Tabakkollegium Fricktal

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2016

Pfeifenratssitzung vom 9. dezember 2016

Adventsfeier zum 30-igsten Jubiläum

Kling Glöckchen klingelingeling ertönt ganz leise zum letzten Mal in diesem Jahr. Es ist nicht der Samichlaus. Er ist wieder zurückgekehrt in den hohen Norden und ruht sich bei einem Tannennadel Tee von den Anstrengungen der letzten Tage aus. Aber Obmann Dieter von Seht ist es, der die Glocke schwingt und um Aufmerksamkeit bittet. Er begrüsst die einzige Frau in der Runde, Lilo Weisskopf und das gesamte Tabakkollegium zum traditionellen Fondue-Essen. Auf Grund des 30-jährigen Jubiläums haben sich Paul und Dieter (auf Pauls Initiative) ein passendes Präsent zum Abschluss des Jubiläumsjahres ausgedacht. Und zwar ein Kirsch-Glas in Form einer Pfeife mit ihrem Kollegiums-Signet.

Die Tabakkollegen blicken mit Freude auf ein für sie wichtiges Jahr mit dem Jubiläumsausflug ins Appenzeller Land und den Bodensee zurück. Es war ein rundum gelungener Anlass. Aber auch nachdenklich stimmen die vergangenen 30 Jahre: Es fehlt der Nachwuchs. Pfeifenraucher sind eine eher aussterbende Zunft. Leider wird diese Art der Kultur von immer weniger Menschen gepflegt. Und die ideologisch fanatisierten Nichtraucher tun ihr Übriges zum Verlust einer Jahrtausend alten Kultur.

Auch dieses Jahr wird der Obmann eine Weihnachtsgeschichte, dem heutigen Trend entsprechend, vorlesen.

Zwei in die Zeit passenden Sprüche hat er auch noch gefunden:

1.
Was ist scheinheilig?

2.
Das ganze Jahr die Pille nehmen und zu Weihnachten singen "Ihr Kinderlein, kommet..."

3.
Schon im August, wenn die Sonne noch brennt,
der erste Weihnachtsmann durchs Kaufhaus rennt.
Lieber guter Weihnachtsmann,
fang doch ein bisschen später an.

Aber jetzt wendet sich die versammelte Runde erst einmal dem Käsefondue und den Kirschglas-Pfeifen samt seinem Inhalt zu.

Und das war wie jedes Jahr ausgezeichnet. Das Jubiläumsglas wurde mit einem, von Ehrenratspräsidenten Werner Meier, gespendeten Grappa „eingetrunken“. Die Tabakkollegen bedanken sich für die gute Idee bei den beiden Initiatoren Paul Unold und Dieter von Seht mit einem begeisterten Applaus. Allen finden das Glas schön und ein passendes Jubiläumsgeschenk. Tabakkollege Paul hat sich auch dieses Jahr wieder als Zuckerbäcker betätigt und hat jedem einen hellen und dunklen Zimtstern schön verpackt überreicht.

Der Obmann liest jetzt erst einmal die versprochen Weihnachtsgeschichten vor. Die erste handelt von einem weihnachtlichen Stromausfall wegen zu viel Weihnachtsbeleuchtung an Haus und im Garten und weil den Menschen eine Kerze auf dem Adventskranz nicht genug war. In der zweiten Geschichte streiten verschiedene Tiere, die gemütlich im Wald zusammen sassen, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei. Herausgefunden hat die Tierrunde, dass das Kind ja die Hauptsache ist. Und fragen sich: Wissen die Menschen das eigentlich?

AuchTabakkollege Theo hat noch eine tiefsinnige in die Zeit passende Geschichte vorgetragen, die die versammelte Runde nachdenklich werden liess.

Aber nach soviel Tiefgründigem und Besinnlichem wurde dennoch lebhaft und auch kontrovers diskutiert. Und die Themen waren äusserst vielfältig. Was für eine Bedeutung Weihnachten für die Tabakkollegen hat und ob ein Christbaum die Stube schmückt, war interessant zu hören. Auch die Religion, der Glaube und das, was die Politik daraus macht und missbraucht, waren die Themen. Über die Thematik Burnout, die Tagespolitik und Presse wurde sich ebenso ausgetauscht. Die Tabakkollegen waren sich darin einig, dass, wenn allen Burnout-„Kranken“ der Fahrausweis abgenommen würde, es sehr viel weniger Burnoutfälle gäbe. Und sie fragen sich, wer denn mit Medikamenten gefahrlos Auto fahren kann? Eine sehr berechtigte Frage!

Mit all diesen Gedanken verabschiedeten sich die Tabakkollegen von einander und wünschten sich und ihren Familien eine schöne Weihnachtszeit sowie einen guten und standfesten Rutsch ins Jahr 2017.


Pfeifenratssitzung vom 25. November 2016

Für einmal hat Briefschreiber Paul den Bericht von der Pfeifenratssitzung anstelle des Obmanns erstellt. Und hier ist sein Bericht:

Anwesend waren: Werner, Paul, Walter, Sepp, Achim, Theo, Beat, Franz. Entschuldigt waren: Dieter, Hanspeter, Hans.

