Tabakkollegium Fricktal

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2017

Pfeifenratssitzung vom 15. Dezember 2017


Adventsfeier
Nicht der Samiclaus ruft mit Kling, Glöckchen klingeling- geling sondern Obmann Dieter von Seht ist es, der die Glocke schwingt. Er begrüsst das gesamte Tabakkollegium zum traditionellen Fondue-Essen und kündigt wieder eine Weihnachtsgeschichte an. Ganz besonders bedankt sich Obmann Dieter bei Briefschreiber Paul für seine traditionelle und schöne Einladung zu dieser Adventsfeier. Und wie jedes Jahr hat er wieder die besten Anisbrötli in Herzform gebacken und an seine Tabakkollegen verteilt. Herzlichen Dank dafür!

Die Tabakkollegen blickten mit gemischten Gefühlen auf das vergangene Jahr zurück. Einerseits gab es wieder kulturelle Anlässe wie die Besichtigung der Industriemalerei Müller in Magden, den Jahresausflug ins schöne Emmental und viele gute interessante Diskussionen und Gespräche. Andererseits wurden sie vom Austritt das Tabakkollegen Hans Berger überrascht. Ganz nach dem Motto „Elf kleine Negerlein, dann waren’s nur noch Zehn“. Ein Tabakkollege wollte von der Runde wissen, ob er mit Hans kontakt aufnehmen soll um ihm „eine Brücke“ für eine Rückkehr in das Tabakkollegium zu bauen. Aber die Mehrheit des Kollegiums war der Meinung, dass Hans seine Entscheidung getroffen hat und die sollte respektiert werden.

Leider wird das Tabakkollegium immer kleiner und Nachwuchs lässt weiter auf sich warten. Nur einmal konnte das Kollegium dieses Jahr einen Gastraucher begrüssen.

Mit Schwung und Elan wird das Fondue serviert und augenblicklich spiessen sich die Tabakkollegen ein Stück Brot auf die Gabel, tunken es erst in den vor ihnen stehenden Kirsch und sodann in den dampfenden Käse und geniessen bis sie den Boden des Caquelons mit der Gabel spürten, aber sehen konnten sie ihn dann doch nicht. Die Sunneberg-Chuchi meinte es doch zu gut.

Der Obmann las die versprochene Weihnachtsgeschichte vor. Gerne möchte er wieder die Geschichte „Advent von Loriot“ vorlesen. Er möchte als Tradition diese Geschichte jedes Jahr wieder „bringen“. Auch Theo las dann noch eine Geschichte von „Grippewelle & Weihnachten“ nach Murhpys Gesetz vor. Schief geht, was schief gehen kann! Und siehe da: Der Berichtschreiber Dieter hatte sich einen Fnüssel mit triefender Nase eingefangen. Tabakkollege Walti, der wegen einer Grippe nicht kommen konnte, hat Obmann Dieter wohl bei der modernen „Online-Abmeldung“ ein paar Bazillen mitgeschickt. Aber mit einigen Rum-Tee (Mischverhältnis 8 Teile Rum, 1 Teil Zitrone und einen Teil Tee) konnte Obmann Dieter wieder kuriert werden.

Und wie immer wurde auch über die politische Grosswetterlage ausgiebig debattiert. Leider mussten die Tabakkollegen dann aber feststellen, dass sie trotzdem das Beste aus ihrer Situation machen sollten, da sie ja doch nichts daran ändern könnten.

Und so verabschiedeten sich die Tabakkollegen mit einem wohligen Gefühl im Bauch und wünschten sich und ihren Familien eine schöne Weihnachtszeit sowie einen guten und standfesten Rutsch ins Jahr 2017.


Pfeifenratssitzung vom 24. November 2017

Obmann Dieter begrüsste mit der Kollegiums-Glocke den Gastraucher und Hobbyfotografen Max Adler und das vollzählig versammelte Tabakkollegium. Weil ein neues, offizielles Gruppenfoto für die Homepage nötig wurde, paffte Gastraucher Max Adler nicht nur die Tabakpfeife, sondern liess auch seine Fotokamera aktiv werden. So kann das Tabakkollegium mit einer aktualisierten Homepage ins neue Jahr starten. Die Tabakkollegen bedankten sich dafür herzlich bei ihrem „Hoffotografen“.

Und noch ein Zitat

“Pfeife rauchen immer die Guten" meint Christine Popp in der Welt am Sonntag. (Die Tabakkollegen können dem nur zustimmen.)

Nach dem offiziellen Teil und der gelungenen Foto-Session konnten alle ihren Menüwunsch bei der Sunneberg-Wirtin Branka anbringen und sich wieder genüsslich ihrer Tabakpfeife widmen. Die Tabakkollegen wollten von Max wissen: Wer bist Du? Nachdem der Obmann seinen Kollegen erklärt hat, wie sich Gastraucher Max und er sich als Arbeitskollegen kennen gelernt haben, hat sich Max „vorgestellt“. Nicht schlecht gestaunt haben die Tabakkollegen über die vielen Interessen und das pro-funde Wissen über „Gott und die Welt“ das er sich angeeignet hat. Und natürlich wurde das Thema „IT“ intensiv behandelt. Ist Gastraucher Max doch der Apple-Hotline-Supporter von Obmann Dieter.

