten möchte(?).

Dieter hat noch ein Anliegen von Lilo mitgeteilt: Da sie immer noch an die vierzig Pfeifen (alle ohne Filter) vorrätig hat, die sie zum halben Preis minus 10 Franken abgeben kann, bitte ich Euch doch mit ihr Kontakt auf zunehmen.

Werner hat angeregt, Lilo an unserem Ausflug oder für das Weihnachtsessen einzuladen. Die Mehrzahl war für den Ausflug. Aber: Zu vorgerückter Stunde haben wir nochmals zu viert darüber diskutiert und befunden, dass es besser ist, Lilo für das Weihnachtsessen und nicht für den Ausflug einzuladen. Aber darüber können wir ja noch mal diskutieren. Jetzt sollten wir versuchen, Ihr das Gefühl zu geben, dass auch wir ihr (wie die Loge) zur Seite stehen möchten.

Über Tabakverkauf haben wir ebenfalls diskutiert. Einige Tabakkollegen würden gerne weiterhin „bei Ihrem Tabak“ bleiben. Ich werde abklären, ob und wie es sich am besten organisieren lässt. Der letzte Verkaufstag bei Lilo ist der 20. November 2014.

Paul wird uns wie gewohnt die Einladung für unseren Jahresausflug in elektronischer Form schicken. Wie immer wird es eine Reise ins Ungewisse. Der Organisator ist diesmal Dieter, als Chauffeur „amtet“ wie jedes Jahr Paul wieder mit seinen Fahrkünsten.

Die Frage über die Reihenfolge der Eintritte der Tabakkollegen wurde „gewerweisst“. Auf der sep. Liste könnt Ihr sie vom 28.2. 1986 – 29.12.1996 nachvollziehen. Die weiteren verlieren sich leider im Nebel der Zeitgeschichte.....! Zumindest für den Buchschreiber, der ja erst seit dem September 2009 als Pfeifenratsmitglied dabei ist.

Noch ganz nebenbei hat Werner uns sein neues Betriebskonzept verkündet: Er geht jetzt nach dem Blocher - Prinzip vor, das da lautet:

· Keine Fragen stellen - Antrag stellen!

Weit nach Mitternacht machten sich auch die standhaftesten Tabakkollegen auf den Heimweg


Fisch-Chnusperli - Essen im WSCM vom 27. Juni 2014

Wieder einmal ist Franz für unser leibliches Wohl mit seinen berühmten Fisch-Chnusperli besorgt. Und wie jedes Jahr schmecken sie uns wieder vorzüglich. Jetzt schon ein ganz herzliches Dankeschön an ihn und an den Gastgeber und Hüttenwart Paul. Er stellt uns die „Hafenkneipe des WSCM“ zur Verfügung. Wir, die Tabakkollegen konnten uns an den gedeckten Tisch setzen und den Abend geniessen.

Franz hat wieder alles gegeben und den Zander und die Zwiebeln perfekt frittiert. Paul hat uns mit dem Flüssigen versorgt und Petrus hat sich auch nicht lumpen lassen. So konnten wir einen gemütlichen Abend am Vater Rhein mit einer schönen Abendstimmung geniessen.

Und politisiert wurde was das Zeug hielt. Die Einheitskasse war ein kontroverses Thema. Die SP verfolgt eine Verstaatlichung, das mit nur einer Kasse einfacher zu erreichen ist. Der Bundesrat ist dagegen und ein Kompromiss mit etwa 10 Krankenkassen wäre für den Wettbewerb und die Kostengeneffizienz wohl das Beste. Auch wir wurden uns nicht einig was das beste für die Prämienzahler ist. Die Kosten der Pharmaprodukte und der überbordende Grössenwahn der Spitäler mit den nicht ausgelasteten medizinischen Apparaturen sind die effektiven Kostentreiber der Gesundheitskosten. Das englische bzw. deutsche schlecht Qualifizierte Gesundheitssystem mit den bekanntlich negativen Auswirkungen für die Patienten sollte die Schweiz tunlichst vermeiden.

Auch die Autofahrer, die vielen Einbahnstrassen in Zürich (die speziell für Werner eingeführt wurden) und das nicht Benutzen der Blinker durch die Autofahrer wurde lautstark als Ärgernis thematisiert.