Er hat die Sitzung um 20.00 Uhr eröffnet und begrüsste alle Anwesende. Auch die drei Entschuldigungen teilte ich mit.
(Hans schrieb, dass er am 9. Dezember kommen wird und sich diesen Abend frei hält).
Walti hat allen einen lieben Gruss von Tommy Külling, ein ehemaliges Tabakkollegiummitglied, ausgerichtet.

Das Nachtessen war sehr gut, denn wiederum konnten wir „Marcels Super-Kotelett“ geniessen.
Theo fragte in die Runde, was der Unterschied oder die Definition von einem SCHIFF oder BOOT sei? Und jetzt wussten fast alle etwas dazu. Und doch war dies gar nicht so einfach. Ein Schiff wäre, wenn mindestens ein Offizier darauf ist. Oder ist es ab einer bestimmten Grösse ein SCHIFF? Der Führerausweis wird aber auf Motorschiffe ausgestellt und Schiffsführer ist derjenige, welcher die Verantwortung trägt! Es gibt auch Segelschiffe! Im „Dialekt“ könnte man auch sagen, ein Segel- oder Motorboot. Ruderboote gibt es auch wie Ruderschiffe.
Paul wird das bis zur nächsten Pfeifenratssitzung noch etwas näher abklären.
Sonst wurde rege über dies und jenes diskutiert. Auch über das Alter wurde gesprochen und: „warum die Zeit im Alter so schnell vergeht“? Es ist ja bald schon wieder Weihnachten!

Fazit: Wir hatten einen schönen und gemütlichen Abend miteinander. Und Franz gab den Tabakkollegen noch seinen ganz persönlichen Status mit auf den Heimweg: Er ist kein Österreicher, er ist „Steiermarker“.


 Pfeifenratssitzung vom 28. Oktober 2016

Mit dem obligaten Glockenschlag eröffnet Obmann Dieter die monatliche Pfeifenratssitzung und begrüsst die Tabakkollegen, die bereits fleissig am Pfeife rauchen sind oder sie gerade stopfen. Er beginnt mit einem Trinkspruch, den in massvoller Weise man berücksichtigen sollte:

1. Was der Seele gut tut, kann der Leber nicht schaden.

Der Obmann macht seinen Tabakkollegen auf die neuen Kerzenbirnen in der künstlerischen Pfeifenlampe aufmerksam und bedankt sich bei den Wirtsleuten Branka und Marcel Geiger für spendable Verschönerung. Die Pfeifenratsstube hat damit viel an Cache gewonnen.

Daniele Mezzi, Nichtraucher als Pfeifensammler, wurde vom Obmann als Gastraucher eingeladen. Er hat sich positiv geäussert, kann jedoch aus Zeitgründen diesmal nicht kommen. Evtl. kommt er an die Pfeifenratssitzung vom Februar 2017.

Tabakkollege HP Meier teilt mit, dass Hans Gloor, Stadtrat von Rheinfelden, aus Termingründen kein Interesse hat, beim Tabakkollegium mitzumachen.

Obmann Dieter hat Lilo Weisskopf zum traditionellen Fondueessen im Dezember eingeladen. Sie freut sich sehr, mal wieder in alten Zeiten und Erinnerungen mit den Tabakkollegen zu schwelgen. In eigener Sache erklärt Dieter, dass er an der Pfeifenratssitzung vom November nicht teilnehmen kann. Er bittet Briefschreiber Paul, sich ein paar Notizen für den Jahrbuch-Bericht zu machen.

Das speziell für das Tabakkollegium kreierte Herbst-Menü der Sunneberg-Chuchi hat, alle Erwartungen übertroffen. Es hat allen ausgezeichnet gemundet.

Obmann Dieter bittet Ehrenratsmitglied Werner eine politische Standort-Bestimmung abzugeben. Und schon ist die Diskussion in vollem Gang. Die Tabakkollegen bestätigen ihn in seiner Meinung, dass die Zukunftsperspektive für die Schweiz nicht rosig ist. Nur sind leider die politischen Kräfte in der Schweizer Parteienlandschaft sich dessen (noch) nicht bewusst. Noch haben die partiepolitischen Ideologien Vorrang. Sie sind zu linkslastig und allzu sehr auf das Migrationsproblem fokussiert. Wer, wenn nicht die nachfolgenden Generationen, müssen die Zeche einmal bezahlen?

Die Schweizer Forschung muss nicht die Arbeitsweise der Ameisen mit immer mehr Psychologen studieren und Europa nicht mit Milliarden-Aufwand die Oberfläche des Mars fotografieren. Hier auf der Erde gibt es genug Probleme die gelöst werden müssen und an der Schönheit des Mondes sollten wir von der Erde aus erfreuen.

Auch über die internationale Situation wurde lebhaft debattiert. Aber auch über schöne und vergnügliche Dinge, wie zum Beispiel über die Tierwelt, haben sich die Tabakkollegen ausgetauscht.

Die Tabakkollegen verabschieden sich wohlgenährt und zufrieden ins Wochenende.


 

 

Pfeifenratssitzung vom 30. September 2016

Obmann Dieter begrüsst das versammelte Tabakkollegium zur ersten Pfeifenratssitzung, erholt und braungebrannt, nach der Sommerpause. Dermassen gestärkt können die Tabakkollegen auch das zweite Halbjahr, rauchend und kulinarisch geniessen.

Er erinnerte nochmals an das Fischknusperli-Essen am Rhein und bedankte sich bei den beiden Akteuren Franz und Paul. Zum Glück war an dem Abend auch der Wettergott gnädig.