Und wie immer kam auch die weltpolitische und nationale Politik nicht zu kurz. Die Deutsche Regierungs-Malaise war ein gewichtiges Thema, aber auch die viel zu ho-hen Gesundheitskosten in der Schweiz lagen den Tabakkollegen schwer auf. Es möchte aber doch niemand in ein ausländisches Spital kommen müssen!

Aber trotzdem liessen sie sich den Appetit nicht verderben und genossen mit Wonne ihr Menü.
Langsam aber sicher machten sich die Tabakkollegen, nach auch dem die letzte Pfeife gepafft war, auf den Heimweg und liessen Gastraucher Max wissen, das er immer wieder willkommen ist.


Pfeifenratssitzung vom 27. Oktober 2017

Mit dem Klang der Kollegiums-Glocke begrüsste Obmann Dieter die anwesenden Tabakkollegen. Weil keine offiziellen Themen anstanden, war es „arbeitsmässig“ ein ruhiger Abend. Aber einige aktuelle politische Themen wurden doch lebhaft diskutiert.

Als Einstieg gibt er eine „Weisheit“ von George Bernard Shaw zum Besten:
"Wer den Mund hält, weil er unrecht hat, ist ein Weiser. Wer den Mund hält, obwohl er recht hat, ist verheiratet oder Pfeifenraucher."

Sunneberg-Wirtin Branka erklärt die Menükarte und (fast) alle stürzen sich auf das Szegediner Gulasch bzw. auf das offerierte Kotelett. Beides war ganz ausgezeichnet. Aber eines stellte Obmann Dieter auch noch klar: Der Geiger Marcel (Sunneberg-Wirt) ist wirklich ein grosser Geiger. Er spielt die Kotelett-Klaviatur grandios. Ein ganz grosses Kompliment für das Weltbeste Kotelett.

Mit gut gefülltem Bauch und einer rauchenden Tabakpfeife konnten sich die Tabakkollegen dann in aller Ruhe den politischen Themen und Problemen widmen. Und deren gab es viele.

Die Zeit steht wegen einigen Sturköpfen in Spanien auf Sturm und Konfrontation. Und die Bürokraten in Brüssel stehen als Gaffer an der Seitenlinie und schauen zu. Jetzt wäre, wie es sich für eine Union geziemt, Vermittlung angesagt.

Aber es gab noch andere Themen die den Tabakkollegen „auf den Fingern brannte“: Steuern, die multinationale Firmen nicht zahlen; die wie jedes Jahr steigenden Krankenkassen Prämien; die Verlagerung von immer mehr Arbeitsplätzen nach China und die alles durchdringenden IT-Firmen. Und dass schweizerische Genossenschaften ebenfalls keine Steuern entrichten müssen, lag den Tabakkollegen genauso schwer auf, wie die Millionen Steuergelder, die der Bund alljährlich für „Kunst“ ausgibt.

Bzgl. der Abstimmung über die Billag-TV-Gebühren wurde die Jein-Parole in den Raum gestellt. Eine Halbierung der Gebühren würde die Verantwortlichen zwingen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Offizieller Auftrag der SRG:

Die SRG stellt mit ihrem Service public die Versorgung der Schweizer Bevölkerung mit Radio- und Fernsehprogrammen sowie die Meinungsvielfalt sicher. Sie bildet aber auch die schweizerische Wirklichkeit auf nationaler, sprachregionaler und beim Radio ebenso auf regionaler Ebene umfassend ab und dies in allen gesellschaftlich relevanten Bereichen – von der Politik, Kultur und Wirtschaft über die Gesellschaft, den Sport bis hin zur Unterhaltung.

Und nicht zuletzt leistet die SRG einen Beitrag zum Zusammenhalt zwischen den verschiedenen Landesteilen, zum Austausch zwischen den Sprachregionen und zum gegenseitigen Verständnis der verschiedenen Kulturen. Mit anderen Worten: Die SRG unterscheidet sich von kommerziellen Anbietern. Zitat Ende

Viele Zuschauer sind genervt von einem Trallala-Programm aus unterirdischen Telenovelas, Provinzkrimis, albernen Quizsendungen und Verbrauchermagazinen. Solche Sendungen kam man getrost den kommerziellen Anbieter überlassen.

Den Tabakkollegen wurde wieder einmal klar: Sie können die Welt nicht mehr ändern! Mit diesen Erkenntnissen verabschiedeten sie sich, um das Wochenende trotzdem zu geniessen.


Pfeifenratssitzung vom 29. September 2017

Obmann Dieter von Seht begrüsste die kleinere Runde – 6 Tabakkollegen – mit dem Klang der Kollegiums Glocke. Mit Freude erinnerte er sich an den gelungenen Ausflug in das schöne Emmental, wo diesmal nicht nur Milch, sondern auch Whisky genossen wurde. Das Kollegium startete die Sitzung mit den Käsemöckli’s, die am Apéro nach dem Rundgang in der Schaukäserei hätten serviert werden sollen, aber aus Zeitgründen nicht durchgeführt werden konnte.

Er bedankte sich nochmals bei Paul, der sich wieder als Chauffeur zur Verfügung gestellt hatte. Und bei dieser Gelegenheit machte er ihm auch für das ausgezeichnete – leider letzte Hirschessen – ein grosses Kompliment. Es war ganz ausgezeichnet. Aber der Obmann hat doch auch Verständnis für die Entscheidung. Ist es doch immer ein grosser Aufwand das Hirschessen in der „Hafenkneipe“ des WSCM nur allein mit seiner Schwester durch zuführen.

