Tabakkollegium Fricktal

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2015

Adventsfeier vom 11. Dezember 2015


Klingeling, Klingeling, die Glocke tönt ganz nah. Nein, es ist nicht der Samiclaus. Es ist Obmann Dieter, der Lilo und die Tabakkollegen, die auch heute vollzählig erschienen sind, mit dem Glockenschlag ganz herzlich zur Adventsfeier begrüsst. Das gesamte Tabakkollegium freut sich sehr, dass Lilo wieder dabei ist.

Sunnewirtin Branca hat sich beim dekorieren der Pfeifenratsstube von der Adventsstimmung leiten lassen. Sie ist gut gelungen und sehr schön. Liebe Branca, vielen Dank dafür!

Dieter macht einen kurzen Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr. Schon sind wir wieder ein Jahr älter und weiser geworden. Er hofft, dass alle das nächste Jahr gesund und munter zurücklegen können. Leider werden die Zeiten für den Einzelnen, im privaten Umfeld immer rauer und unübersichtlicher. Aber zum Glück müssen wir ja nicht mehr, die meisten Tabakkollegen jedenfalls, jeden Tag ins Geschäft!

Aber er hat noch eine Erklärung parat, wie sich das älter werden leichter bewerkstelligen lässt:

Wasser macht weise, lustig der Wein.
Darum trinken wir beides, um beides zu sein.

Paul hat wieder eine schöne Einladung kreiert und sogar ganz traditionell in Papierform verschickt. Lieber Paul, auch vielen Dank.

Nach Fondue und Kirsch, das wieder hervorragend gemundet hat, liest Dieter wieder von der Firma vor, die im letzten Jahr ihre Mitarbeitenden zur Weihnachtsfeier in ein Steakhouse eingeladen hat. Die Leiterin der Personalabteilung, Frau Ingeborg Glöckner-Klingel, ist ja auf Grund der letztjährigen Angelegenheit in der Psychiatrie gelandet. Und dort verweilt sie noch immer.

Nun, dieses Jahr hat die Assistentin der Geschäftsleitung die undankbare Aufgabe übernommen, die Einladung zur Weihnachtsfeier mit entsprechenden Regeln wie man sich zu verhalten hat und einem indirekten Hinweis auf Verhütungsmaßnahmen, zu verfassen. Aber hören wir jetzt wie es in der Firma zu und her geht.

Auch Tabakkollege Theo hat sich mit einer Geschichte zu Wort gemeldet. Er liest die Geschichte vom Bettler mit der Zigarre von minu vor. Sie passt zur besinnlichen Weihnachtszeit und regt zum Nachdenken an.

Beim Abschied zu vorgerückter Stunde wünscht Obmann Dieter Lilo und seinen Tabakkollegen und Ihren Familien ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest und für das neue Jahr alles Gute, viel Erfolg und Glück. Und natürlich eine immer gut gestopfte und wohl riechende Tabakpfeife.


Pfeifenratssitzung vom 27. November 2015


Obmann Dieter schwingt die Glocke und eröffnet die Pfeifenratssitzung und begrüsst die Tabakkollegen, die heute vollzählig erschienen sind.

Ganz besonders begrüsst er Franz, der heute mit dem Kollegium auf seinen 80-igsten Geburtstag anstossen will. Die Tabakkollegen applaudieren zum Happy Birthday und lassen Franz mit einem Glas Wein hochleben. Anschliessend greifen alle bei den von Franz offerierten und vom ihm selber in Handarbeit gemachten Schinkengipfeli und Käsküchlein zu.

Dieter hat, wie an der letzten Tabaksitzung vereinbart, Lilo zur Adventsfeier am 11. Dezember eingeladen, sie hat sich sehr gefreut und kommt gerne.

Er liest eine Passage aus dem von Lilo geschenkten Buch „Das neue Tabakkollegium“ vor. Schon im Mittelalter gab es Rauchverbote mit drastischen Strafen bei Zuwiderhandlungen.

Die Sitte des Rauchens griff angeblich soweit um sich, dass es sogar Mütter gegeben haben soll, die ihren Kindern ein wohlgestopftes Pfeifchen mit auf den Schulweg gaben. Doch nicht nur solcher Missbrauch rief die Gegner des Tabakrauchens auf den Plan. Manch ein Herrscher fürchtete wohl eher, dass der Tabakgenuss seine Untertanen von der Arbeit abhalten könnte, die Soldaten gar in friedfertige Träumerei geschickt würden. 1603 hatte Jakob I. von England eine Anti-Tabak-Schrift veröffentlicht. In anderen Ländern wurden Rauchverbote erlassen und zum Teil bei Zuwiderhandlungen drakonische Strafen ausgesetzt.