Der Obmann schaute in die Runde und meinte, dass er davon ausgehe, dass die Jubiläumsreise für alle Tabakkollegen ein erfolgreiches Erlebnis war. Die kleine Diaschau auf der Homepage und der Reisebericht in der Online-Zeitung fricktal24 sollte das zumindest so wiedergeben. Und mit dem Bericht in der Neuen Fricktaler Zeitung „Die Geschichte des Tabakkollegiums“ konnte doch auch eine breitere Leserschicht angesprochen werden. Er bedankte auch in diesem Fall sich bei Paul für den professionellen Chauffeurdienst und dass er als Kassierer für die massvolle Einhaltung des Budgets besorgt war. Der nächste Jahresbetrag muss wohl nicht erhöht werden.

Der Nichtraucher als Pfeifensammler

Tabakkollege Werner hat in der NFZ einen Bericht über Daniele Mezzi gelesen und angeregt, ihn als Gastraucher einzuladen. Der 23-jährige Laufenburger besitzt rund 500 Tabakpfeifen aus aller Herren Länder, ist aber strikter Nichtraucher. Gerne würden die Tabakkollegen seine Beweggründe erfahren, die ihn als Nichtraucher zu einer so grossen Pfeifensammlung geführt haben. Der Obmann wird mit Daniele Mezzi Kontakt aufnehmen.

Und Werner hat noch einen zweiten Kandidaten als Gastraucher und potentielles Mitglied im Tabakkollegium ins Visier genommen. Er wird mit Hans Gloor, Stadtrat von Rheinfelden, kontakt aufnehmen.

Wie immer war das Essen aus der Sunneberg-Chuchi ausgezeichnet, die Rib Eye Steaks waren perfekt und butterzart. Und Sunneberg-Wirtin Branka hat auch noch gleich die Gelegenheit genutzt und auf die bevorstehende Metzgete am 13. – 15. Oktober hin gewiesen.

Einmal mehr verlief der Abend mehr oder weniger „politikfrei“, aber dennoch haben die Tabakkollegen lebhaft über „Gott und die Welt“ diskutiert, bevor die ersten früher als auch schon sich ins Wochenende verabschiedeten



Tabak-Kollegium Fricktal auf Jubiläumsreise

Das Tabak-Kollegium Fricktal feiert heuer sein 30-jähriges Jubiläum das auf einer zweitägigen Reise richtig gefeiert werden sollte. Am vergangen Freitagmorgen, 26. August ging es sodann mit dem Bus von Möhlin nach Gossau an den Bahnhof. Hier bestieg das Tabak-Kollegium einen Kurswagen der Appenzeller Bahnen und wurde so bequem nach Gonten chauffiert.

Am Freitagmorgen, den 26. August ging es mit dem Bus von Möhlin nach Gossau an den Bahnhof. Hier bestieg das Kollegium einen Kurswagen der Appenzeller Bahnen die sie bequem nach Gonten chauffierte. Im Restaurant Bären, in der kühlen Tabaklounge konnten sie sich endlich nach dem, durch den Reise bedingten Entzug, eine wohlverdiente Pfeife stopfen und genüsslich paffen. Der Apéro und das Appenzeller Menü waren vorzüglich. Auch dem dazu passenden Wein konnten die Tabakkollegen ohne schlechtes Gewissen zusprechen, musste doch ausser dem Chauffeur Paul Unold kein Tabakkollege „trocken“ bleiben. Und bis zur Rückfahrt nach Gossau blieb noch genügend Zeit für das schmauchen der nächsten Tabakpfeife.

Tabakkollege Hans Berger war geschäftlich verhindert und konnte leider an dem Jubiläumsausflug nicht teilnehmen. Aber in gegenseitigen Gedanke war er doch mit von der Partie. Und die eine oder andere Tenue Vorstellung entsprach nicht der Tradition des Tabakskollegiums. Aber darüber sahen die Pfeifenratsmitglieder grosszügig hin weg.

Chauffeur Paul Unold brachte das gut verpflegte Kollegium dann wieder vom Bahnhof Gossau ins Hotel Rebstock auf den Rorschacherberg. Von der Terrasse aus genossen die Tabakkollegen die herrliche Aussicht über den Bodensee. Um 19.00h ging es allerdings schon wieder weiter zur nächsten Attraktion.

In der PICCOLA ENOTECA CASANOVA AVO CIGAR LOUNGE Nº4 in Rorschach wurde das Diner eingenommen. Das 7-gängige Menü wurde von der Chefin persönlich serviert. Auch die Getränke entsprachen nach einer kontroversen Auswahl der Vorstellung des Kollegiums. Und die Tabakpfeifen mussten nicht kalt bleiben, lud doch der milde Abend zum draussen verweilen ein, so dass nach Herzenslust gepafft werden konnte. Aber alles Schöne hat mal ein Ende und so liessen sich die ermatteten Pfeifenratsmitglieder gegen Mitternacht ins Hotel kutschieren wo sie sich zur wohlverdienten Nachtruhe begaben. Nach einem eher kleinen Z’morge bestiegen die unternehmungslustigen Pfeifenraucher den Bus und Chauffeur Paul Unold brachte sie sicher auf die Bodensee-Route nach Mannenbach. Im Seehotel Schiff standen gebackene Egli auf dem Programm. Auf der schönen schattigen Terrasse direkt am See konnten die Tabakkollegen nochmals eine Pfeife stopfen und genussvoll verweilen.
 