Leider konnte Obmann Armin nicht mit von der Partie sein. Wir wünschen ihm weiterhin gute Genesung und hoffen, dass er bald wieder das Zepter übernehmen kann. Buchschreiber Dieter bedankt sich in Armin’s Namen bei Franz und Paul und überreicht beiden als Anerkennung ihrer Leistung das kleine Büchlein Tabakgeschichten von www.iversen-tabak.ch in Lichtensteig.

Nachdem alle beim aufräumen mit angepackt hatten war die „Hafenkneipe“ schnell wieder für die Benutzer am nächsten Tag bereit. Und so machten sich die Tabakkollegen auf den beschwerlichen Heimweg fernab von den Hauptstrassen der „Mehliner City“.


Pfeifenratssitzung vom 6. Juni 2014

Trotz der vielen abwesenden Tabakkollegen (Armin, Dieter, Sepp, Achim, Beat, Theo & Hans) konnten die Anwesenden (Paul, Werner, Walti, Hanspeter & Franz) doch einen interessanten Abend miteinander verbringen. Briefschreiber Paul hat den Vorsitz und die Protokollführung übernommen.

Zuerst genehmigten wir Tabakkollegen uns ein kühles Bier im Garten. Um 20.00 Uhr begaben wir uns dann in die schöne Pfeifenratsstube, wo Wirtin Branka unsere kleine Gruppe am oberen Teil des Tisches beim Ehrenmitglied Werner plaziert hat. Im ersten Moment war diese Sitzordnung etwas ungewohnt. Anschliessend nahm Branca unsere kulinarischen Wünsche entgegen.

Ich begrüsste die Anwesenden, diesmal ohne das obligate Glöcklein von Obmann Armin und auch ohne die sonst üblichen Zitate zu Beginn und Ende des offiziellen Teils der Sitzung.

Sicherlich hätten wir auf diese Sitzung verzichten können, aber schon aus Tradition des Tabakkollegiums und gegenüber Armin und Branka wäre es nicht korrekt gewesen.

Werner bedauert es sehr, dass Armin nicht bei uns sein kann und wir hoffen alle, dass er möglichst bald wieder das Zepter übernehmen kann. Wir alle wünschen Armin die beste Genesung und viel Kraft. Besuche möchte Armin derzeit nicht. Also müssen auch wir geduldig abwarten. Am 27. Juni wird Franz uns aber wieder mit seinen Fischknusperli im Clublokal des WSCM am Rhein verwöhnen.

Es gab aber auch noch andere Themen die uns während des Abends beschäftigten.

Eher unüblich war, dass politische Themen nicht auf kamen. Wir sprachen über die ärztlichen Kontrollen, denen sich ab dem 70-igsten Altersjahr alle Autofahrer unterwerfen müssen. Leider ist es so, dass die jüngeren Menschen vergessen, dass auch sie einmal alt werden und nur durch das Auto mobil bleiben. Auch über unseren Strassenbau, speziell die Autobahnen in der Schweiz ohne die naturähnliche Bepflanzung im Mittelstreifen entlang der Fahrspuren, wurde lebhaft diskutiert. Unsere Verkehrsplaner sollten sich vermehrt im südeuropäischen Ausland oder sogar in China umsehen. So könnte auch nachts vermehrt mit dem Fernlicht gefahren werden, was gut wäre für die Verkehrs-Sicherheit und die sonst so tristen Autobahnen zwischen den vielen Lärmschutzwänden verschönern. Überhaupt hat uns das Thema Sicherheit rund ums Autofahren beschäftigt.

Trotz unserer kleine Runde hatten wir einen kurzweiligen und gemütlichen Abend miteinander verbracht und gegen 23.00 Uhr verabschiedeten wir uns.


Besuch im Römermuseum und Neuaufnahme vom 2. Mai 2014

Hans Berger hat an der Pfeifenratssitzung vom 28. März das gesamte Kollegium nach Kaiseraugst eingeladen. Im Römermuseum soll der Kulturausflug 2014 stattfinden. Die Curia, das Rathaus von Augusta Raurica, ist auch der geeignete Ort für die Aufnahme von Achim Schneevoigt als 12-tes Pfeifenratsmitglied. Als Schlechtwetter-Ort hat er die römische Anlage im Dorf vorgesehen. Nach eingehender Zwiesprache mit Petrus hat er sich für die Führung durch die Anlage entschieden. Leider hat Petrus sein Wort, es für einen Moment nicht regen zu lassen, nicht eingehalten. Aber dank der Wetterfestigkeit der Tabakkollegen konnte Hans uns durch die Anlage führen. Einige seiner Erklärungen waren uns bekannt, vieles aber war auch für uns neu.