1605 wurde in der Türkei das Rauchen verboten. Widersetzten sich Raucher dem Verbot, so wurde ihnen die Nase mit dem Pfeifenstiel durchbohrt, die Übeltäter auf einen Esel gesetzt und als abschreckendes Beispiel durch die Strassen geführt. Sultan Murad VI. verschärfte das Verbot noch einmal mit Androhung der Todesstrafe. Die russischen Zaren gingen gegen die Tabaksünder ähnlich rigoros vor. Nach Berichten aus dem Jahre 1634 wurde den Rauchern die Nase abgeschnitten und ähnliche Torturen eingeführt. Verboten wurde das Rauchen auch in zahlreichen deutschen Landen, unter anderen erliess die Berner Obrigkeit 1661 eine entsprechende Verordnung. Selbst die Kirche schaltete sich ein und bedrohte die Missetäter mit Exkommunikation. 1650 erliess Papst Innozenz X. eine Bulle gegen das Rauchen in der Peterskirche.


Nun, die Mitglieder des Tabakkollegiums können heute zum Glück ganz unbesorgt und genussvoll in ihrer Pfeifenratsstube ihre Tabakpfeife rauchen und mit heiler Nase und ohne Esel nach Hause gehen.

Achim, Paul, Hans und Dieter haben auch schon über erste Ideen, wie das 30-jährige Jubiläum gestaltet werden könnte, gesprochen. Sie haben vereinbart, dass sie sich auf eine Reknostizierungs-Fahrt begeben werden.

Nach dem Essen, heute stand ein Wild Menü auf dem Plan - das wieder ausgezeichnet gemundet hat - wurde wie immer lebhaft diskutiert. Was war vor dem Urknall, wie entstand die Welt nach dem Urknall, über schwarze Löcher in der Galaxie, die Anzahl der Sterne und Atome waren die Themen.

Laut Wikipedia ist ein Schwarzes Loch ein Objekt, dessen Gravitation so extrem stark ist, dass aus diesem Raumbereich keine Materie und kein Lichtsignal nach außen gelangen kann. Nach der Allgemeinen Relativitätstheorie verformt eine ausreichend kompakte Masse die Raumzeit so stark, dass sich ein Schwarzes Loch bildet.

Albert Einstein hat kurz und prägnant auf den Punkt gebracht: Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich darin zurechtfinden.

Und natürlich kam man sehr schnell auch zum Leben und den damit verbundenen - zum Teil - schwierigen Entscheidungen über Organspende, Exit und dem was nach den Tod kommt. Von „aushauchen und sprechen“ nachdem ein Mensch bereits klinisch tot war, war die Rede. Also für einmal hatten die Tabakkollegen sich mit tiefgründigen Themen befasst. Und sie sind zu der Erkenntnis gelangt, dass die Welt auch nach dem Homo sapiens weiter existieren wird.

Aber zu vorgerückte Stunde wurde dann auch noch kontrovers und emotional über die aktuelle Flüchtlings- resp. Migrationspolitik diskutiert. Aber eine für alle zufriedenstellende Lösung konnten auch die Tabakkollegen nicht bieten. Und so begab sich die Runde mit schweren Gedanken im Kopf auf den Heimweg.


Pfeifenratssitzung vom 30. Oktober 2015


Obmann Dieter läutet die Pfeifenratssitzung ein und begrüsst die Tabakkollegen die heute vollzählig erschienen sind. Wahrscheinlich möchten alle die National- und Ständeratswahlen kommentieren oder aber auch nur das Ohr am Geschehen haben. Wegen der noch anstehenden Bundesratswahlen wird sich sicher auch noch das eine oder andere Pfeifenratsmitglied zu einem Kommentar hinreissen lassen.

Ein laotisches Sprichwort (speziell für Pfeifenraucher) sagt:

- Weise hasten nicht und Hastende sind selten weise.

Dieter lässt noch einmal das Jahresreisli 2015 Revue passieren und bedankt sich bei Paul, der wieder den Gratis-Bus organisiert und als Chauffeur fungiert hat.

Am Fischessen am Rhein hat Hans dem Kollegium von der Schweizer- und Vizeweltmeisterin im Pfeifenrauchen Rita Stählin, die er bei einem Interview mit Kurt Aeschbacher SRF gesehen hat, berichtet und angefragt, ob sie mit ihrem Mann bei an einer der nächsten Tabaksitzung teilnehmen könnte. Das Echo war positiv. Jetzt wollte Tabakkollege Hans Nägel mit Köpfen gemachen und hat sie angefragt. Die Meisterin im Tabakpfeifenrauchen Rita Stählin könnte mit ihrem Mann am 27. Nov. an der Sitzung teilnehmen. Obmann Dieter weißt auf ein ABER hin: An genau dieser Tabaksitzung möchte Franz auf seinen 80-igsten Jubeltag mit den Tabakkollegen anstossen. Also müssen wir die Meisterin Rita Stählin zu einem späteren Zeitpunkt einladen. Dieter wird mit ihr einen neuen Termin für die Februar-Sitzung vereinbaren.

Sunnewirtin Branca kommt mit der Menükarte: Metzgte steht auf dem Programm. Da können die meisten nicht widerstehen. Uns läuft schon jetzt das Wasser im Mund zusammen......