Mit vielen neuen Eindrücken und der Gewissheit, eine gelungene Jubiläumsreise gemacht zu haben, nahmen sie die restlichen Kilometer nach Möhlin unter die Räder.

Und nochmals sei hier der unermüdliche Einsatz vom Chauffeur Paul ganz herzlich verdankt.


Fisch-Chnusperli - Essen im WSCM vom 24. Juni 2016

Wie jedes Jahr im Juni bereitet Tabakkollege Franz seine berühmten Fisch-Chnusperli. Und wie jedes Jahr hatte er sich wieder mit dem Zander selbst übertroffen. Das versammelte Kollegium bedankte sich ganz herzlich bei ihm und beim Gastgeber Paul mit einem lauten Applaus. Er stellte die „Hafenkneipe des WSCM“ wieder als Kneipier zur Verfügung. Die Tabakkollegen konnten sich an den gedeckten Tisch setzen und sich dem kulinarischen Hochgenuss hingeben und anschliessend mit feinen Pfeifentabaken guten Duft verbreiten.

Obmann Dieter überreicht dem „Chef de Fritteuse“ Franz ein rauchbares Präsent zum Dank. Die Tabakkollegen bedankten sich mit einem Klatschkonzert.

In seiner Einladung hat Paul folgenden frommen Wunsch geschrieben:

Jetzt hoffe ich nur, dass wir am kommenden Freitag keinen Regen mehr haben, nicht wegen dem Hochwasser, nein, wegen dem Gemüt, denn jetzt ist langsam genug Wasser herunter gekommen. Sogar die Schiff-Fahrschule ist zurzeit eingestellt.

Obmann Dieter von Seht erinnert dass Tabakkollegium an den zweitägigen Ausflug in die Ostschweiz, der dieses Jahr schon im August statt finden wird. Der Anlass ist das 30- jährige Bestehen des Tabakkollegiums.

Der Genuss war das eine, aber es wurde auch über die politische Lage heftig diskutiert. Der Brexit war das wichtigste Thema. Aber wie immer - ganz nach der Tradition des Tabakkollegiums - konnte jeder frei seine Meinung äussern, was die Pfeifenfreunde auch ausgiebig und kontrovers taten. Die einen sahen den Austritt Englands aus der EU absolut richtig, denn nur so ist „Brüssel“ gezwungen, die längst notwendigen Reformen an die Hand zu nehmen. Andererseits jedoch darf sich die Schweiz keine Hoffnungen machen, jetzt mit England einen Verbündeten „gegen die EU“ zu haben. Jetzt ist erst mal die EU mit sich selbst beschäftigt. Nur unverbesserliche Optimisten sehen heute Großbritannien als künftiger EU-Drittstaat wie die Schweiz, bereits einen Verbündeten. Jetzt muss die Schweiz sich erstmals hinten anstellen. Und das wird den zeitlichen Fahrplan des Bundesrates, Verhandlungen mit der EU in Brüssel bzgl. der Masseneinwanderungsinitiative und der Personenfreizügigkeit, gewaltig durcheinander bringen.

Eine grandiose Abendstimmung am Himmel machte den traditionellen Anlass noch stimmungsvoller.

Mit trockenen Schuhen und etlichen Kalorien mehr auf den Rippen verabschiedeten sich die Tabakkollegen zu vorgerückter Stunde ins Wochenende und in die Sommerpause.


Pfeifenratssitzung vom 27. Mai 2016

Kling! Kling! Obmann Dieter begrüsst das versammelte Tabakkollegium zur heutigen Pfeifenratssitzung und er stellte fest, dass das erste Halbjahr schon bald wieder Geschichte ist. Wie schnell doch die Zeit uns davon rennt! Er liess das Bunkererlebnis vom letzten Monat Revue passieren und stellte den Tabakkollegen dank ihrer erkennbaren Wehrhaftigkeit ein gutes Zeugnis aus. So ist das Tabakkollegium Fricktal – nicht zuletzt wegen den treffsicheren Schützen in ihre Mitte – verteidigungstechnisch auf der sicheren Seite.

Dieter erinnert an das Fisch-Chnusperli-Essen im WSCM am Rhein vom 24. Juni 2016. Franz wird uns auch dieses Jahr mit seinen berühmten Fisch-Chnusperli verwöhnen. Und Franz steht wieder als „Kneipier“ zur Verfügung. Ein grosser Applaus ist den beiden sicher.

Die Sunneberg-Wirtin Branka Geiger teilt den versammelten Tabakkollegen mit, dass sie und ihr Mann Marcel dem Kollegium einen Apèro offerieren möchten. Gerne greifen die Kollegen zu und lassen sie die heissen (selbstgemachten) Schinkengipfeli und Käschüchli und den kühlen Weissen schmecken. Dafür sei auch an dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön ausgerufen.