Sunneberg-Wirtin Branka hat die Bestellung aufgenommen und die Tabakkollegen widmen sich den grossen nationalen und internationalen politischen Themen. Und deren gab es bzw. gibt es ja bekanntlich viele. Erinnert sei an die Bundesratswahl bei der nach vielen Jahren wieder ein Tessiner das Rennen für sich entschieden hat. Und nicht zu vergessen, die wohl seit Jahren wichtigste Abstimmung über die Reform der Altersvorsorge 2020 und über die Zusatzfinanzierung der AHV durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer. Zum Glück wurden beide deutlich abgelehnt! Und zur Ernährungssicherheit als Verfassungsartikel musste das Volk abstimmen und hat mit JA gestimmt. Aber die Ernährungssicherheit sollte doch auch, ohne dass es in der Verfassung steht, für Bund und Bauern selbstverständlich sein. Was führen die schlitzohrigen Bauern damit wirklich im Schild?

Und während der Diskussion über die Ernährung war die Sunneberg-Chuchi aktiv in ihrem Element und es wurde ein ausgezeichnetes „Hirschgeschnetzeltes“ serviert.

Und dann natürlich zwei der schlimmsten „Politiker“ der Zeit. Un-Trump oder Trump-Un ganz wie es beliebt! Sich gegenseitig mit Atomwaffen und der totalen Vernichtung zu bedrohen, ist ein Verbrechen an der Menschheit und sollte auch als solches geahndet werden!!

Die Tabakkollegen diskutierten aber auch lebhaft über die Gleichentags angekündigte Prämienerhöhung der Versicherungen bzgl. der Gesundheitskosten. Es gibt diverse Gründe warum die Prämien jedes Jahr aufs Neue steigen. Aber für Politiker ist das ein heikles Thema mit dem sich keine Stimmen gewinnen lassen. Also wird um den heissen Brei herum palavert und nichts geschieht. Ein weiteres Problem werden die Pflegekosten für viele Ältere werden. Denn wer kann schon 6 - 7000 Franken oder mehr im Monat für Pflegeheimkosten aufbringen.

Aber auch weniger ernsthaftes wurde thematisiert. Mobile Untersätze aus der Vergangenheit wurden „aufgefahren“. Alte Töff-Namen wie Jawa, DKW, Ducati, Messerschmitt Kabinenroller, BMW Isetta und Triumph wurden genannt. Und Traktoren wie Porsche, Rapid S, Lanz Bulldog und andere. Bei den Automobilen war natürlich die Borgward Isabella allen ein Begriff.

Und ganz zum Schluss hatte Paul noch eine Quizfrage für die Tabakkollegen parat: Was ist ein Halbkreistechniker wollte er wissen. Ein Raunen rings herum. Na, ist doch klar: Ein Strassenwischer! Der schwingt den Besen im Halbkreis vor sich her. Alles klar??

Einmal mehr wurde den Tabakkollegen klar: Man lernt nie aus! Und mit diesem neuen Wissen verabschiedeten sie sich ins Wochenende.


Jahresausflug vom 2. September 2017

Emmental wo Milch und Whisky fliessen

Am Samstagmorgen um 07.45 Uhr bestiegen die Tabakkollegen den Bus und wurden wieder von Chauffeur Paul sicher und souverän von Möhlin nach Affoltern ins Emmental chauffiert. Ziel war die Schaukäserei, wo ein geführter Rundgang auf dem Programm stand. Vier Käserei-Generationen wurden den Tabakkollegen, engagiert vorgetragen von einem heimischen Landwirt, der als Hobby der spannend Details aus der Geschichte des Emmentaler AOP Käseproduktion erklärt. Sehr eindrücklich war die körperlich schwere Arbeit der Käserinnen und Käser der früheren Generationen. Was für ein grosser Aufwand bis dann endlich ein AOP Emmentaler Käsemöckli auf dem Teller zum geniessen bereit liegt. Nach der „harten“ Arbeit wurde den mittlerweile hungrigen Tabakkollegen dann einige Käsespezialitäten zum verkosten kredenzt.

Leider war Petrus diesmal dem Tabakkollegium nicht hold: Die Temperatur war kühl und die Regenwolken luden nicht zum Pfeife rauchen draussen ein. Und logischerweise war das rauchen in den Räumen der Käserei nicht möglich. Aber während einer kurzen Regenpause wurde dann doch die eine oder andere Pfeife gestopft.

Nach zwei käsig interessante Stunden ging die Fahrt weiter zum Landgasthaus Lueg in Kaltacker. Hier fand das Mittagessen statt, das von den Tabakkollegen nicht anders erwartet, allen ausgezeichnet mundete und die Weinkarte sorgte auch für die passenden Getränke.

Die Tabakkollegen liessen Petrus mit seinem garstigen Wetter alleine. Sie zogen sich in die gediegene AVO Cigar Lounge zum Pfeife und Zigarren rauchen zurück. Und zum Rauchgenuss standen in der Mösli-Bar nebenan 350 verschiedene Single Malts aus aller Welt, 60 Grappas und 40 Rum-sorten bereit. Sehr zum Leidwesen von unserem Chauffeur Paul der natürlich wie jedes Jahr „trocken“ bleiben musste.