In der Curia angekommen, übernimmt Obmann Armin das Zepter. Er erinnert daran, dass er an der Pfeifenratssitzung vom 28. Februar 2014 Achim gefragt hat, ob er Mitglied bei uns werden möchte. Er hat das bejaht. Und einstimmig und erfreut hat dann das Kollegium entschieden, Achim bei einer passenden Gelegenheit auf zunehmen. Armin heisst Achim heute als neues Mitglied des Tabakkollegiums willkommen und erinnert bei dieser Gelegenheit an Rechte und Pflichten eines Tabakkollegens. Auf Armins Wunsch erklärt Dieter wie er Achim kennengelernt hat. Mit einem Zitat Mark Twain beginnt er:

Mit dem Rauchen aufzuhören ist ganz einfach. Ich habe es schon über einhundert Mal geschafft.

An der Pfeifenratssitzung vom 26. Oktober 2013 hat Armin Dich das erste Mal als Gastraucher begrüsst. Wir beiden haben den Tabakkollegen erklärt, unter welchen „Umständen“ wir uns kennengelernt haben. Die Umstände waren, wie kann es anders sein, eine rauchende Tabakpfeife. Und besonders „erschwerend“ kam ein umgekipptes Bier, dass zum Glück auf Deiner und nicht auf meiner Hose landete. Aber das hat sich je bekanntlich als „Nachhaltig“ erwiesen. Dann hast Du Dich und Deinen beruflichen Werdegang vorgestellt. Mit Deinem medizinischen Wissen und Können und den „Breschten“ der etwas älteren Tabakkollegen unter uns, kommst Du gerade zur rechten Zeit. Vielleicht kannst Du ja den einen oder anderen von uns, so wir mir übrigens, Schmerzen lindern helfen.

Armin übernimmt das weitere Aufnahmeprocedere. Heute ist der Tag, an dem Achim der Mittelpunkt des Abends ist. Achim hat die Anforderungen mit Bravour gemeistert. Alle Tabakkollegen sind über diesen gelungenen „Zuwachs“ hocherfreut und applaudieren kräftig. Und so wird er mit dem königsblauen Gilet des Tabakkollegiums eingekleidet und ist fortan Pfeifenratsmitglied. Im Hintergrund ist bereits ein kleiner Apéro vorbereitet, sodass die Tabakkollegen auf den und mit dem „Neuen“ anstossen konnten.

Und wie von Hans versprochen, ging es jetzt zum Fondue in sein Schwyzer Hüsli. Paul hat alle Zutaten für ein Morchel-Fondue mitgebracht und hat sich gleich ans Werk gemacht. Brigit, Hans angetraute, hat keine Mühe gescheut, dass wir Tabakkollegen einen schönen Abend geniessen konnten. Von der Vorspeise bis zum Dessert und einem schön brennenden Cheminée hat es uns an nichts gefehlt. Und Hans hat wieder ein bisschen mehr Platz in seinem Weinkeller. Wir danken Beiden ganz herzlich für die grossartige Gastfreundschaft. Es war ein rundum schöner Anlass.

Mit einem wohligen Gefühl im Bauch und gesunder Müdigkeit haben wir uns noch vor Mitternacht auf den Heimweg gemacht. Paul und Franz haben sich in dankenswerte Weise als Chauffeure zu Verfügung gestellt, sodass die mitfahrenden Tabakkollegen keine Probleme mit den ‰ hatten.


Pfeifenratssitzung vom 28. März 2014

Obmann Armin ist leider aus gesundheitlichen Gründen verhindert. Er hat den Buchschreiber Dieter gebeten ihn zu vertreten. Aus diesem Grund hat er mir die „berühmte Tabakglocke“ überlassen.

Auch ich möchte den offiziellen Teil mit einem Zitat von Albert Einstein beginnen:

Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein.

Es glöcklet und ich begrüsse das versammelte Tabakkollegium. Frage: Den Bericht der letzten Sitzung hat jeder gelesen? Ich lasse ihn zur Unterschrift zirkulieren. Unseren nächsten Jahresausflug werde ich, sofern niemand etwas dagegen hat, gerne organisieren. Jetzt komme ich zu unserem traditionellen Kulturausflug, diesmal am 2. Mai. Hans wird den Ablauf detailliert erklären. Alle Getränke und Speisen übernimmt die Kasse des Tabakkollegiums.