Eine Recherche vom Obmann im Internet ergab folgendes Resultat: Rund 600 Mal wurden die Schweizer Bürgerinnen und Bürgen seit 1848 an die Urnen gerufen. Und mit den Abstimmungen vom 5. Juni kommen neue und wichtige hinzu:

Volksinitiative «Pro Service public»; Volksinitiative «Für ein bedingungsloses Grund-einkommen»; Volksinitiative «Für eine faire Verkehrsfinanzierung»; Änderung des Fortpflanzungsmedizingesetzes; Änderung des Asylgesetzes. Und natürlich wollte der Obmann mit seinen Tabakkollegen darüber diskutieren.

Pro Service public tönt nur auf den ersten Blick attraktiv, aber nach dem zweiten Blick drängt die Frage auf, ob wir wieder zurück wollen zu den Staatsmonopolen? Wir sollten vorwärts blicken, denn die Internet-Gesellschaft mit all ihren Vor- und Nachteilen lässt sich nicht aufhalten.

Wenn wider erwarten das bedingungslose Grundeinkommen doch angenommen werden sollte, können die Tabakkollegen - und nicht nur sie – sich endlich ohne schlechtes Gewissen in die Hängematte legen. Ob dann wohl die Befürworter für die ganze Bevölkerung arbeiten und Steuern zahlen werden? Wie ist es möglich, dass mit so weltfremden Ideen, Ressourcen für Wichtigeres vergeudet werden? Aber mit der direkten Demokratie ist ja bekanntlich der Bürger der Souverän und damit hat er das letzte Wort.

Bzgl. der sogenannten Verkehrsfinanzierung muss sich der Abstimmende fragen: Wer soll die Mindereinnahmen des Bundes zahlen? Die Zweckbindung der Steuereinnahmen gefährdet andere Aufgaben des Bundes, da wegen fehlender Mittel Einsparungen gemacht werden müssen. Gilt denn in Zukunft: Die Tabaksteuer geht an die Lungenliga, die Alkoholsteuer an das Blaukreuz? Wo hört die Zweckbindung auf?

Das Essen wird aufgetragen. Also lässt es sich die versammelte Runde munden, bevor sie sich wieder in die tiefen Politik begeben. Es war übrigens wie immer ausgezeichnet.

Durch das Fortpflanzungsmedizingesetz (PID) sind nur Wenige betroffen, aber den betroffenen Frauen resp. Paaren kann damit grosses Leid erspart bleiben.

Zum Thema Asylgesetz sagt z.B. Thomas Matter von der SVP folgendes:

Ein Land mit einem Anteil von 25 Prozent Ausländern kann wohl kaum ernsthaft als «abgeschottet» bezeichnet werden. In den letzten Jahrzehnten hat die Schweiz im Verhältnis mehr neue Bewohner integriert als die Bundesrepublik inklusive der ehemaligen DDR-Bürger mit dem wichtigen Unterschied, dass das deutsche Staatsgebiet um 43 Prozent und die der Bevölkerung um 27 Prozent gewachsen, das schweizerischen Werte aber gleich gross geblieben sind.

Soll die Asylgesetzrevision angenommen werden? Das Risiko, dass Gemeinden oder gar Private wegen eines Bundeszentrums enteignet würden, ist gering, da das Enteignungsrecht in der Schweiz einen hohen Stellenwert hat. Aber bleibt das so? Es ist sicher richtig, die Verfahren zu verkürzen. Aber bei Ablehnung eine kostenlose Rechtsberatung zur Verfügung stellen? Muss denn die Schweiz alle in Not geratenen Menschen aufnehmen? Den Menschen "vor Ort" zu helfen ist sicher effektiver. Denn die meisten wollen wieder in ihrer angestammte Heimat zurück wenn Krieg und Zerstörung beendet sind. Zudem ist die Frage erlaubt, ob mit dem neuen Asylgesetzt die Bundesbehörden nicht zu viel Macht erhalten und noch mehr Beamtenstellen geschaffen werden (müssen). Auf jeden Fall wird es für die Gemeinden und somit für die Steuerzahler immer teurer. Es wird eine spannende Abstimmung!

Aber auch über „politikfreie“ und erheiternde Themen konnten die Tabakkollegen noch lebhaft diskutieren, bevor die ersten ins Wochenende entschwanden.


Pfeifenratssitzung vom 29. April 2016

Tabakkollegium Fricktal besichtigte „streng geheime“ Sperranlage

Gemeint ist der Magdemer Bunker Engi Ost. Nach vielen Informationen, kompetent und engagiert von Herr Urs Reiniger vermittelt, verstehen wir jetzt, wie es früher zu einer Zeit war, als die Welt nicht so friedlich war, wie sie für uns Eidgenossen heute (noch) ist.

Im Gebiet Ängi befindet sich auf der Ostseite eine von der Armee nicht mehr benötigte Festungsanlage, welche während des zweiten Weltkriegs als Teil der Sperranlage der Achse Rheinfelden-Gelterkinden erstellt wurde. Der Bunker ist mehrgeschossig. Weil die Armee die Anlage nicht mehr benötigte, wurde sie der Gemeinde zum Kauf angeboten. Und damit das wichtige militärhistorische Baudenkmal für die Nachwelt erhalten bleibt, hat die Gemeinde Magden 2012 die Anlage gekauft. Die öffentliche Einweihung erfolgte am 16. August 2014. Alle sind beeindruckt von der damaligen Generation, die mit grossem Aufwand für die Sicherheit zu sorgen, die für unsere Zeit in diesem Land selbstverständlich ist.