Ein weiteres wichtiges Thema ist das 30-jährige Jubiläum des Tabakkollegiums im nächsten Jahr. Achim würde gerne massgeblich die Organisation übernehmen. Mit einen Zweitägigen sind alle (mehr oder weniger) einverstanden. Sogar ein Städteflug mit easyJet wurde vorgeschlagen. Bei den Preisen, warum nicht! Obmann Dieter schlägt vor, dass sich alle über das was, wie, wo etc. Gedanken machen und das an der Januar-Sitzung erneut darüber diskutiert und beschlossen werden soll.

Das Kollegium beschliesst auch, dass Lilo Weisskopf auch dies Jahr wieder zum Fondueplausch am 11. Dezember 15 eingeladen werden soll. Dieter will mir ihr Kontakt aufnehmen und sie einladen.

Aber jetzt machen sich die hungrigen Tabakkollegen erst einmal über das Essen her und geniessen in aller Ruhe Blut-, Leberwurst, Kotelette und was die Schlachtplatte sonst noch hergibt. Es mundet wieder ganz ausgezeichnet.

Nach dem kulinarischen Genuss hat das Tabakkollegium die politische Lage analysiert. Themen gibt es ja mehr als genug:

Die BDP wird wohl irgendwann eingehen, viele Unterstützer sind zur FDP abgewandert. Werner hat für seine SVP mindestens 33% Stimmenanteil erwartet. Und ganz nebenbei erwähnt Werner noch, dass er von Karl dem Großen abstamme. Ja, warum auch nicht. Karl der Große zählt zu den größten Herrschern der Weltgeschichte. Ein harter Krieger, aber ohne Scharfschützenabzeichen. Viele betiteln ihn als Vater Europas und die Schweiz hat damals zu eben diesem Reich gehört. Ein Wink mit der EU vielleicht? Der Flüchtlingsstrom und die damit verbundenen Probleme, für die zukünftige Generationen den Kopf wird hinhalten müssen war ein wichtiges Thema. Europa wird es noch mehr spalten als es die Euro Krise getan hat.

Natürlich waren auch wieder die Vorzüge von China im Gespräch, die Volksinitiative Tempo 140 auf Autobahnen. Der Automobil Club der Schweiz (ACS) unterstützt die Initiative «Höchstgeschwindigkeit 140 km/h auf Autobahnen». Im Initiativkomitee sitzt auch SVP-Nationalrat Lukas Reimann. Von Staufahren haben die Initianten wohl noch nichts gehört ist die mehrschichtige Meinung unter den Tabakkollegen.

Beat und Franz haben über ihre Flohmarkt-Aktivitäten berichtet. In der ganzen Nordwestschweiz sind sie als geschickte Flohmärktler bekannt. Alles wird verkauft: Vom Gartenzwerg, Milchkanne, Butterfass und sogar eine Fischerrute ohne Spitze (sie, die Spitze, wurde gemäss Franz seiner Schilderung von einem Hecht abgebissen) und wurde schliesslich doch noch von einem Türken gekauft. Aber es gab auch noch ernsthafte Themen über die bilateral lebhaft diskutiert wurde.

Und schon ist es wieder Zeit zum Aufbruch in die heimatlichen Gefilde. Die Tabakkollegen wünschen sich eine gute Zeit und verschwinden in die Nacht.


Jahresausflug vom 19. September 2015


Eine kulinarische Reise

Der Obmann hat das Reisli zusammen mit Paul Und selbstverständlich haben sie den Ausflug auch reknostiziert um damit unvorhergesehenes auszuschliessen.

Wie jedes Jahr versammelt sich das Tabakkollegium in ihrem Ausgangs Tenue auf dem Postparkplatz in Möhlin. Der Obmann begrüsst die Pfeifenratsmitglieder zu einer schönen und interessanten Reise ins Unbekannte. Soviel verrät er aber doch: Euros werden nicht benötigt. Und wie jedes Jahr ist auch diesmal Paul wieder der Chauffeur. Er hat sich aufgeopfert und seinen Tabakkollegen Abstinenz versprochen. Pünktlich um sieben Uhr fünf und vierzig setzt sich der Bus in Bewegung. Das Navi, von Dieter programmiert, führt die reisefreudigen Pfeifenraucher auf den richtigen den Weg Richtung Zuger See. In Neuheim, vor dem Restaurant und Lachsmanufaktur Schäfli, ist das erste Etappenziel erreicht.

Hier erfahren die Tabakkollegen unter sachkundiger Führung von Roger Staub vom heiß geräucherten über den klassisch kalt geräucherten Lachs bis zu ganz feinen exklusiven Spezialitäten wie dem Alaska Wildlachs oder LaxParfait alles über Räucherkunst. Anschliessend verschiebt sich das Tabakkollegium ins Restaurant, wo der letzte Teil der Tour stattfindet; die Degustation. Degustiert werden 3 verschiedene Rauchlachs-Variationen mit verschiedenen Lachsen und Räucherarten. Dazu werden ein, zwei Gläschen Weisswein - Mineralwasser für Chauffeur Paul - serviert. Und hier endet der erste Teil der Reise. Aber die beiden Organisatoren haben genügend Zeit eingeplant, dass genüsslich auch noch eine Tabakpfeife gepafft werden kann.