Bei gutem Wetter hat Hans eine Führung durch das Römer Museum in Augst vorgesehen. Wir treffen uns auf dem Parkplatz vor dem Museum. Bei schlechtem Wetter führt er uns zur Christkatholische St. Gallus Kirche in Kaiseraugst. Besammlung findet dann bei Hans an der Mühlegasse 21 in Kaiseraugst, jeweils um 16.45 h, statt. Parkieren können wir bei der Post. An einem von diesen beiden Lokalitäten wird Achim Schneevoigt vom Gastraucher zum Tabakkollegen ausgerufen, anschliessend begiessen wir das mit einem oder zwei Gläsli Wysse. Die Zutaten bringt Dieter mit. Ca. um 18.30 h machen wir uns auf den Rückmarsch zu Hans. Jetzt wird Paul uns ein zünftiges Käse-Fondue zubereiten. Den genauen Ablauf sowie die Fahrgemeinschaft wird Briefschreiber Paul uns in der Einladung noch mitteilen. Wir hoffen alle, dass Armin an diesen Anlass wieder das Zepter und die Glocke schwingen kann.

Und jetzt auch von mir Schlusszitat über die Relativität von Albert Einstein:

Wenn man zwei Stunden lang mit einem netten Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heissen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität.

Mit einem wohligen Gefühl im Magen, für das die Sunne-Chuchi verantwortlich war, dreht sich die Diskussion um die Krim und politische Grosswetterlage Europas. Putin sollte als geistig-kleinwüchsiger KGB-ler nicht unterschätzt werden. Aber wegen der energiepolitischen Abhängigkeit und seiner Schwäche kann der Westen nur die Faust im Sack machen. Die Heerscharen von Diplomaten und ihren unzähligen Konferenzen sind oft zu einem reinen Selbstzweck degeneriert. Die ergriffenen bzw. angekündigten Sanktionen zeugen von Hilfslosigkeit. Weder die EU noch die USA haben eine militärische Option. Auch die wirtschaftlichen Beziehungen mit China dürfen dabei nicht vergessen werden. Trotzdem glaube ich aber, dass Russland langfristig mehr zu verlieren hat.

Aber auch die Schweiz kann nicht frei entscheiden. Russland hat die Schweiz an den 2013 G-20 St. Petersburg eingeladen und erwartet sicher eine Gegenleistung, wenn es um Sanktionen geht. Wie einfach war doch die Welt als es noch zwei Blöcke gab!

Aber auch inländische Politik mit der Direkten Demokratie war ein Thema. In den nächsten zwei Jahren wird es unzählige Initiativen und in der Folge Abstimmungen geben. Hier eine Auflistung wobei ich für deren Gesamtheit keine Gewähr übernehmen kann:

Abtreibungs-Initiative; 1 : 12; Fabi, AHVplus; Arbeitsfreier Sonntag; Atomausstieg Schweiz; Ausländerstimmrecht; Bedingungsloses Grundeinkommen; Ecopop; Einheitskasse; Erbschaftssteuer; Finanztransaktionssteuer; Energie- statt Mehrwertsteuer; Gripen Abstimmung; Längere Ladenöffnungszeiten; Mindestlohn; Nahrungsmittelspekulation Verbot; Steuerprivilegien für Millionäre; Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln und last but not least plus etliche kantonale Initiativen.

Das alles dient in erster Linie der Ideologie ihrer Initianten. Daran können sie sich befriedigen. Was fehlt ist eine Gesamtschau nach den Kosten. Wer soll und kann das alles bezahlen? Dazu kommt noch die Auseinandersetzung mit der EU. Auch in der Energiewende unserer populistischen BR Doris Leuthard, ist das letzte Wort sicher noch nicht gesprochen. Auch die Schweiz ist zu einem nicht geringen Teil abhängig von russischem Gas.

Der Abend ging mit nicht sehr freudigen Aussichten zu Ende und so machten wir uns auf den Heimweg in ein (immerhin) sonniges Wochenende.