Leider musste Obmann Dieter von Seht die geplante zünftige Bunkerverpflegung, „Suppe mit Spatz“ mit abschliessender Käseplatte, wegen der fehlender Infrastruktur, absagen. Der Obmann schwingt nach beendeter Besichtigung kräftig die Glocke und läutet den geordneten Rückzug nach Möhlin an.

So liessen sich dann die Tabakkollegen wie gewohnt im ihrem Stammlokal Restaurant Sonnenberg in Möhlin verwöhnen. Einigen Tabakkollegen steckt die feuchte Bunkerkälte noch in den Gliedern, aber die „angeheizten“ Tabakpfeifen wärmen immerhin schon mal die Hände.

Die Tabakkollegen diskutierten lebhaft und intensiv über die diversen aktuellen Probleme und politischen Themen. Und davon gibt es ja in der Politik reichlich Unerledigtes. So ging denn auch der Gesprächsstoff, nach dem guten Essen aus der Sunneberg Chuchi, nicht aus. Z.B. war BR Sommaruga und ihr „Bissigang“ einerseits Thema der Erheiterung, andererseits aber erkannten die Tabakkollegen auch eine gewisse Regierungsunfähigkeit. Kritik, vorgetragen im Parlament - von wem auch immer - muss selbst auch eine Politikerin der SP aushalten können.

Beat hat von seiner Kunst, Pfeifen zu reparieren und neue zu kreieren, berichtet. Somit haben die Tabakkollegen einen sogenannten Pfeifendoktor in ihrer Mitte der ihren „Patienten“ Hilfe geben kann.

Über vieles mehr wurde noch diskutiert. Aber schon bald machten sich die ersten Freunde der rauchenden Zunft auf den Heimweg.


Pfeifenratssitzung vom 1. April 2016

Das Tabakkollegium hat Besuch von der 12-fachen Schweizer „Kampfraucherin“. Ihr Mann steht in der Weltrangliste fast ganz oben.

Obmann Dieter von Seht eröffnet mit der Glocke die Pfeifenratssitzung und begrüsst das Ehepaar Rita & Wolfgang Stählin, die heute zu Gast im Tabakkollegium sind und das vollzählig erschienene Tabakkollegium. Alle möchten die Schweizermeisterin im Langsam-Pfeifenrauchen kennen lernen. Aber auch ihr Mann mischt kräftig in diesem Wettbewerb mit. Er steht in der Weltrangliste auf dem 8. Platz. Der Tabakkollege Hans Berger hat Obmann Dieter von Seht auf das Pfeiferauchende Ehepaar aufmerksam gemacht und die Einladung angeregt. Und das wollte sich der Obmann für das Kollegium nicht entgehen lassen. Zumal sich Rita Stählin am 4. November 2014 bei Kurt Aeschbacher im SFR einem Interview stellte. Blauen Dunst können auch Frauen verbreiten, das erkennt Kurt Aeschbach sofort. Als Pfeifenraucherin aus Basel hat sie sich zum zwölften Mal den Schweizermeister Titel erraucht. Zwei Stunden und zehn Minuten glühte ihre Tabakpfeife. Der Weltrekord liegt bei drei Stunden und 18 Minuten. Mit nur drei Gramm Tabak, einem Holzstopfer, zwei Zündhölzern und viel Fingerspitzengefühl gewinnt sie die Tourniere. Das richtige Stopfen ist das A und O erklärt sie. Ihr Ziel ist es, auch bei den Männern immer unter die ersten zehn kommen. Und das gelingt ihr meistens. Aber auch den Weltmeister Titel hat sie im Auge. Seit mehr als zwanzig Jahren macht sie bei Wettkämpfen mit. Die Schweizer „Kampfraucher“ sind die „Angstgegner“ der Italiener an solchen Wettbewerben. Sie sind gemäss ihrer Aussage sehr stark. Bis zu Vierhundertfünfzig Teilnehmer machen an einem Wettbewerb mit. Die Weltmeisterschaft 2016 findet in Tokyo statt. Dies und vieles Mehr erfuhren die Tabakkollegen vom Ehepaar Rita und Wolfgang Stählin.

Aber auch andere Themen beschäftigte das Tabakkollegium. Dieter von Seht informiert seine Kollegen über die Bunker-Besichtigung, die für die nächsten Pfeifenratssitzung in Magden geplant ist. Um 18.30h startet die Besichtigung und dauert ca. 1 Stunde. Er wird Briefschreiber Paul Unold einen Situationsplan für die Einladung mit schicken. Die Tabakkollegen vereinbaren bilaterale Fahrgemeinschaften. Hanspeter Meier & Achim Schneevoigt - Dieter von Seht & Hans Berger - Sepp Aebischer & Walter Brogli - Beat Stocker, Werner Meier, Paul Unold, Franz Knauss & Theo Müller bilden je eine Fahrgemeinschaft.

Im Anschluss an die Führung soll die Pfeifenratssitzung diesmal im „Bunkerbaizli“ abgehalten werden. Und für das kulinarisch und lukullische wird auch gesorgt. Der Obmann hat versprochen, das bei der Metzgerei Tschannen zu organisieren. Die Tabakkollegen haben sich als „Bunker-Menü“ für Suppe mit Spatz entschieden. Gegessen werden soll standesgemäss aus der Gamelle die Walter Brogli mitbringen will. Anschliessend wird eine Käseplatte das Menü abrunden. Für das Tranksame wird er auch sorgen. Weitere Angaben werden mit der Einladung für diese aussergewöhnliche Pfeifenratssitzung vom Briefschreiber Paul Unold rechtzeitig folgen.