In der gemütlichen AVO Cigar Lounge liessen es sich die Tabakkollegen gut gehen. Lediglich die Qual der Wahl, sich für einen passenden Whisky aus dem grossen Sortiment zu entscheiden, war nicht ganz einfach. Aber am Schluss wurde doch jeder nach seinem Gusto fündig und es konnte doch auf die beiden Organisatoren Paul und Dieter angestossen werden. Und wie es bei den Tabakkollegen üblich ist, wenn sie zusammen kommen, wurde über Gott und die Welt diskutiert. Donald Trump und die Rentenreform 2020 kamen nicht gut dabei weg.

Nach den vielen kulinarischen und sonstigen Genüssen in Kopf und Bauch machten sich die Tabakkollegen auf die Heimreise nach Möhlin. Die Unentwegten und Standfesten genehmigten sich in ihrem Stammlokal Restaurant Sonnenberg noch einen Schlummerbecher oder zwei. Und auch an dieser Stelle wird der unermüdliche Einsatz vom Chauffeur Paul ganz herzlich verdankt!


Pfeifenratssitzung vom 18. August 2017

Obmann Dieter von Seht begrüsste die Tabakkollegen mit einem kräftigen Glockenschlag zur ersten Pfeifenratssitzung nach der Sommerpause. Bei dieser Gelegenheit möchte er vom Kollegium wissen, ob sie wegen dem zeitlich langem Abstand zur nächsten Pfeifenratssitzung am 27. Oktober, noch eine reguläre Sitzung am 29. September einfügen wollen. Die Tabakkollegen waren damit einverstanden.

Er liess das Fisch-Essen vom Juni am Rhein Revue passieren und bedankte sich noch einmal beim Beizen-Wirt Paul für den perfekt organisierten Abend und bei Franz, der sich mit den Fisch-Chnusperlis wieder einmal selbst übertroffen hat. Auch Petrus hat seinen Teil doch noch dazu beigetragen und liess nach einer kurzen Panikmache die Sonne wieder scheinen.

Dieter erinnerte die Tabakkollegen an den bevorstehenden Jahresausflug der am 2. September stattfinden wird. Die Reise geht diesmal ins Emmental. Alles weitere erfahren die Kollegen dann im Bus.

Leider muss der Obmann auch noch eine betrübliche Mitteilung bekannt geben: Tabakkollege Hans Berger hat nach 24 Jahren seinen Austritt aus dem Tabakkollegium erklärt. ALLE Tabakkollegen bedauerten seine Entscheidung. An der Pfeifenratssitzung vom 27. Oktober soll ein aktuelles Gruppenfoto in der Pfeifenratsstube für die Homepage „geschossen“ werden. Paul wird das aber noch in der Einladung entsprechend vermerken (weisses Hemd, dunkle Hose und Gilet).

Als Sunne-Wirtin Branka den Tabakkollegen das Menü, das beste Kottelet weit und breit bekanntgab, schnellten alle Arme in die Höhe. Sie konnten den Service kaum erwarten. Ein Glas exzellenter Rioja rundete das Gericht ab.
Trump und seine Kriegs-Rhetorik mit Nordkorea waren nicht das vorherrschende Thema des Abends, denn die Medien treiben mittlerweile neue „Säue durch das Dorf“.

Viel wichtiger war den Tabakkollegen ihr ureigenes Anliegen: Wie wird die Pfeife richtig bis zum Schluss geraucht. Beat hatte einige wichtige Tipps parat, die es zu beherzigen gilt. Auch die langjährigsten Pfeifenraucher unter den Kollegen waren sich einig: Man lernt halt nie aus!

Und noch ein weiteres rauchiges Thema wurde heftig diskutiert: Der Dieselskandal und seine Auswirkungen. Und hier konnte Theo mit seinem Fachwissen die Kollegen auf die Sprünge helfen und den Unterschied zwischen CO2 und NOx erklären. Aber trotz Euro-5- und Euro-6-Normen dürfte die Luft nicht besser werden. Denn über die viel gefährlichen Abgase der Luft- und Schifffahrt etc. reden die Verantwortlichen lieber nicht. Dafür wollen grüngeistige Politiker Verbrennungsmotoren in nicht allzu ferner Zukunft verbieten und deshalb propagieren sie Elektroautos. Die sind schliesslich viel sauberer, denn der Strom kommt ja bekanntlich aus der Steckdose. Aber wie BR Leuthard es wünscht, sollen die Kernkraftwerke bald einmal vom Netz gehen.

Aber das davon die Welt nicht untergehen wird, darüber waren sich die Tabakkollegen dann doch auch wieder alle einig und so konnten sie doch guten Mutes einer nach dem anderen ins Wochenende gehen.


Fisch-Chnusperli - Essen im WSCM vom 30. Juni 2017

Die Tabakkollegen wurden vom Obmann Dieter für einmal nicht mit dem obligaten Glockenschlag begrüsst. Obwohl eine Schiffsglocke am Rhein ja sehr passend gewesen wäre.