Pfeifenratssitzung vom 28. Februar 2014

Obmann Armin verschafft sich mit einem Glockenschlag Gehör und die Tabakkollegen folgen und hören. Armin beginnt den offiziellen Teil mit folgendem Zitat von Mahatma Gandhi:

Jeder muss seinen Frieden in sich selber finden, und soll der Friede echt sein, darf er nicht von äusseren Umständen beeinflusst werden.

Armin begrüsst das versammelte Tabakkollegium und nennt die entschuldigten Tabakkollegen. Den beiden Schreibern Paul und Dieter dankt Armin für die Unterstützung. Er wendet sich sogleich dem geplanten Kulturanlass vom 2. Mai zu. Das Kollegium wird diesmal das Römermuseum in Kaiseraugst besichtigen. Wie bereits angekündigt, wird Hans die Führung übernehmen. Im Anschluss daran dürfen wir ein Fondue bei ihm zu Hause geniessen. Armin wird den Wein besorgen und Paul das Käse-Fondue. Er schlägt Fahrgemeinschaften, vor die aber erst definitiv an der nächsten Sitzung abgemacht werden.

Wirtin Branca kommt mit der Menükarte und die Tabakkollegen spüren plötzlich ihren knurrenden Magen. Also eilt sie mit den Wünschen in die Küche damit Marcel alles wie gewohnt gut zubereiten kann.

Armin hat noch ein Schlusszitat von Emanuel Wertheimer:

Solange es Reiche und Arme gibt, wird man Kluge und Dumme verwechseln.

Und schon geht’s los mit der Diskussion über die letzte Abstimmung, mit dem für die Schweiz schwer umsetzbarem Ergebnis. Buchschreiber Dieter macht seine Sicht der Dinge deutlich: Klar ist, dass, wenn die Offiziellen und Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft die bestehenden Regel, Gesetze und vor allem den gesunden Menschenverstand angewandt hätten, wäre die Masseneinwanderungs-Initiative unnötig gewesen. Am Beispiel Kaiseraugst kann man erkennen, was Masslosigkeit und Gier bewirken. Die Gemeinde hat keinen m2 Bauland mehr. Alles wurde mit Mehrfamilienhäuser und Wohnblöcken überbaut. Ein Kreisel nach dem anderen wurde gebaut, die funktionale Giebenacher-Strasse für viel Geld unnötigerweise „Saniert“. Kindergarten und Schule wurden erweitert. Die Frage, wer das alles bezahlen soll, wurde nicht gestellt. Der Gemeinderat schlägt eine Steuererhöhung um 15 Punkte vor. Die Stimmberechtigten haben zähneknirschend zugestimmt. Verdient haben einige wenige Firmen, namentlich hiesige Baufirmen mit vielen ausländischen Arbeitnehmern. Dies exemplarische Beispiel zeigt, wie in der Bevölkerung Unmut und Zukunftsängste entstehen. Und deren gibt es viele in der Schweiz.

Fazit: Alle, aber auch alle Parteien, Regierungen, Verbände und größenwahnsinnige, am Rand der Legalität agierende Bankmanager haben das zu verantworten. Schuld daran ist nicht die EU. Hausgemachte Probleme sind es!

Und weiter geht es mit diversen Abstimmungs-Initiativen. Aber auch hier stellt sich niemand die Frage: Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld. Parteien, Gewerkschaften und wichtigtuerische Exponenten missbrauchen das Volkskorrektiv „Direkte Demokratie“! Die Schweiz braucht Unternehmen mit der höchsten Wertschöpfung. Ein Standort, der für solche Unternehmen attraktiv ist, verfügt nicht nur über eine höhere Lebensqualität, sondern auch über einen höheren Wohlstand und eine bessere Krisenfestigkeit. Innerschweizer Bergbauern schaffen das nicht. Schon immer kamen kluge Köpfe, Humanisten und Freigeister in die Schweiz. Sie haben mit Kreativität und Wagemut Unternehmen von Weltrang geschaffen. Aber auch Revolutionäre kamen und gingen. Insgesamt war das eine Bereicherung für die Schweiz.

Attraktive Unternehmen im Ausland sind jedenfalls heute verunsichert über die Schweiz. Der Erklärungsbedarf im internationalen Standortmarketing nimmt deutlich zu. Verlorengegangene Reputation muss wieder erarbeitet werden.