Die Sunneberg Wirtin hat wieder eine schöne Tafel arrangiert und aus der Küche kamen wieder ganz hervorragende Koteletts. Nichts blieb mehr am Knochen zurück.

Aussergewöhnlich für das Tabakkollegium war, dass heute nicht über politische Themen diskutiert wurde.

Nach und nach verabschiedeten sich die Tabakkollegen und entschwanden in die Nacht.


Pfeifenratssitzung vom 18. Februar 2016

Mit der Glocke in der Hand und einen nicht zu überhörenden Klingklang begrüsst Obmann Dieter die anwesenden Tabakkollegen und eröffnet die Pfeifenratssitzung. Wegen des ausserordentlichen Termins konnten nicht alle Kollegen kommen. Aber Dieter hofft, dass das an der nächsten Sitzung wieder anders sein wird. Denn wie vereinbart sollen Rita & Wolfgang Stählin für den 1. April eingeladen werden. Dieter hat ihnen bereits eine Vorankündigung per e-Mail geschickt.

Zum Jubiläumsausflug gibt Dieter folgende Informationen ab: Die beiden Restaurants (Bären in Gonten und Piccola Enoteca Casanova in Rorschach sowie 10 Zimmer im Hotel Rebstock in Rorschacherberg sind reserviert. Für die Zugfahrt mit der Appenzellerbahn kann eine Platzreservierung erst ab zwei Monaten vor der eigentlichen Fahrt gemacht werden. Er hat sich eine Notiz in seiner Agenda eingetragen. Billets müssen dann direkt am Schalter am Bahnhof Gossau gekauft werden. Er bittet alle, die ein Halbtags-Billet haben, dies mit zubringen. Einen Parkplatz für den Bus hat er gefunden (Parkplatz Poststrasse in Gossau). Sonst bleibt alles, wie es an der letzten Pfeifenratssitzung beschlossen wurde.

Dieter, in Personalunion auch Buchschreiber, möchte wissen, ob das Jahrbuch wieder wie früher gemeinsam während der Pfeifenratssitzung von Hand und mit Zeichnungen versehen, geführt werden soll? Wenn ein Tabakkollege das „Amt“ übernehmen möchte, würde der Buchschreiber das natürlich unterstützen. Nach kurzer Diskussion haben sich die anwesenden Tabakkollegen für die Beibehaltung des Jahrbuchs in elektronischer Form entschieden.

Walti hat vorgeschlagen, am April-Anlass eine Industriemühle zu besichtigen. Leider ist das am 29. April nicht möglich, die Besichtigung müsste entweder auf eine Woche vorher bzw. nachher verschoben werden. Werner macht den Vorschlag, den Bunker in Magden zu besichtigen. In den Räumlichkeiten dort ist auch ein Apéro möglich. Er wird die notwendigen Abklärungen vornehmen und sich mit Dieter in Verbindung setzen.

Einmal mehr können die Tabakkollegen der Sunneberg-Chuchi ein grosses Kompliment aussprechen. Das Ossobucco samt Zutaten war ganz hervorragend.

An der letzten Pfeifenratssitzung hat Beat angekündigt, dass er eine Pfeifenauswahl mitbringen wird . Und die eine oder andere ging dann auch über den Ladentisch. Er „handelt“ nicht nur mit den Tabakpfeifen, nein, er stellt auch Neue her, repariert und poliert defekte, sodass der Besitzer wieder Freude an ihnen hat.

Ganz nebenbei wurde natürlich auch lebhaft und kontrovers über die bevorstehenden Abstimmungs-Initiativen diskutiert. Und weil die Tabakkollegen schon den geplanten zweiten Gotthardtunnel im Visier hatten, kamen auch die vielen undisziplinierten Autofahrer nicht gut weg. Nicht verstehen können die Tabakkollegen, das auf der Autobahn ein korrekt fahrendes Auto auf der rechten Spur ein langsamer fahrendes Auto auf der linken (Überhol)-Spur nicht an diesem vorbei ziehen kann, ohne den Entzug des Fahrausweises zu riskieren. Leider ist das Benutzen der rechten Spur für viele Autofahrer, auch wenn sie auf der linken Spur unter der erlaubten Geschwindigkeit dahin schleichen, unter ihrer Würde. Und die Bedeutung des Blinkers kennen sehr viele Autofahrer leider auch nicht (mehr).

À propos Gotthardtunnel: 1980 hat der Bundesrat bei der Eröffnung versprochen, der Tunnel werde kein Korridor für den Schwerverkehr und es kämen keine 40-Tönner in die Schweiz? Heute haben wir beides und mit der zweiten Röhre, die ja nur einspurig pro Richtung genutzt werden darf, wird, wenn die Prognose der Fachleute eintrifft, dass der Schwerverkehr in den nächsten Jahren noch weiter zunimmt, der Stau vor dem Gotthard noch länger als er es jetzt schon ist. Man sollte die Auswirkungen der NEAT abwarten und erst dann über das Ob und Wie einer zweiten Röhre entscheiden.