Eine Erkenntnis aus Goethes „Walpurgisnacht“:

Seid reinlich bey Tage / Und säuisch bey Nacht
So habt ihrs auf Erden / Am weitsten gebracht

Obmann Dieter hatte noch ein offizielles und persönliches Anliegen: Er bittet darum, dass ihm jeweils bis Freitagmorgen allfällige Absenzen von der Pfeifenratssitzung, zu der alle rechtzeitig und schriftlich von Paul eingeladen werden, entweder per Telefon oder Mail, mitzuteilen. Planbare Absenzen kennt doch jeder schon am Donnerstag. Er meldet der Sunnewirtin Branka immer am Freitagvormittag die Anzahl Tabakkollegen, damit sie entsprechend aufdecken kann. Wenn er keine Abmeldung erhalten hat, rechnet er 11 Teilnehmer. Wenn dann z.B. nur 8 Kollegen kommen, ist das ihr gegenüber unfair und sie hat unnötige Umtriebe.

Die Tabakkollegen bedankten sich beim Hafen-Kneipier Paul und Franz, der als „Chef de Fritteuse“ amtete, mit einem stürmischen Applaus. Und alle freuen sich auf die erste „Ladung“ frisch frittierte Fischchnusperli. Franz hatte die Zander wieder optimal und mit viel Liebe präpariert. Und wie jedes Jahr mundeten sie ganz ausgezeichnet.

Obmann Dieter überreicht dem „Chef de Fritteuse“ Franz ein rauchiges Präsentli als Dankeschön für seinen grossen Aufwand damit das traditionelle Treffen im WSCM ein kulinarischer Hochgenuss wird.

Die Tabakkollegen diskutierten, wie das nicht anders zu erwarten war, wie immer ausgiebig über Gott und die Welt. Tabakkollege Werner hat begeistert von seiner Irlandreise berichtet und die Kollegen haben ausgiebig die Tabakmuster von Petersen probiert.

Er erinnert daran, dass der diesjährige Ausflug am 2. September stattfindet und das alles organisiert ist. Weitere Daten wird Briefschreiber Paul rechtzeitig mit der Einladung mitteilen.

Und so genossen die Tabakkollegen den Abend am Rhein, pafften ihre Tabakpfeifen und liessen den Herrgott einen guten Mann sein. Früher als sonst brachen die ersten Kollegen ins Wochenende auf.


Pfeifenratssitzung vom 2. Juni 2017

Obmann Dieter von Seht begrüsste die Tabakkollegen mit dem obligaten Glockenschlag zur Mai-Pfeifenratssitzung die wegen den vergangenen Auffahrtsfeiertag auf den 2. Juni verschoben wurde.

Er bedankt sich noch einmal beim Ehrenratsmitglied Walter Brogli, der die Besichtigung der Industriemalerei Thomas Müller AG für die Pfeifenratssitzung April, perfekt organisiert hat.

Im weiteren stellt er fest, dass die Stimmbürger leider die Empfehlung des Tabakkollegiums – Ablehnung des Energiegesetz 2050 – nicht erhört haben. Die Mehrheit der Bevölkerung – 58.2% – hat sich für das neue Gesetz entschieden. Das Energiegesetz ist ein dirigistischer Murks und eine Mogelpackung. Aber das werden die Strombezüger und Steuerzahler sehr schnell in Form von höheren Strompreisen zu spüren bekommen.

Gastraucher haben sich beim Obmann bis jetzt leider keine gemeldet. Aber warten wir es ab, ob das Inserat in www.fricktal24 doch noch Erfolg zeitgt. Die Tabakkollegen sprechen Hans Berger dafür einen ganz herzlichen Dank aus, dass er das Inserat gratis aufgeschaltet hat.


Das Menü ist bei der Sunnewirtin Branka in „Auftrag gegeben“ und plötzlich verspürten die Tabakkollegen ihren knurrenden Magen, den sie aber mit einer heissen Tabakpfeife ablenken konnten.

Obmann Dieter bemängelt, dass sich Tabakkollegen nicht bei ihm abmelden wenn sie kommen können (wollen?). An der nächsten Pfeifenratssitzung wird er darüber ein paar Worte verlieren. Er meldet Wirtin Branka immer am Freitag nach dem Mittagsservice die Anzahl der Teilnehmer des Abends, sodass sie die Tafel entsprechend vorbereiten kann. Planbare Abwesenheiten sollten doch am Donnerstagabend bekannt sein?

Traditionell findet die nächste Pfeifenratssitzung am 30. Juni im WSCM am Rhein statt. Franz wird dem Tabakkollegium wieder seine feinen Fischknusperli servieren und Paul wird wie jedes Jahr als Beizer amten.

Nachdem alle Tabakkollegen ihren Magen mit der ausgezeichneten festen Nahrung aus der Sunnechuchi beruhigt haben machen sie sich schon wieder über eine weitere Tabakpfeife her und die Diskussion über die politische Grosswetterlage begann.

Über Trump, der den Ausstieg der USA aus dem Klimaabkommen von Paris bekannt gegeben hat, waren sich alle einig, das er keine Ahnung von wichtigen Angelegenheiten dieser Welt hat und die falschen Leute - sprich gefährliche Spinner - hinter sich hat und leider auch auf sie hört. Allen voran sein Rasputin Stephen Bannon, der als Chefstratege Donald Trumps das White House beherrscht. Die Devotheit der anderen Politik-Auguren ist sehr beschämend.