Weiter führte das Navi die Reisenden in das malerische Restaurant „Wirtschaft zum Blasenberg“ nahe Zug. Es ist ein traditioneller Familienbetrieb mit einer traumhaften Aussicht über den Zuger See. Da Petrus es wieder gut mit den pfeiferauchenden Geniessern meint, können sie zu einem weiteren Apero auf der Terrasse Platz nehmen. Das Mittagessen lassen sich die Tabakkollegen dann in einer schönen Bauernstube munden. Die beiden Organisatoren haben die Spezialität des Hauses, den "Kapaun", der im eigenen Betrieb heranwächst und zubereitet, wird für alle in der Hoffnung, dass es auch allen schmeckt, vorbestellt. Der Wirt, Stefan Limacher, erklärt dass ein Kapaun ein geschnittener (kastrierter) Hahn ist. Er wiegt pfannenfertig 1.8 kg bis 2.8 kg und ist zwischen 8 und 10 Wochen alt. Seine Hauptbeschäftigungen sind das Fressen und Trinken. Und dann landen die „Güggeli“ als absolute Spezialität auf dem Teller.

Das Motto der Familie Limacher lautet folgender Massen:

In diesem alten Bauernhaus
gibt’s guten Wein und feinen Schmaus.

Erlaben Sie sich hier als Gast
und vergessen Sie die Hast,
die heut' das Leben mit sich bringt:

Ihr Herz dann wieder froher singt.


Nach dem kulinarischen folgt dann der rauchige Genuss. Wie gut, dass die Tabakkollegen auf der Terrasse sitzen können. Und den Blick über den Zuger See schweifen lassen und geniessen.

Schnell vergeht die Zeit und die Tabakkollegen marschieren Richtung Bus und treten die Heimfahrt an. Sie bedankten sich mit einem zünftigen Applaus bei ihrem Chauffeur und Tabakkollegen Paul. Ein ganz herzliches Dankeschön!

Unentwegte lassen den Ausflug mit einem „Schlummerbecher“ und Tabakpfeife in der Pfeifenratsstube im Restaurant Sonnenberg ausklingen, bevor auch sie sich endgültig auf den Heimweg machen.


Pfeifenratssitzung vom 28. August 2015


Mit Glocke läutet Obmann Dieter die erste Pfeifenratssitzung nach der Sommerpause ein und begrüsst die Tabakkollegen, heute leider nicht vollzählig. Nur sechs Tabakkollegen waren diesmal anwesend. Offensichtlich gibt es für den Einen oder Anderen doch noch wichtigere Aktivitäten als eine Pfeifenratssitzung. Werners Absenz wurde verständnisvoll zur Kenntnis genommen: Er musste bei Christoph Blocher, der einen Auftritt in Möhlin hatte, „antreten“.

In der Rückschau bedankt er sich noch einmal bei den beiden Tabakkollegen Franz und Paul für ihren grossen Einsatz am Fisch-Chnusperli-Essen am Rhein. Auch Petrus hatten die Tabakkollegen diesmal wieder auf ihrer Seite.

Sunnewirtin Branca hat das Menü des heutigen Abends vorgestellt. Die Tabakkollegen haben plötzlich ihren Hunger gespürt und die Küchen-Brigade konnte mit ihren Kochkünsten loslegen. Sie dem Obmann anvertraut, dass die Pfeifenratssitzung vom 30. Oktober mit der Metzgete idealerweise zusammenfällt.

Dieter wird sich mit Hans wegen der Schweizer- und Vizeweltmeisterin Rita Stählin in Verbindung setzten um sie mit ihrem Mann an den Pfeifenratssitzungen Oktober / November einzuladen. Ihr Besuch wäre sicher eine Bereicherung für das Tabakkollegium.

In der Vorschau nimmt Obmann Dieter Bezug zur Einladung von Paul: Am Samstag, 19. September ist der Jahresausflug, der das Kollegium wie jedes Jahr ins Blaue führen wird. Er bittet die Tabakkollegen ihre Agenda auf die Aktualität hin zu konsultieren. Die beiden Organisatoren Paul und Dieter haben den kulinarischen Gepflogenheiten der Tabakkollegen bei der Planung des Tages den notwendigen Respekt gezollt. Auch dass Pfeife rauchen sollte bei einem Totalausfall von Petrus sicher gestellt sein.

Briefschreiber Paul wird uns wie gewohnt eine offizielle Einladung schicken.

Und hier hat Paul noch ein Anliegen in eigener Sache. Und zwar das Hirschessen am Rhein, Samstag + Sonntag 26./27. September. Auch für diesen Anlass wird er noch eine separate Einladung verschicken.

In Anbetracht von Werner’s Absenz kam die politische Diskussion bei den Tabakkollegen nicht so richtig in Schwung. Aber es gab „Zündstoff“ genug, über den lebhaft diskutiert wurde. Die Schwerpunkte lagen eindeutig auf der Strasse und auf dem Wasser. Autos, Motorräder und Boote liessen die Kollegen nicht los. Und da kann ja wirklich jeder mit reden.

Mit diesen wichtigen Themen im Kopf machten sich die Kollegen auf den Heimweg.