Die sogenannte Heiratsstrafe und die Ausschaffungs-Initiative standen ebenfalls bei den Tabakkollegen im Fokus. Ausländische Straftäter sollten ihre Strafen, zwecks grösserer Abschreckung, in ihren jeweiligen Heimatländern absitzen und nicht in den Hotel ähnlichen Schweizer Gefängnissen, die erst noch schlecht gesichert sind, wie ein aktuelles Beispiel zeigt.

Aber nach dem 28. Februar wissen sie mehr und dann gibt es wieder für das Tabakkollegium neuen Diskussionsstoff. Mit dieser Gewissheit verabschiedeten sich die Kollegen zu vorgerückter Stunde von einander.


Pfeifenratssitzung vom 29. Januar 2016


Obmann Dieter lässt die Glocke erklingen, begrüsst die Tabakkollegen die heute fast vollzählig erschienen sind und eröffnet die Pfeifenratssitzung. Gibt es doch wichtige Themen zu besprechen.

Der Obmann erinnert das Kollegium an die Einladung von dem Ehepaar Rita & Walter Stählin im Februar. Blauer Dunst ist nicht nur Männersache. Die Pfeifenraucherin aus Basel hat bereits acht Mal den Titel Schweizermeister gewonnen. Zwei Stunden und zehn Minuten glühte ihre Tabakpfeife. Mit nur drei Gramm Tabak, zwei Streichhölzern und viel Fingerspitzengefühl. Die Tabakkollegen sind gespannt auf den anlass und kommen selbstverständlich in ihrem Ausgangs-Tenue.

Aber als Erstes wird aber Pauls Traktandenliste abgearbeitet.

1.
Jubiläumsausflug wegen 30-jährigem Bestehen des Tabakkollegiums: Der 2-tägige Jubiläumsausflug, den Dieter und Paul vorgestellt und bereits reknostiziert haben, soll am 26. / 27. August 2016 stattfinden. Mit dem Programm sind die Tabakkollegen vollumfänglich einverstanden. Jeder teilnehmende Kollege wird einen einmaligen Kostenbeitrag von CHF 250 zusammen mit dem Jahresbeitrag CHF 150 überweisen. So kann die Reise von unserem „Säckelmeister“ aus der Kasse finanziert werden. Das Tabakkollegium bekundet, dass die beiden Organisatoren ein schönes Reisli zusammengestellt haben.

2.
Jahresprogramm 2016 / 2017: Das Jahresprogramm wurde besprochen und die neuen Termine sind festgelegt. Frau R. Stählin und ihr Mann sollen für die Tabaksitzung am 1. April eingeladen werden. Für den 29. April wird Walti auch dieses Jahr wieder „etwas“ organisieren. Paul wird das neue Jahresprogramm und die überarbeitete (inkl. Geburtstage der Tabakkollegen) Adressliste elektronisch verschicken.

3.
Abnahme der Jahresrechnung 2016: Souverän wie immer hat Paul die Jahresrechnung präsentiert. Die Decharge wurde einstimmig erteilt, worauf Paul sich den Angstschweiss von der Stirn gewischt hat. Paul: Vielen Dank für die gute Arbeit!

4.
Budget: Das Budget wurde, so wie Paul es vorgestellt hat, genehmigt. Es soll auf Wunsch des Kollegiums nicht ein zu grosser Betrag angehäuft werden. Sollten jedoch im laufenden Jahr unvorhergesehene Kosten entstehen, kann der jeweilige Betrag anteilsmässig „nachverlangt“ werden.

5.
Jahresbeitrag 2016 (auch das gehört der Ordnung halber dazu): Der Beitrag von 150 Franken soll beibehalten werden.

6.
Verschiedenes: Es gab keine Voten. Somit konnte Obmann Dieter den offiziellen Teil des Abends beschliessen.

Zwischenzeitlich hat die Sunneberg Chuchi das Essen aufgetragen, das wie immer vorzüglich gemundet hat.

Und selbstverständlich wurde auch ausführlich über die politische Situation, insbesondere über die Migrationsproblematik, diskutiert. Die Tabakkollegen erwarten wie viele Bürger auch, grosse zukünftige Probleme auf die Schweiz zukommen. Die Regierung, das Parlament und der Ständerat kommen leider, bedingt durch die unterschiedlichen Ideologien, auf keinen gemeinsamen Nenner. Die Abstimmungsthemen vom 28. Februar haben nicht unbedingt zur guten Laune beigetragen.

Wie der Buchschreiber berichtet, hat er rein zufällig mitbekommen, dass sich einige Tabakkollegen über die alten Zeiten «Weisch no?» ausgetauscht haben, als das Jahrbuch noch gemeinsam während der Pfeifenratssitzung von Hand und mit Zeichnungen versehen, geführt wurde. Vielleicht wird das ja an der nächsten Sitzung thematisiert. Er, der Buchschreiber, würde natürlich sein „Amt“ ohne Groll zur Verfügung stellen.

So ging es hin und her und der Abend verging wie im Flug und kurz vor Mitternacht, machten sich die Tabakkollegen auf den Heimweg. Aber nicht bevor noch eine letzte Pfeife gestopft und gepafft wurde.

 

Termine

Jahresausflug 2019: 
Samstag 7. September

Treffpunkt: 07.30 Uhr, Post-Parkplatz Möhlin


Jahresprogramm

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