Aber zum Glück gibt es in den USA ja auch Bürger und Institutionen, auf Ebene der Gliedstaaten und grossen Städte, die das Klimaabkommen ernst nehmen.

Aber das davon die Welt nicht untergehen wird, darüber waren sich die Tabakkollegen dann doch auch wieder alle einig und so konnten sie sich doch guten Mutes ins Wochenende begeben.


Pfeifenratssitzung vom 28. April 2017

Die Eröffnungsglocke ertönte und Obmann Dieter von Seht begrüsste die Tabakkollegen zur Pfeifenratssitzung. Er startete mit einem lesenswerten Bericht aus der NZZ-E-Paper vom 04.04.2017 zum Thema „Tabaktrinken“:

Starker Tobak

bsa. · 1496 beschreibt der spanische Mönch Romano Pane, wie Indianer Rauch von verglühenden Tabakblättern einatmen. So kurios den Entdeckern Amerikas das Treiben anfänglich erscheint, dauert es doch nicht lange, bis Seeleute rauchen und die Neuheit nach Europa bringen. Das «Tabaktrinken» gilt bald als Teufelszeug und wird vehement bekämpft. Wer raucht, riskiert, eingesperrt, ausgepeitscht oder gar hingerichtet zu werden. Bei der Öffnung des Schädels von Rauchern, behauptet ein Anonymus (!) im 17. Jh., habe man «bei manchem der Grösse nach nicht so viel Hirn als ein Tauben-Ey gefunden». Rauchen ist also gefährlich, früher anders als heute!


Zum Glück haben wir es heute nur mit Antirauchern und anderen Gesundheitsfanatikern zu tun!

Noch einmal holte Obmann Dieter das Einverständnis des Kollegiums bzgl. der Gastraucher ein. Er machte deutlich, dass, sollte sich wider erwarten eine Raucherin melden und den Wunsch äussern, als Gastraucherin an einer Pfeifenratssitzung teilnehmen zu wollen, kann ihr dies nicht abgeschlagen werden. www.fricktal24 kann nicht als FRAUENFEINDLICH in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden.

Die Besichtigung der Industriemalerei Thomas Müller AG war ein voller Erfolg und sehr erkenntnisreich. Die Welt der „Anstreicher“ hat sich doch gewaltig verändert.

Äussere & Innere Malerarbeiten, Nasslakierungen, Pulverbeschichtungen & Sandstrahlarbeiten, Kirchenrenovationen und Arbeiten an anderen historischen Gebäuden bietet die Firma an. Es ist also ein breites Spektrum an Dienstleistungen für den Erhalt und die Verschönerung. Der Organisator war Ehrenratsmitglied Walter Brogli. Ein ganz herzliches Dankeschön dafür!

Nach der intensiven „Arbeit„ mundete der von der Firma offerierte Apéro um so besser.

Nach diesem Exkurs in die Welt der Arbeit der Industriemaler widmeten sich die Tabakkollegen wieder ihrem eigentlichen Sinn des heutigen Treffens: nämlich dem kulinarischen Genuss, des Pfeife Rauchens und Diskutierens über die wirklichen Probleme der Menschheit.

Das wichtigste Thema für die Schweiz ist die Abstimmung über das neue Energiegesetz im Mai. Der Obmann empfiehlt die Ablehnung. Doch warum NEIN? Das Energiegesetz bedeutet neue Subventionen, mehr Regulierungen, Bürokratie und Vorschriften. Auserkoren von Nicht-Fach-leuten! Kommunistische 5-Jahreslpäne sind regelmässig gescheitert. Und jetzt legt die Bundesverwaltung dem Volk einen Jahresplan 2050 zur Abstimmung vor!!

Das Essen wurde aufgetragen und alle liessen sich das, wie immer ausgezeichnet gebratene Kottelet, munden. Mit vollen Mund spricht man nicht – das wussten schon unsere Eltern – darum wurde die Diskussion über das Energiegesetzt und der damit verbundene Einfluss der Bundesverwaltung unterbrochen. Aber nicht für lange, die Tabakkollegen stopften eifrig eine frische Takakpfeife und schon ging die Diskussion wieder weiter.

Die mittlerweile schon kleiner gewordene Gruppe genoss den von Tabakkollegen Werner geführten Ausflug in die Welt der Pferde sichtlich mit Interesse. Der Abend verging wie im Flug und einer nach dem anderen wünschte seinen Tabakkollegen ein schönes Wochenende, eher er entschwand.


Pfeifenratssitzung vom 31. März 2017

Die Eröffnungsglocke ertönte und Obmann Dieter von Seht begrüsste die vollzählig erschienen Tabakkollegen zur Pfeifenratssitzung.

Er startete den offiziellen Teil mit einem Zitat von Kurt Tucholsky:

Das deutsche Schicksal: vor einem Schalter zu stehen.
Das deutsche Ideal: hinter einem Schalter zu sitzen.

Aber das trifft wohl eher mehr als weniger auf alle Länder dieser Welt zu.

Die Pfeifenratssitzung vom 25. August wurde auf den 18. August 17 verschoben.