Fisch-Chnusperli-Essen im WSCM vom 26. Juni 2015

Tabakkollege Franz hat sich mit den liebevoll zu bereiteten Fisch-Chnusperli selbst übertroffen. Jedes Jahr aufs Neue sind die Tabakkollegen voller Begeisterung und Anerkennung für sein Können. Das fast vollständig versammelte Kollegium bedankt sich ganz herzlich bei ihm und beim Gastgeber und Hüttenwart Paul. Er stellt uns die „Hafenkneipe des WSCM“ zur Verfügung. Das Tabakkollegium kann sich an den gedeckten Tisch setzen und den Abend geniessen.

Obmann Dieter überreicht dem „Chef de Fritteuse“ Franz ein kleines Präsent zum Dank. Die Ovationen des Kollegiums sind lang anhaltend und nicht zu überhören.

Und Petrus hat Pauls Worte in der Einladung erhört: Der Regen blieb in Wolken und das Tabakkollegium konnte einen schönen und genussvollen Abend am schönen Rhein geniessen.

Hans möchte gerne die Schweizer- und Vizeweltmeisterin im Tabakrauchen Rita Stählin mit ihrem Mann an einer der nächsten Pfeifenratssitzungen im Rest. Sonnenberg einladen. Selbstverständlich sich alle damit einverstanden und auf einen interessanten Abend gespannt. Obmann Dieter wird diesbezüglich mit Hans Kontakt aufnehmen.

Auch das 30-igste bestehen des Tabakkollegiums wurde von Hans angesprochen. Sein Vorschlag ist, im nächsten Jahr das Jubiläum mit einem Fest im WSCM am Rhein zu feiern. Mittels Werbung sollten möglichst Pfeifenraucher aus dem Fricktal resp. Aargau, die sich zu Clubs oder Kollegien zusammen geschlossen haben, zur Teilnahme animiert werden. Auch sollten Sponsoren gesucht werden. Spätestens an der Pfeifenratssitzung im August muss darüber entschieden werden und ein OK gesucht (oder bestimmt) werden.

Aber es blieb nicht nur beim Genuss, nein, es wurde auch aufs Heftigste diskutiert. Die politische Lage hat den politisch motivierten Tabakkollegen einen abendfüllenden Gesprächsstoff gegeben. Die Hauptthemen waren natürlich Euro-Krise um Griechenland und das Flüchtlingsdrama im Mittelmeer und die damit verbundenen Probleme für Europa. Werner wird seine Sommerferien in Griechenland, und zwar auf der Insel Kos, verbringen. Er wird uns sicher einiges über die dramatische Flüchtlings-Situation dort zu berichten haben.

Aber wie immer - ganz nach dem Motto des Tabakkollegiums - konnte jeder frei seine Meinung äussern und sich trotzdem ohne Groll zu vorgerückter Stunde ins Wochenende und in die Sommerpause
verabschieden.


 

Pfeifenratssitzung vom 29. Mai 2015

Obmann Dieter schwingt die Glocke und begrüsst die Tabakkollegen die heute vollzählig erschienen sind. Offensichtlich sind alle fit und munter auf den Beinen. Er ist darüber sehr erfreut.

Er lässt noch einmal den vom Tabakkollegen Walti organisierten Feuerwehr-Besuch Revue passieren und stellt nochmals fest, dass viele der wichtigen Aufgaben, die die Feuerwehr- & Werkhof-Equipe engagiert verrichtet, vielen Bürgern verborgen bleiben. Ihnen allen sei an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön gesagt.

Werner kam direkt von vom hohen Norden wo er geschäftlich zu tun hatte. Und ganz nebenbei schwärmen Beat und Werner von dem Flensburger Bier in der Bügelflasche. Die Welt ist klein.

Dieter erinnert an das Fisch-Chnusperli - Essen im WSCM am Rhein vom 26. Juni 2015. Franz wird uns auch dieses Jahr mit seinen berühmten Fisch-Chnusperli verwöhnen. Und Franz steht wieder als „Kneipier“ zur Verfügung. Jetzt schon mal einen grossen Applaus den Beiden.

Und jetzt wünscht der Obmann allen Pfeifenratsmitgliedern noch eine schöne und rauchige Sommerpause. Die nächste reguläre Pfeifenratssitzung findet erst wieder am 28. August statt.

In der Zwischenzeit hat Sunnewirtin Branca das Menü vorgestellt und auf der Stelle haben die hungrigen Tabakkollegen ihren Wunsch vorgebracht, sodass die Küchen-Brigade loslegen konnte.

Walti macht darauf aufmerksam, dass es auch in der Zwischenzeit wichtige Aktivitäten gibt, die sich zu pflegen lohnen: Er meint das diesjährige Feldschiessen. Da könnte man sein Scharfschützen-Abzeichen wieder aufpolieren.

Lebhaft wurde über diverse aktuelle, weltpolitische Themen diskutiert. Selbstverständlich war auch die Fifa und Sepp Blatter das Tagesthema. Allen waren sich einig, dass das System geändert werden muss und nicht nur einzelne Personen aus dem „Verein“ entfernt werden müssen.