Über dies und vieles mehr wurde diskutiert. Zu vorgerückter Stunde wird Armin noch einmal offiziell. Da wir beschlussfähig sind, lässt er über die Aufnahme von unserem Gastraucher Achim in das Tabakkollegium abstimmen. Die anwesenden Tabakkollegen begrüssen einstimmig seine Aufnahme. Wie üblich bei solchen Anlässen soll die Aufnahme am 2. Mai in einem feierlichen Rahmen, verbunden mit einem Apéro im Römermuseum, statt finden. Damit Achim korrekt eingekleidet werden kann, wird Franz mit unserer Schneiderin „Tapferes Schneiderlein“ Kontakt aufnehmen.
Nach dieser wichtigen Entscheidung zu später Stunde machten sich die ersten Kollegen auf den Heimweg.


 Pfeifenratssitzung vom 31. Januar 2014

Obmann Armin ruft mit einem Glockenschlag zu Silentium auf und augenblicklich ebben die Gespräche langsam ab. Nachdem Armin das versammelte Tabakkollegium begrüsst hat, lässt er das vergangene Jahr Revue passieren. Er bedankt sich bei den beiden Schreibern Paul und Dieter für die „Arbeit“ während des ganzen Jahres hindurch und überreicht ihnen ein Präsent in nahrhafter Form. Und schon erteilt er Paul, der als Briefschreiber auch in Personalunion Kassenwart ist, das Wort. Es gilt eine ausführliche Traktandenliste abzuarbeiten.

Armins beschliesst seinen ersten Teil mit folgendem Eingangszitat von Ernst Reinhardt:

Zu wissen, was man will, ist leichter als zu wissen, was man kann.

Als erstes vereinbaren wir die neuen Termine für 2014. Einmal mehr stellen wir fest, dass die Zeit viel zu schnell vergeht. Am 2. Mai möchte Hans uns durch das Römermuseum in Augst führen. Den Abend können wir bei ihm im Garten ausklingen lassen. Franz wird uns am 27. Juni im Wasser-Sportverein Möhlin traditionellerweise frittierte Fische servieren. Den Jahresausflug nimmt das Kollegium am 20. September unter die Räder. Wohin sie uns führen ist noch offen. Den Adventsanlass feiern wir am 12. Dezember. Und dann ist schon wieder ein weiteres Jahr Vergangenheit.

Als Etat-Chef verliest Paul mit vollem Bauch seinen „Rechenschaftsbericht“ der zu keinerlei Beanstandung führt. Also erteilt das gesamte Kollegium im wohligem Völlegefühl ihm ein weiteres mal die Décharge. Eine kleine Diskussion folgte wegen dem Jahresbeitrag. Es wurde vereinbart, dass es bei 150 Franken bleiben soll, aber dass in Zukunft das eine oder andere Mal ein Anlass aus der Kasse finanziert werden soll. Eine zu grosse Anhäufung des Bankkontos soll vermieden werden. Unter Verschiedenes gab es keine Votanten.

Nach getaner Arbeit verliest Armin noch ein Schlusszitat, wiederum von Ernst Reinhardt:

Wer Perfektion anstrebt, ist unbeliebt. Wer sie erreicht hat, wird bewundert.


Und so wurde rege diskutiert, zugehört und gestaunt. Es gab dermassen viel in „bilateralen“ Gesprächen zu berichten, dass für die Abstimmungsinitiativen vom 9. Februar fast kein Raum blieb. Aber die meisten Meinungen des Tabakkollegiums sind ja bekannt.......! Viele Probleme liessen sich vermeiden, wenn die verantwortlichen Politiker bestehende Gesetze anwenden bzw. rechtzeitig umsetzen würden. Aber dann könnten die Parteien weniger Parteipolitik mit Initiativen machen.

Autofahren im Alter und das Aussteigen aus der Kernenergie wurde ausgiebig diskutiert. Die „Weitsicht“ unserer Energieministerin D. Leuthard erschliesst sich halt nicht Jedem. Einen akustischen Beitrag hat Werner noch mit der „neuen Hymne“ auf seinem Handy zum Besten gegeben. So kennen wir die jetzt fast genauso gut wie die Alte.

Die Zeit verging wie immer im Flug und mit guten Wochenend-Wünschen traten wir den Heimweg an.

 

Termine

Nächste Pfeifenratssitzung: 
Freitag 28. Juni 18.30 Uhr

Sommerabend im Clublokal des WSCM am Rhein
(Tabakkollege Franz ist wieder Chef de Fritteuse)


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2019


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