Paul und Dieter waren am sich 29. März auf der Rekognoszierung für den Jahresaus-flug im Emmental und konnten sie erfolgreich abschliessen. Die Emmentaler Schau-käserei und der Landgasthof Lueg haben das „Rennen gemacht“. Die Lokalitäten sind perfekt für das Tabakkollegium, auch bei schlechtem Wetter kann in der Lounge gepafft und einer von rund 400 Whiskysorten genossen werden. Die Tabakkollegen haben sich bei der Umfrage des Menü-Hauptgangs für das Kalbscarré entschieden. Der Schreibende wünscht schon jetzt: En guete mitenand!

Die Besichtigung der Industriemalerei Thomas Müller AG, Brüelstrasse 31 und 37, in Magden soll am 28. April um 16.30 Uhr statt finden. Im Anschluss daran wird ein Apéro vom Obmann Dieter offeriert. Die eigentliche Pfeifenratssitzung soll wie ge-wohnt im Rest. Sonnenberg in der Pfeifenratsstube abgehalten werden. Der Organisator ist Tabakkollege Walter Brogli. Paul Unold hat sich für diesen Abend entschuldigt.

Mit dem Inhalt des Inserats das Hans in http://www.fricktal24 gratis schalten will, um Gastraucher anzusprechen, waren die Tabakkollegen sehr einverstanden. Der glei-che Prozess soll auch auf der Startseite der Homepage eingerichtet werden. Getränke der Gastraucher übernimmt das Tabakkollegium und “frauenfeindlich“ gegenüber Pfeifenraucherinnen kann das Tabakkollegium wegen dem öffentlichen Auftritt vom Tabakkollegen Hans und seiner Online-Zeitung in Erscheinung treten. Also muss für den doch wohl eher seltenen Fall auch eine Raucherin für einen Abend akzeptiert werden. An dieser Stelle bedankt sich das Tabakkollegium ganz herzlich bei Hans!

Der offizielle Teil ist beendet und die Tabakkollegen geniessen das wunderbare Schweinskotelett aus der Sunneberg-Chuchi. Nach dem beendeten Mahl wurde wie immer lebhaft hin und her diskutiert. Russland, die problematische Situation mit der Türkei und der wahrscheinliche Kollaps der Finanzwelt waren einige der Themen.

Kurz vor Mitternacht verabschiedeten sich die Tabakkollegen ins wohlverdiente Wochenende.


Pfeifenratssitzung vom 24. Februar 2017
Obmann Dieter von Seht schwingt die Eröffnungsglocke und begrüsst die vollzählig erschienen Tabakkollegen zur heutigen Pfeifenratssitzung.

An der letzten hatten sich alle Anwesenden für die Öffnung auch für Zigarrenraucher ausgesprochen. Mit dem Versuch soll der „Veralterung“ des Tabakkollegiums entgegen gewirkt werden. Tabakkollege Hans Berger hat sich bereit erklärt, ein entsprechendes Inserat in der Online Zeitung fricktal24 zu schalten. Dieter hat einen Entwurf an ihn geschickt: Dem Genuss verpflichtet.

Zufällig ist Dieter auf eine Seite im Internet gestossen, auf der die Pfeifenreinigung mit der Alkohol-Salz-Methode beschrieben ist. (zu finden in der Homepage in pdf-Format unter INTERN*.)

* Dort ist auch der Veranstaltungskalender 2017 und die aktuelle Adressenliste der Tabakkollegen mit Nutzername & Passwort abrufbar.

Pfeifensammler Daniele Mezzi, der gemäss Absprache im Oktober 2016 als Gastraucher für die März-Sitzung eingeladen wurde (siehe Mail-Kopie), hat leider nicht auf die Einladung reagiert. Das ist nicht die feine englische Art. Tabakkollege Werner meinte ganz spontan: Er isch halt eh CVP-ler und keine vo de SVP. Ein weiterer Versuch zwecks Kontaktaufnahme soll nicht mehr erfolgen.

Damit möglichst alle Tabakkollegen an dem Ausflug 2017 teilnehmen können, wurde das Reisedatum auf den 2. September verschoben. Evtl. muss die Pfeifenratssitzung vom 25. August auf ein früheres Datum verschoben werden. An der März-Sitzung werden die Tabakkollegen das entscheiden.

Die Tabakkollegen waren damit einverstanden, dass Paul Unold & Obmann Dieter von Seht sich auf Rekognoszierung für den Jahresauflug ins Emmental begeben. Das Restaurant Lueg und eine Schaukäserei sind im Gespräch. An der März-Sitzung wollen die Beiden darüber berichten.

Wie jedes Jahr unternimmt das Tabakkollegium auch heuer wieder eine Besichtigung. Walter Brogli hat sich auch diesmal bereit erklärt, das zu organisieren. Er hat die Industriemalerei Thomas Müller AG in der Brüelstrasse 31 und 37 in Magden dafür auserkoren. Die Tabakkollegen freuen sich auf den Rundgang und den anschliesenden Apéro. Die Pfeifenratssitzung findet im Anschluss im Restaurant Sonnenberg in der Pfeifenratsstube statt.

Tabakkollege Paul meldet sich schon jetzt für den 28. 4. und Walti für den 25. 8. ab.

Als das Menü serviert wurde, wurde es augenblicklich still im Raum, denn die Sunneberg-Chuchi hat sich wieder selbst übertroffen. Und diskutiert wurde eher verhalten. Die nicht abgeschobenen, aber die Schweizer Gefängnisse zu 70% füllenden Ausländer, Donald Trump und seine Rasputins und sonstige garstige Themen waren nur wenige Silben wert. Aber über allzu menschliche und für viele Menschen schmerzhafte Erlebnisse wurde sehr tiefgründig gesprochen.