Das Problem der überhand nehmenden Migration kann nur vor Ort, d. h. in den betroffenen Ländern, gelöst werden. Die Menschen einfach nach einem Schlüssel auf ganz Europa zu verteilen, ist der falsche Weg und führt später einmal zu noch grösseren Problemen in den Aufnahmeländern. Auch die oft untätige Deutsche Bundeskanzlerin wurde nicht verschont.

Auch darin waren sich alle einig: Das Schweizer Milizsytem, insbesondere beim Militär und in der Politik, muss erhalten werden. Der Wohlstand lässt sich nicht mit immer mehr jungen Berufspolitikern, die sich nur in der Theorie gut auskennen, erhalten.

Einmal mehr waren auch die Überreglementierung, die ungelösten Probleme mit der EU, die Frankenstärke, Gemeinde-Fusionen und die Altersarmut die viele europäische Länder treffen wird, wichtige Themen. Und zu guter Letzt haben sich die Tabakkollegen für ein NEIN bezüglich der Erbschaftsinitiative und ein JA zur PID-Abstimmung bekannt.

Mit dem guten Gefühl es „Denen“ mal wieder richtig gesagt zu haben verabschiedeten sich die Tabakkollegen ins Wochenende.


Das Tabakkollegium Fricktal besucht die Feuerwehr Möhlin

Am 24. April 2015 treffen sich im Ausgangs Tenue die Freunde der rauchenden Zunft, ausgerüstet mit Wein, Apérogebäck und ihren obligaten Rauchutensilien im Werkhof der Feuerwehr Möhlin, um sich auf den neuesten Stand der Sicherheit bringen zu lassen. Tabakkollege Walter Brogli hat die Besichtigung zusammen mit dem Feuerwehrkommandanten Jürg Wirthlin organisiert. Wie alle Bürger sind auch die Tabakkollegen auf die Feuerwehr angewiesen. Denn sollte für einmal eine Tabakpfeife ausser Kontrolle geraten, muss auch der Pfeifenraucher den Schaumlöscher oder den Hydranten zum Löschen beherrschen können. Aber das Tabakkollegium besteht aus Routiniers, die ihre Tabakpfeifen immer unter Kontrolle haben. Jürg Wirthlin hat die Gruppe kompetent und sehr engagiert durch die gesamte Werkhof-Anlage geführt. Über eine Zahl haben die Tabakkollegen aber dann doch gestaunt: Die Mitarbeiter leeren täglich 80 Robidog-Boxen. 34 Tonnen! Hundekot mussten im vergangenen Jahr entsorgt werden. Vielfältige Aufgaben wie Brände löschen, Bienen und allerlei Kleintiere retten, Schneeräumen, Rasenmähen, Blumenkisten auf den vielen Brunnen versorgen und bewässern, bei Festen die Kandelaber beflaggen und vieles mehr, gehört zu den Aufgaben der Werkhof-Equipe, unsichtbar für die meisten Bürger in der Gemeinde.

Nach der Führung versammelte sich die wissbegierige Runde mit neuen Erkenntnissen im Feuwehr-Magazin zu einem gemütlichen Apéro und „verschob“ sich anschliessend in die Pfeifenratsstube im Restaurant Sonnenberg. Bei einem guten Essen und lebhaften Diskussionen über die politische Grosswetterlage, liessen die Pfeifenratsmitglieder den Abend ausklingen.


 Pfeifenratssitzung vom 27. März 2015

Obmann Dieter schwingt die Glocke und begrüsst die versammelten Pfeifenratsmitglieder. Ich erinnere das Kollegium an die Besichtigung des Feuerwehrmagazin Möhlin, im Anschluss gibt es einen kleinen Apéro mit Wein und Salzigem. Walti amtet als Organisator. Den weiteren Abend verbringen wir wie gewohnt in unserer Pfeifenratsstube.

Zwei Info’s in eigener Sache gibt Obmann Dieter bekannt: Pfeifenputzer „Blitz“ (weiss/rot) für 3 Franken pro Päckli hat er auch im Sortiment. Zweitens: am 18. Mitte Mai wird er sich einer Hüft-Operation unterziehen müssen was seine Mobilität für sechs Wochen stark einschränkt. Ob er am Mai-Tabakkollegium teilnehmen kann ist nicht sicher.

Wirtin Branka stellt das heutige Sunneberg-Menü vor und freudig bestellen die Tabakkollegen und paffen weiter genussvoll an ihrer Tabakpfeife.

Paul und Dieter haben eine Rekognoszierungs-Tour für den nächsten Jahresausflug gemacht. Weitere Angaben werden aber erst am Reisetag verkündet. Es gibt wie jedes Jahr eine Fahrt ins Ungewisse. Soviel sei hier aber schon verraten: Kulinarisch und Aussichts-Technisch wird es ein Highlight.

Nach dem Essen wurde lebhaft im kleinen Kreis über vieles diskutiert und sinniert, ein grosses gemeinsames Politik-Thema kam nicht auf. Wohl weil sich alle einig sind: Die in Bern können es so wie so nicht. Aber es war ein gemütlicher Abend mit viel blauem Pfeifenrauch. Der gemeinsame Aufbruch ins verdiente Wochenende war kurz vor Mitternacht.


Pfeifenratssitzung vom 27. Februar 2015

Obmann Dieter begrüsst die versammelten Pfeifenratsmitglieder und verschafft sich neu mit einer Tischglocke Aufmerksamkeit. Die Big Ben-Glocke mit dem Natel hatte keine Resonanz und der Richterhammer hat ja immer Paul die Stirn runzeln lassen, also habe ich mich nun doch für eine Glocke entschieden. Ich glaube, Armin hätte nichts dagegen.

Eine Episode aus dem Türkischen Parlament (NZZ):

In der Nacht auf Mittwoch ist die Parlamentsdebatte in Ankara über ein Gesetzespaket, das die öffentliche Ordnung in der Türkei schützen soll, in eine wüste Keilerei ausgeartet. Stühle und Wassergläser wurden herumgeworfen, ein Abgeordneter schnappte sich das Hämmerchen vom Pult des Vorsitzenden und ging damit auf einen politischen Widersacher los. Zum Glück habe ich mich jetzt doch für die Glocke entschieden.

Paul, vielen Dank für die Einladung, auch wenn der Einzahlungsschein für den Jahresbeitrag mit dabei war.

Nachdem wir an unserer letzten Pfeifenratssitzung das Jahresprogramm und die Jahresrechnung für 2014 verabschiedet haben, können wir uns unserer finanziellen Zukunft sicher sein. Wie immer hat Paul alles sehr gut vorbereitet. Auch dafür vielen Dank.

Die Sunneberg-Chuchi hat uns wieder mit ihren sensationellen Koteletts verwöhnt. Alle Pfeifenratsmitglieder haben spontan den Arm in die Höhe gestreckt als die Sunnewirtin Branka fragte, wer ein solches möchte. Und alle wollten eins. E guete!

Nach dem Essen waren die beiden Abstimmungen der Volksinitiativen: "Familien stärken! Steuerfreie Kinder- und Ausbildungszulagen" der CVP und "Energie- statt Mehrwertsteuer" der GLP ein Thema. Aber alle waren sich einig, dass es zweimal NEIN heissen wird. Einmal mehr haben sich die Initianten über die Frage, wer das bezahlen soll, offensichtlich keinen Gedanken gemacht.

Werner hat noch eine Anekdote zum Besten gegeben. Auf ein Inserat für einen Mitarbeiter/In im Außendienst im Welschland hat sich eine Dame mit einem Kopftuch bei ihm beworben. Gemäss Lebenslauf war sie mehrere Jahre als Putzfrau (oder auf Modern Art ausgedrückt) als Raumpflegerin tätig. Vom Aussendienst war nicht die Rede. Die Bewerberin war Türkin und gemäss eigener Aussage in der Bewerbung gut in Deutsch und Französisch. Kenner der Szene behaupten, Werner war total begeistert. Aber leider war die Stelle schon besetzt! Ob da wohl auch das RAF die Hände mit im „Spiel“ hatte?

Auch das Für und Wider der heutigen Autos mit ihren vielen elektronischen Finessen wurde kenntnisreich diskutiert. Die neuen Klimaziele, Treibhausgase bis 2030 halbieren, wie vom Bundesrat für die Schweiz formuliert hat, wird die Welt vor einer Klimakatstrophe „retten“, da sind wir uns alle einig. Ob die Verkehrsministerin sich mal überlegt hat, wie viel das den Steuerzahlern und der Wirtschaft kostet? Und Dass Roger Köppel für den Nationalrat kandidiert finden alle sehr gut. Die Segnung eines homosexuellen Paares durch einen Priester in Bürglen und die Reaktion des Bischof Vitus Huonder von Chur wurde auch noch kontrovers behandelt.

Bilateral haben Paul und ich uns über erste Ideen zum 30-jährigen Jubiläumsanlass ausgetauscht. Wir werden, sobald die Temperaturen frühlingshaft sind, auf eine Rekognoszierungs-Tour gehen.

Über vieles mehr wurde noch debattiert, wenn auch nicht mit der gleichen Intensität wie auch schon und früher als sonst nahmen wir die Heimweg unter die Füsse resp. die Räder.


Pfeifenratssitzung vom 30. Januar 2015

Obmann Dieter schwingt den Richterhammer (Paul runzelt die Stirn: der Hammerton erinnert ihn sehr an ein Strafgericht) und die Gespräche ebben langsam ab. Vielleicht lässt sich ja mit einer Trillerpfeife mehr „Disziplin“ erreichen. Bei den Fussballspielern klappt das ja auch (meistens). Dieter begrüsst die versammelten Pfeifenratsmitglieder zur ersten Pfeifenratssitzung 2015 und lässt das ereignisreiche vergangene Jahr Revue passieren. In Erinnerung bleiben der Hinschied von Obmann Armin und Dieter’s Wahl zu seinem Nachfolger und seine Inthronisierung. Er bedankt sich bei allen Tabakkollegen für die (leider nicht immer) vollzähligen Teilnahmen während des ganzen Jahres hindurch. Von Johann Wolfgang von Goethe ist folgende Erkenntnis bekannt:

Es ist halt schön, wenn wir Freunde kommen sehen.