Zu mitternächtlicher Stunde haben sich die Tabakkollegen einer nach dem anderen ins Wochenende verabschiedet.



Pfeifenratssitzung vom 27. Januar 2017

Die Glocke erklingt und Obmann Dieter begrüsst die Tabakkollegen und eröffnet die erste Pfeifenratssitzung im neuen Jahr und überreicht den Tabakkollegen als erste „Amtshandlung „ das Jubiläums-Jahrbuch 2016 zum 30-jährigen Bestehen.

Wie jedes Jahr werden folgende Traktanden, von Paul aufgestellt, abgearbeitet: Jahresprogramm 2017/2018, Abnahme der Jahresrechnung 2016, Ausflug 2017, Jahresbeitrag 2017 und Verschiedenes.
Daniele Mezzi, Nichtraucher als Pfeifensammler, soll für die Pfeifenratssitzung vom Februar als Gastraucher eingeladen werden. Eine provisorische Zusage hat er ja schon im letzten September gemacht.

Obmann Dieter hat in der NZZ eine Erkenntnis von Lorenz Langer, Lehrbeauftragter an der Universität Zürich, gefunden. Er forscht am Zentrum für Demokratie Aarau:

Hierzulande werden politische Differenzen oft nicht mehr als Meinungsunterschiede zwischen grundsätzlich wohlgesinnten Akteuren wahrgenommen, sondern als Kampf zwischen richtig und falsch – ja gar zwischen gut und böse. Für Kompromisse bleibt so kaum noch Raum.

Die anwesenden Tabakkollegen Gedenken dem am 20. Januar 2017 nach schwerer Krankheit verstorben ehemaligen Tabakkollegen Edi Muggler.

Die Tabakkollegen möchten mittels einem kleinen Konzept mit Flyer auf sich aufmerksam machen und interessierte Pfeifen- und Zigarrenraucher auf das Tabakkollegium „gluschtig“ machen. Hans hat sich bereit erklärt, im fricktal24 gratis ein Inserat zu schalten. Obmann Dieter wird sich der Aufgabe annehmen. Damit soll versucht werden, den einen oder anderen jungen Raucher für das Tabakkollegen zu gewinnen. Pfeifenraucher gehören leider einer aussterbenden Zunft an.

Nach dem alle geschäftlichen Traktanden im Sinne von Finanzchef Paul (inkl. Erteilung der Décharge und das der Jahresbeitrag gleich bleiben soll) erledigt waren, konnten sich die Tabakkollegen wieder anderen ebenso wichtigen Themen widmen. Und über Donald Trump wurde heftig und kontrovers diskutiert.

Paul und Dieter wollen bei Gelegenheit die Pfeifenvitrine neu gestalten. Dazu sollen Schilderhalter für die Beschriftung angeschafft werden.

Leidet er unter dem Trump-Syndrom – an Selbstüberschätzung, Narzissmus und der Unfähigkeit zur Selbstkritik? Es gibt einige Anzeichen hierfür. Eine Rückbesinnung auf das, was gute Führung ausmacht, tut not. Und das nicht nur bei den Politikern sondern auch bei den sogenannten Wirtschaftseliten. Von dem Präsidenten Trump wird erwartet, dass er mit seiner kruden Politik ein Umdenken provoziert. Denn, und das ist die Meinung der Tabakkollegen, so wie es zur Zeit in der globalisierten Welt läuft, kann es nicht weitergehen. Es gibt zu viele Verlierer und eine verschwindend kleine Anzahl Gewinner, die sich schmarotzend immer mehr Rechte nimmt.

Die Sunneberg-Chuchi hat diesmal ein von vielen Menschen beliebtes Schnipomenü offeriert, das bei den meisten Tabakkollegen spontan auf Zustimmung stiess. Und mit einem wohligen Völlegefühl im Bauch konnten sich die Mannen wieder munter weiter austauschen.

Die Schweizer Politik blieb aber auch nicht auf der Strecke. Die Abstimmungsvorlagen – NAF, Unternehmenssteuerrefom III , die erleichterte Einbürgerung und den Lehrplan 21 – nahmen einen breiten Raum ein. Und über die verkehrsmedizinische Untersuchung für Senioren ü70 wurde auch noch lebhaft diskutiert. Die Tests sollten nur von Ärzten durchgeführt werden, die von der kantonalen Behörde anerkannt sind und nicht vom Hausarzt. Und das sagt der älteste Tabakkollege! Aber die Schleudertrauma- und Burnout Patienten sind für die Verkehrssicherheit allemal risikoreicher. Denn sie alle müssen Medikamente schlucken, die das Autofahren nicht sicherer macht. Und es gäbe viel weniger Kranke mit diesem Krankheitsbild, würde man ihnen den Führerausweis abnehmen. Das war die einhellige Meinung der Tabakkollegen.

Wie es sich für das Tabakkollegium gehört, konnte jeder seine Meinung frei kundtun und sich dennoch als Freund ins Wochenende verabschieden

 

Termine

Jahresausflug 2019: 
Samstag 7. September

Treffpunkt: 07.30 Uhr, Post-Parkplatz Möhlin


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