Und jetzt hat Paul, der ja neben dem Amt des Briefschreiber’s auch der Säckelmeister des Tabakkollegiums ist, das Wort. Es gilt wieder eine inhaltsschwere Traktandenliste abzuarbeiten.

Die Traktanden:

1. Jahresprogramm 2015/2016 wurde erarbeitet

2. Abnahme der Jahresrechnung 2014 wurde angenommen

3. Jahresbeitrag 2015 keine Veränderungen

4. Jubiläumsfeier 2016 30 Jahre Tabakkollegium

5. Regelung Konsumationskosten unbefriedigte Lösung

6. Verschiedenes

Die neuen Termine für 2015 wurden als erstes vereinbart. Walti organisiert für den 24. April die Besichtigung des Feuerwehr-Stützpunkts Möhlin. Im Anschluss daran soll ein Apéro im FW-Magazin offeriert werden. Den Abend werden wir dann im Rest. Sonnenberg ausklingen lassen. Franz wird uns am 26. Juni im Wasser-Sportclub Möhlin traditionellerweise frittierte Fische servieren. Den Jahresausflug nehmen die Pfeifenratsmitglieder (hoffentlich vollzählig) am 19. September unter die Räder. Wir sind gespannt, wohin uns die Organisatoren führen werden. Die Pfeifenratskollegen machen sich über den Anlass Gedanken. An einer der nächsten Sitzungen wird sich sicher ein OK-Team mit einer guten Idee zu erkennen geben. Den Adventsanlass feiern wir am 11. Dezember.

Die Sunneberg-Chuchi trägt das Essen auf und augenblicklich lassen wir die Arbeit ruhen und geniessen das vorzügliche Mahl. Alsbald sind die Teller leer und die Tabakpfeifen aufs Neue gestopft angezündet.

Der Richterhammer ertönt, die Arbeit geht weiter und Säckelmeister Paul verliest seinen „Rechenschaftsbericht“ der auch diesmal zu keinerlei Beanstandung führt. Er macht auf die hohen Ausgaben aufmerksam die wir im 2014 zu bestreiten hatten. Die Pfeifenratsmitglieder können Paul mit gutem Gewissen die „Entlastung“ aussprechen. Es wurde vereinbart, dass der Jahresbeitrag bei den moderaten 150 Franken bleiben soll.

Weiter wurde vereinbart, dass 2016 wegen des 30-jährigen Bestehens des Tabakkollegiums, ein spezieller Anlass resp. Auftritt organisiert werden soll. Wir werden im laufe der nächsten Pfeifenratssitzung sicher über Ideen diskutieren. Das Tabakkollegium wurde am 28. Februar 1986 in Möhlin gegründet. Die Regelung bzgl. der Konsumations-Kosten der Getränke ist wieder die alte: Der Tabakkollege, der keinen Wein trinkt, klinkt sich aus der gemeinsamen Getränkerechnung aus und zahlt seine Getränke selber. Die übrigen Getränkekosten werden durch die Anzahl der Beteiligten Weingeniesser aufgeteilt.

Unter „Verschiedenes“ wurde folgendes bekannt gegeben:

Dieter schlägt für 27. Februar vor, einen Gastraucher einzuladen. Es ist Max Adler von Augst/BL.

- An der Pfeifenratssitzung im November möchte Franz auf seinen 80-igsten Geburtstag mit uns anstossen.

- Beat gibt bekannt, dass er seine Werkstatt so eingerichtet hat, dass er Tabakpfeifen reparieren kann (natürlich kostenpflichtig). Aufträge nimmt er gerne entgegen.

Wie immer wurde nach dem offiziellen Teil des Abends lebhaft auch über tiefgreifende Themen diskutiert. Und Werner macht einmal mehr darauf aufmerksam, wie ihn als KMU die staatliche Überreglementierung das Geschäften erschwert. Die übermässige Kaufkraftabschöpfung des Auslands, der hohe Frankenkurs und der gierige Zwischenhandel machen es den Unternehmen Zusehens schwerer.

Weiter wurde über die Ausbildung diskutiert: Zu viele wollen ein Studium, auch wenn wir schon mehr als genug studierte Theoretiker wie Juristen, Psychologen, Psychiater etc. haben, aber ein Handwerk erlernen wollen immer weniger. Und das politische Milizsystem in der Schweiz durch immer mehr junge Berufspolitiker ohne beruflichen Leistungsausweis und immer weniger Unternehmer wirkt sich negativ für Staat und Gesellschaft aus. Politik und Wirtschaft scheinen überfordert, das Erfolgsmodell Schweiz am Leben zu erhalten.

Die Stunden vergingen wie im Flug und mit der Gewissheit, auch im neuen Jahr wieder gute und schöne Anlässe geniessen zu können, traten wir den Heimweg an.

 

Termine

Nächste Pfeifenratssitzung:
Freitag 25. Oktober 2019

Treffpunkt: 19.30 Uhr

Rest. Sonnenberg, Möhlin


Jahresprogramm

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